Der Qrevo Curv 2 Flow im Wischtest – Roborocks Walzen-Wunder?
Roborock bringt mit dem Qrevo Curv 2 Flow seine erste Wischwalze an den Start.
Und unserer Meinung nach ist genau das die aktuell stärkste Wischtechnologie auf dem Markt.
Aber: Walze ist nicht gleich Walze.
Darum wollten wir wissen: Wie schlägt sich das neue SpiraFlow-System im Alltag und im absoluten Härtetest?
Extremtest – Wie schlägt sich die Walze bei eingetrocknetem Schmutz?
Wir haben keine halben Sachen gemacht:
Ketchup, Mayo, Humus und Kaffee – großzügig auf dem Boden verteilt und antrocknen lassen.
Dann durfte der Qrevo Curv 2 Flow 2 x ran, bei maximaler Wasserabgabe.
Was den Roborock besonders macht?
Das neue SpiraFlow-System liefert ordentlich Power:
- 8 Wasser-Düsen, die die Walze kontinuierlich feucht halten
- Real-Time-Reinigung der Walze während des Wischvorganges
- Separate Schmutzwasserauffangung im hinteren Roboter-Tank
- Extra breite Walze (280 mm)
- 220 U/min Rotationsgeschwindigkeit
- 15 Newton Anpressdruck – mehr als doppelt so viel wie bei früheren Modellen
Ergebnis im Test:
- Kaffee? Nach dem ersten Durchgang komplett weg.
- Ketchup, Mayo, Humus? Noch Rückstände nach dem ersten Lauf.
- Nach dem zweiten Durchgang: Nur beim dicken Ketchup blieb ein Hauch zurück.
Für Walzenverhältnisse: ein gutes, aber kein herausragendes Ergebnis.
Selbstreinigung – Funktioniert sie wirklich?
Nach dem Extremtest haben wir den Roboter angehalten, umgedreht und ein Zewa über die Walze gezogen.
Das Ergebnis: Fast kein Schmutz am Tuch.
Die Selbstreinigung funktioniert also hervorragend.
Auch der Boden bleibt sauber: Keine Verteilung von Dreck – das Schmutzwasser landet im Tank.
Leistenreinigung – Kommt die Walze an die Kante?
Die Walze ist ausfahrbar und wird per Sensoren gleichmäßig entlang der Wand geführt.
Der Abstand zur Wand beträgt ca. 1 cm. Für Walzenroboter aktuell Top-Wert.
Fazit: Perfekt ist es nicht, aber kein anderer Walzenroboter macht’s besser.
Alltagstest – Wie schlägt sich der Roborock im normalen Haushalt?
Nicht jeder hat Ketchup auf dem Boden. Was wirklich zählt: Wie gut ist die Leistung im Alltag?
Und hier überzeugt der Roborock auf ganzer Linie.
Dank der DirTect Technologie erkennt der Roboter automatisch:
- Staub
- Flüssigkeiten
- festen Schmutz
Und passt seine Reinigungsstrategie an.
Auch clever: Trifft die Walze auf Teppich, hebt sie sich um bis zu 15 mm an. Das ist richtig viel.
Zusätzlich klappt der Roller Shield runter und somit wird die Walze komplett abgeschirmt. der Teppich bleibt trocken.
Die Walze fährt beim Navigieren an Möbeln automatisch ein und aus, ideal für enge Stellen wie Stuhlbeine.
Flüssigkeitserkennung – noch mit Schwächen
Zwar hebt der Roboter Seiten- und Hauptbürste an, wenn er Flüssigkeiten erkennt, damit sie nicht verschmutzt werden. Aber: er fährt trotzdem mit den Rädern durch – nicht hygienisch.
Die Erkennung funktioniert nicht immer zuverlässig. Mal klappt’s, mal nicht.
Fazit: Feuchte Flecken besser nicht dem Roboter überlassen.
Wasserverbrauch & Wischergebnis im Alltag
In unserem 80 m² Büro hat der Roboter:
- Nur 1/6 des Frischwassertanks verbraucht
- Die Walze dreimal gewaschen: vor, während und nach dem Wischen
Ergebnis:
- Großflächen? Kein Problem.
- Wischspur? Gleichmäßig, keine Tropfen, keine Wasserflecken.
In der App kannst Du die Wasserstufe von 1 bis 30 regeln.
Selbst bei Stufe 30 wird das Wasser gleichmäßig verteilt.
Der Boden war nach der Reinigung barfuß-tauglich. Das hat uns beeindruckt.
Für wen ist die Walze besonders geeignet?
- Haushalte mit Haustieren & Kindern
- Stark verschmutzte Böden
- Empfindliche Untergründe wie Parkett (dank dünner, gleichmäßiger Wischspur)
Service-Station & Wartung: Was bleibt Dir noch zu tun? Unsere Erfahrungen
Er saugt, er wischt… aber was passiert eigentlich danach?
Natürlich: Der Roborock Qrevo Curv 2 Flow fährt ganz brav zurück in seine Station.
Aber das ist nicht das Ende, sondern der Anfang der zweiten Show:
Waschen, Trocknen, Absaugen , alles vollautomatisch.
Wischwalzen-Wäsche
Highlight ist die Walzenreinigung mit 75 °C heißem Wasser:
Zwei Reinigungs-Abstreifer fahren vor und zurück über die Walze –
wie in einer kleinen Waschstraße. 🧼
Dazu kommt: Schmutzerkennungssensoren in der Station.
Wenn die merken, dass’s richtig dreckig ist, wird automatisch länger und intensiver gereinigt.
Nach unserem Extremtest war klar:
Die Station hat verstanden, was Sache ist und sich richtig Zeit genommen.
Ergebnis nach der Moppwäsche:
Die Walze war komplett sauber: keine Mayo-, Kaffee- oder Ketchup-Reste mehr zu sehen.
Trocknung – Schnell, heiß… aber nicht ganz leise
Direkt im Anschluss wird die Walze mit 55 °C warmer Luft getrocknet.
Du musst also nichts ausbauen. Schimmel hat keine Chance.
Einziger Nachteil: Die Trocknung ist mit ca. 48 dB hörbar.
Nicht laut, aber auch nicht flüsterleise.
Andere Modelle sind mit 40 dB leiser.
Automatische Staubabsaugung – Praktisch, aber nicht perfekt
Auch der Staubbehälter im Roboter wird automatisch entleert.
Der Schmutz landet in einem 2,5 Liter Einweg-Staubbeutel in der Station.
Roborock verspricht: Ein Wechsel nur alle 65 Tage. Klingt erstmal gut!
Aber: Es ist eben ein Einwegbeutel.
Nicht nachhaltig. Nicht günstig.
Was fehlt der Station noch?
So clever die Station auch ist – ein paar Dinge fehlen (noch):
-
Kein Reinigungsmittelfach
(→ musst Du manuell in den Frischwassertank geben)
→ Standard bei Konkurrenzmodellen wie dem Saros 10
Wenn Du auf der Suche nach einem geeigneten Reiniger für Wischroboter bist, dann schau Dir den Bio-Reiniger von Grashüpfer (einem Deutschen Start-Up) an. Sehr gute Reinigungsleistung, tolle Düfte & Made in Germany (Jetzt Angebot ansehen und mit dem Coupon “SHF10” 10% sparen*).
-
Kein Entkalkungsmodul
→ in Regionen mit hartem Wasser wichtig! -
Kein Tragegriff
→ nervig, wenn Du die Station mal umstellen willst -
Kein Trocknungsdurchlauf für den Staubbeutel
→ könnte Gerüche verhindern -
Kein Kabelmanagement
→ wirkt unaufgeräumt -
Kein Wasseranschluss
→ wer das möchte, sollte sich z. B. den Saros 10R ansehen
Wie Du unschwer erkennen kannst: es fehlen schon noch ein paar Sachen. Vor allem das Reinigungsmittelfach vermissen wir wirklich.
Design & Platzbedarf – Futuristisch und kompakt
Die Station sieht modern und aufgeräumt aus.
Sie ist relativ schmal gebaut, perfekt für enge Räume.
Und: Der Roboter verschwindet komplett im Inneren. Das wirkt stilvoll und unauffällig.
Punkt für die Optik – die Station sieht nicht nur gut aus, sondern nimmt auch wenig Platz weg.
Wartung im Alltag – Wie pflegeleicht ist der Qrevo Curv 2 Flow wirklich?
Ein Saug-Wisch-Roboter soll Zeit sparen und Dich nicht mit endlosen Wartungsaufgaben nerven.
Deshalb haben wir beim Roborock Qrevo Curv 2 Flow ganz genau hingesehen:
Wie aufwendig ist die Pflege wirklich?
Was musst Du regelmäßig tun – und was nimmt Dir das Gerät ab?
Die Station – Einfach sauber halten
Positiv fällt auf: Du kannst die Wischwanne der Station einfach herausnehmen und im Waschbecken ausspülen.
Das ist hygienisch und unkompliziert.
Was fehlt?
Eine automatische Selbstreinigung der gesamten Station. Diese hat bei uns im Test nicht wirklich gut funktioniert
Nicht vergessen: Alle 2–3 Monate solltest Du den Einweg-Staubbeutel wechseln.
Die Walze – Hier musst Du (gelegentlich) ran
Bei Wischwalzen-Robotern ist der Pflegeaufwand generell höher
als bei Geräten mit runden Wischpads.
Das wollen wir gar nicht schönreden.
Das Hauptproblem bei vielen Modellen?
Der interne Schmutzwassertank.
Bei der Konkurrenz: Schwer zu reinigen, üble Gerüche, halbvolle Restmengen…
Aber Roborock hat das beim Curv 2 Flow smart gelöst:
- Der Tank entleert sich automatisch beim Andocken an der Service-Station
- Das Schmutzwasser fällt nach unten heraus
- Weniger Rückstände, weniger Gestank, weniger Ekel
Bisher der beste Schmutzwasser-Mechanismus, den wir bei Walzenrobotern gesehen haben.
Handarbeit bleibt – aber hält sich in Grenzen
Natürlich kommst Du nicht ganz um eigene Pflege herum. S musst Du nach Bedarf:
- Wischwalze entnehmen
- Gründlich im Waschbecken spülen
- Mit der Hand reinigen (inkl. Walzengehäuse)
Leider: Waschmaschine ist die Walze eher weniger geeignet.
Das Material der Walze ist empfindlich – händisches Reinigen ist Pflicht.
Und ja: Die Walze ist ein Verschleißteil.
Nach einigen Monaten wird sie dünner, dunkler… weniger sexy.
Fazit – Mehr Aufwand als Pads, aber weniger als bei der Konkurrenz
Wichtig zu wissen:
Walzenroboter brauchen immer mehr Pflege als Geräte mit Pads.
Aber: Beim Qrevo Curv 2 Flow ist das deutlich weniger aufwendig als bei anderen Walzenrobotern.
Das ist ein riesen Plus für den Curv 2 Flow.
Der Roborock Qrevo Curv 2 Flow im Saugtest: Was taugen 20.000 Pa wirklich?
20.000 Pascal.
Das klingt erstmal so, als würde der Qrevo Curv 2 Flow gleich die Fliesen mit absaugen. 😅
Auch auffällig: Roborock verbaut bei diesem Modell gleich zwei Seitenbürsten.
Warum? Gute Frage. Aber auf Hartboden funktioniert das Zusammenspiel erstaunlich gut.
Saugleistung auf Hartboden – stark abgestimmt
Kurz gesagt: Top-Leistung.
- Linsen: 100 % aufgesaugt
-
Haferflocken & Sand: 98 %
→ Seitenbürsten drehen angenehm langsam, kein Umherwirbeln
→ Gewölbte Bürste trifft Schmutz sanft – gute Abstimmung mit Saugkraft und Luftstrom
Teppichreinigung – solide, aber nicht überragend
- Linsen: 90 % nach einem Durchgang
- Haferflocken: 94 %
- Sand: 64 % → nach zweitem Durchgang 72 %
Fazit: Ordentlich, aber nicht Champions League.
→ Wenn Du mehr rausholen willst:
Modus "Gründlich" aktivieren oder Teppiche doppelt reinigen lassen.
Was fehlt:
Die sonst typische Chassis-Lift-Funktion (automatisches Anheben beim Teppichbefahren).
Dadurch hat sich der Roboter bei hohen Teppichrändern gelegentlich festgefahren.
Eckenreinigung – Roborock macht Rückschritte
Leider hat der Qrevo Curv 2 Flow keine ausfahrbare Seitenbürste mehr.
Warum? Wissen wir nicht – bei Vorgängern war das Standard.
Ergebnis: In Ecken bleibt sichtbar mehr Schmutz liegen.
Gerade bei tiefen Möbelkanten oder Wandanschlüssen klarer Nachteil.
Haartest – Das kann der Roborock richtig gut
Haare zählen laut unserem Beratungs-Tool zu den größten Herausforderungen für Saugroboter.
Und hier glänzt der Curv 2 Flow:
- Lange Menschenhaare: ~95 % landen direkt im mobilen Staubbehälter
- Nur minimaler Wickel-Effekt an den Bürstenenden
- Seitenbürsten mit Haar-Stopper – kaum Verfangungen
Verantwortlich dafür: Die DuoDivide-Hauptbürste – ein alter Bekannter aus der Curv-Serie.
Geteilte Borstenführung sorgt dafür, dass Haare in die Mitte wandern – und nicht auf der Bürste hängen bleiben.
Einziger Nachteil: Die Bürste lässt sich nicht einfach mit einem Klick zerlegen. Du brauchst einen Schraubenzieher – danach aber schnell sauber.
Tierhaare – Noch besser als Menschenhaare
Bei kurzen Tierhaaren war das Ergebnis noch stärker:
- Alles eingesaugt
- Keine Haare an Bürsten, Rädern oder Walze
So sollte das sein – sauber und ohne Nacharbeit.
Kaum Luftverwirbelung – Überraschend gut
Was uns besonders überrascht hat: Der Qrevo Curv 2 Flow produziert kaum seitliche Abluft beim Saugen.
Das ist entscheidend bei Haaren oder leichtem Schmutz,
enn andere Roboter wirbeln hier oft alles weg, bevor es eingesaugt wird.
Navigation & Hinderniserkennung im Test – Wie smart fährt der Qrevo Curv 2 Flow?
Du kannst noch so stark saugen oder perfekt wischen –
wenn Dein Roboter ständig irgendwo gegenfährt, bringt Dir das alles: nichts.
Deshalb haben wir beim Roborock Qrevo Curv 2 Flow ganz genau hingeschaut:
Wie gut ist seine Navigation? Und: Wie zuverlässig erkennt er Hindernisse?
Turmhoch und nicht flach – Für Sofas ungeeignet
Der Roboter ist 11,9 cm hoch, inklusive Laserturm.
Und der ist nicht versenkbar.
Das bedeutet:
Wenn Du einen flachen Roboter suchst, der unter Deine Couch fahren soll,
bist Du hier nicht richtig.
Kletterleistung: nichts Besonderes
Auch bei Türschwellen bleibt Roborock beim Standard:
- Bis ca. 1,9 cm schafft der Qrevo Curv 2 Flow
- Keine spezielle Klettertechnologie
Wenn Du hohe Übergänge oder dicke Teppiche hast, empfehlen wir Dir:
Für mehr Kletterpower: Saros 10R oder Qrevo 2 Pro. Die schaffen auch über 3 cm.
Basisnavigation – Bewährte LIDAR-Power
Roborock bleibt bei seinem Erfolgsrezept:
LIDAR-Lasernavigation mit rotierendem Turm.
Und das funktioniert nach wie vor exzellent:
- Keine Flächen ausgelassen
- Fährt sauber zwischen Stuhlbeinen
- Super Übersicht in der App
- Extrem effizient unterwegs
Unsere 80 m² Testwohnung war in 60 Minuten blitzblank.
Und: 64 % Akku waren noch übrig.
Roborock liefert hier Schweizer Uhrwerk-Niveau. Eine der besten Basisnavigationen am Markt.
Objekterkennung – Deutlich verbessert.
Der Qrevo Curv 2 Flow erkennt über 200 Objektarten:
Von Kabeln, Klamotten, Schuhen bis zu Hundehaufen.
Die Technik dahinter: Reactive AI mit Kamera & strukturiertem Licht.
Offiziell erkennt er Objekte ab:
- 3 cm Höhe
- 5 cm Breite
Wir haben im Test den Modus „Weniger Kollisionen“ aktiviert –
und ja, man merkt den Unterschied:
Der Roboter fährt vorsichtig, aber ohne sich zu verirren.
Kabel – Vorsichtig und zuverlässig
Egal ob:
- iPhone-Ladekabel
- MacBook-Netzteil
- Verlängerungskabel
→ Alles wurde zuverlässig erkannt und großzügig umfahren.
Besonders smart: Die Seitenbürste wird deaktiviert, wenn Kabel erkannt werden –
um kein Chaos zu verursachen.
Hundehaufen – Nur mit aktiviertem Haustiermodus
Der Albtraum jedes Besitzers – braune Tretminen auf dem Boden.
Und ja: Der Qrevo erkennt sie – aber nur mit aktiviertem „Haustiermodus“ in der App.
Ergebnis im Test:
- Geringelt, flach, hoch → alles erkannt
- Bürsten gestoppt, Abstand gehalten
- Nur bei extrem flachen Haufen: keine Reaktion
Kleidung & Co. – Sicher unterwegs
Pullover, Hosen, Socken? → Alles gut erkannt.
Sogar enger Kontakt, aber kein Überfahren.
Nur eine Kappe wurde leicht berührt – kein Drama.
Ungefährliche Objekte werden eng umfahren, um mehr Fläche zu reinigen. Das ist smart!
Schwächen im Büro & in der Küche
- Kleine Objekte wie Schlüssel, Stifte, Papierkram: nicht zuverlässig erkannt
- Küchenutensilien (Löffel, Zahnbürsten, Teebeutel): werden öfter übersehen
- Schnürsenkel: gelegentlich festgefahren
Da fehlt’s wohl noch an Trainingsdaten – das kann Roborock hoffentlich per Software-Update verbessern.
Fazit zur Objekterkennung – Deutlich besser als früher
Die Erkennung empfindlicher Objekte wie Kabel und Hundehaufen klappt inzwischen richtig gut.
Die Seitenbürste wird deaktiviert, Abstand wird gehalten – das Risiko für „Unfälle“ sinkt enorm.
Was uns sonst noch aufgefallen ist: Die kleinen, aber feinen Details in der Übesicht
Es sind oft die kleinen Dinge, die im Alltag den Unterschied machen.
Hier kommt also, was uns beim Roborock Qrevo Curv 2 Flow sonst noch aufgefallen ist.👇
Lieferumfang – Sparflamme deluxe
Nichts. Weder Ersatzteile noch Reinigungsmittel.
Ganz ehrlich: Das finden wir fast schon frech.
Design & Verarbeitung – Top Qualität, Geschmackssache beim Look
Der Roboter selbst ist nur in Weiß erhältlich –
wirkt mit seinen fast 12 cm Höhe klobig und vom Design her… nun ja… etwas oldschool. 😅
Was uns gut gefällt:
Die Verarbeitung ist Roborock-typisch sehr hochwertig.
Alle Steckverbindungen sitzen bombenfest – nichts klappert, nichts wackelt.
Die Station dagegen?
Ein echter Hingucker.
Modern, elegant, mit abgerundeten Kanten und weiß glänzender Oberfläche.
Roboter & Station wirken optisch fast wie zwei Generationen – aber beide sind hervorragend verarbeitet.
Gute Wahl für die zweite Etage
Dank des großen mobilen Staubbehälters (320 ml) und
eines integrierten Frisch- & Schmutzwassertanks eignet sich der Roboter ideal für den Einsatz ohne Station – z. B. in der zweiten Etage.
Warum das funktioniert:
- Wischwalze reinigt sich selbst
- Navigation läuft effizient & akkusparend
- Schmutzwasser wird gesammelt
- Wischleistung bleibt top
Wenn Du genau sehen willst, wie das funktioniert,
schau Dir unser Video zur Reinigung der zweiten Etage an.
Lautstärke – Angenehm leise
Was sagt das Ohr?
Kurz gesagt: Der Qrevo Curv 2 Flow gehört zu den leiseren seiner Klasse.
- Leise-Modus: ca. 58 dB
- Normal & Turbo: 60–63 dB
- Max: 70 dB – kräftig, aber nicht schrill
- Max+: 71 dB – etwas lauter, aber rund im Klang
- Absaugstation: 70 dB, aber nur kurz
- Moppwäsche: ~50 dB
- Trocknung: ~48 dB – etwas präsenter, aber erträglich
Insgesamt ein angenehm ruhiger Kollege, auch bei voller Leistung.
Sprachsteuerung & Matter – Alles dabei
Mit an Bord ist der eigene Sprachassistent „Hello Rocky“ –
plus Anbindung an Alexa und Google Assistant.
Und: Matter-Support ist ebenfalls integriert –
für maximale Zukunftssicherheit in Deinem Smart Home.
Software, Hardware & Firmware – Roborock bleibt Roborock
Wie bei allen Roborocks gilt:
Alles ist sauber abgestimmt – nichts wirkt unfertig oder experimentell.
Roborock Qrevo Curv 2 Flow im Test – Unser Fazit Roborock zieht nach.
Und das mit Ansage.
Während andere Hersteller in Windeseile neue Features raushauen und dabei oft halbfertige Geräte auf den Markt werfen, macht Roborock das, was sie seit Jahren auszeichnet:
Liefern – aber erst, wenn es wirklich sitzt.
Zuverlässigkeit ist hier das Zauberwort.
Und der Qrevo Curv 2 Flow bringt aus unserer Sicht beste Voraussetzungen mit, genau diesen Weg fortzusetzen.
Warum wir das sagen?
Weil viele Hersteller bei der Wischwalzen-Technologie aktuell noch kämpfen:
- Fragile Walzenhalterungen
- stinkende Schmutzwassertanks nach kurzer Zeit
- Wartung, die schnell nervt
Nicht so hier: Beim Curv 2 Flow wirkt alles stabil, bei der Wartung durchdacht und auf Langfristigkeit ausgelegt.
Was macht der Roborock Qrevo Curv 2 Flow richtig gut?
Hier treffen zwei Welten aufeinander:
Bewährte Roborock-Qualität kombiniert mit moderner Wischwalzen-Technologie.
Das Ergebnis ist ein leistungsstarker, zuverlässiger Saug‑Wisch‑Roboter, der genau dort überzeugt, wo es wirklich zählt:
- Wischleistung: Top. Eine der besten, die wir im Alltag getestet haben
- Saugleistung: Besonders auf Hartböden sehr stark und effizient
- Haarumgang: Mensch, Hund oder Katze – kaum Verwicklungen, sauberes Ergebnis
- Navigation: Punktgenau, effizient, sicher
- Objekterkennung: Große Fortschritte, vor allem bei Kabeln & Hundehaufen
- App & Bedienung: Roborock-typisch – butterweich 🧈
Was fehlt – oder ist nicht für jeden Haushalt ideal?
Roborock verzichtet beim Curv 2 Flow bewusst auf bestimmte Features, die nur für einen kleineren Teil der Nutzer relevant sind (das sehen wir auch in unserem Saugroboter‑Berater‑Tool):
- Keine extreme Kletterleistung
- Nicht besonders flach
Das Weglassen dieser Features erlaubt Roborock, den Fokus auf Zuverlässigkeit und Kernleistung zu legen und den Preis nicht noch weiter nach oben zu treiben.
Was uns wirklich fehlt
-
Keine Reinigungsmittel‑Kassette
→ In dieser Preisklasse eigentlich Standard -
Keine ausfahrbare Seitenbürste
→ Vorgänger hatten das schon
→ Ecken- und Teppichergebnis hätte besser sein können -
Sehr geringer Lieferumfang
→ Wenigstens ein Satz Ersatzteile wäre wünschenswert
Für wen ist der Roborock Qrevo Curv 2 Flow geeignet?
- Einsteiger, die ein sofort funktionierendes, ausgereiftes System wollen
- Nutzer mit Fokus auf sehr gute Wischleistung
- Stark verschmutzte, große oder mehrstöckige Wohnräume
- Haushalte mit weniger Teppichflächen
Roborock ist Premium. Punkt. Der Preis ist hoch.
Das war so – und wird auch so bleiben.
Aber: Du zahlst hier nicht nur für den Namen, sondern für:
- Stabilität
- Zuverlässigkeit
- saubere Software‑Hardware‑Abstimmung
- ein Gerät, das nicht beim Kunden reift
Inhalt
Roborock Qrevo Curv 2 Flow: Roborocks Walzen-Revolution im Test
Der Qrevo Curv 2 Flow im Wischtest – Roborocks Walzen-Wunder?
Service-Station & Wartung: Was bleibt Dir noch zu tun? Unsere Erfahrungen
Wartung im Alltag – Wie pflegeleicht ist der Qrevo Curv 2 Flow wirklich?
Der Roborock Qrevo Curv 2 Flow im Saugtest: Was taugen 20.000 Pa wirklich?
Navigation & Hinderniserkennung im Test – Wie smart fährt der Qrevo Curv 2 Flow?
Was uns sonst noch aufgefallen ist: Die kleinen, aber feinen Details in der Übesicht
Roborock Qrevo Curv 2 Flow im Test – Unser Fazit Roborock zieht nach.

