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Roborock Saros 20 im Test: Topmodell oder laues Update?

Roborock Saros 20

Letztes Update am: 21.02.2026 Lesezeit: 13 Min.

Neues Modell, altes Design?

Der Roborock Saros 20 sieht seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich. 👀

Doch was steckt wirklich unter der Haube? Wie gut saugt und wischt der neue Roborock wirklich? Kommt er mit Hindernissen klar, wie schlägt er sich auf Teppich und wie sieht's mit dem Komfort aus?

In unserem großen Praxistest musste der Saros 20 zeigen, was er kann und wo er uns eher kaltgelassen hat.

Spoiler: Es gab Überraschungen, sowohl positive als auch echte Schwächen, die Du kennen solltest.

Wir nehmen Dich mit durch unseren Testalltag und zeigen Dir, für wen sich der neue Roborock lohnt. 👇

Der Roborock Saros 20 steht auf dem Tisch und wird von einem Smart Home Fox Mitarbeiter begutachtet.

Vorteile

  • Extrem flach (unter 8 cm) – kommt unter sehr niedrige Möbel
  • Gute Ecken- und Leistenreinigung
  • Sehr starke Saugkraft (36.000 Pa), besonders auf Teppich
  • Top Kletterleistung – meistert bis zu 4,5 cm hohe Schwellen
  • Geringer Wartungsaufwand
  • Sehr gute App mit vielen Anpassungsmöglichkeiten
  • Relativ leise im Betrieb
  • Moderne Features: Matter, Videoüberwachung, Sprachsteuerung
  • Gute Abstimmung von Hard- & Software

Nachteile

  • Keine Echtzeit-Moppreinigung - Pads verteilen Schmutz bei starker Verschmutzung
  • Navigation ohne LiDAR etwas weniger effizient
  • Wenig Neuerungen im Vergleich zum Saros 10R
  • Hoher Preis
  • Lieferumfang etwas knapp
  • Kein externer Wasseranschluss
  • Schwächerer Akku

Alle wichtigen Punkte zum Roborock Saros 20 auf einen Blick

  • Für wen ist der Saros 20 geeignet: Du suchst einen flachen Roboter, der gleichzeitig sehr gut klettern kann und Teppichen sehr gut performt.

  • Upgrade von Saros 10R auf Saros 20: Nicht sinnvoll. Nuerungen muss man mit der Luppe suchen

Der Roborock Saros 20 im Wischtest: Taugen die Wischmöppse was?

Rotierende Mopps, automatische Reinigung der Pads an der Station…

Klingt erst mal eher nach einem Update ohne Überraschung.

Doch am Ende zählt nur eins: Wie sauber wird der Boden wirklich?

Und deshalb haben wir den Roborock Saros 20 im Wischtest ordentlich in den Dreck geschickt – im wahrsten Sinne des Wortes.👇

Wischen entlang von Leisten und Möbeln

Gerade an Wänden, Sockelleisten und Möbelkanten zeigt sich, ob ein Wischroboter sein Handwerk versteht.

Der Saros 20? Hat hier überzeugt:

Dank gut funktionierender Wandabstandssensoren hält er stabilen Abstand, ohne unnötige Lücken zu lassen.

Der Roborock Saros 20 wischt dicht entlang einer weißen Leiste im Wohnzimmer.
© Smart Home Fox

In unserem Extremtest mit Kaffeeflecken und Glasstift-Schmiere blieb der Rand sauber. Hier spielen die rotierenden Pads ihre Stärken aus.

Der Extremtest – Ketchup, Kaffee & Co.

Für den Härtetest haben wir unser Badezimmer großflächig beschmiert:

Ketchup, Mayo, Kaffee – das volle Programm.

Wasserabgabe? Natürlich auf die höchste Stufe.

Der Roboter durfte mehrfach wischen und nutzte seine Dual Spinning Mops mit bis zu 13 Newton Anpressdruck.

Der Roborock Saros 20 wischt im Test über eingetrocknete Ketchup- und Kaffeeflecken.
© Smart Home Fox

Die Mopps werden nicht in Echtzeit gereinigt, sondern z. B. alle 15 Minuten an der Station (mit bis zu 100 °C heißem Wasser).

angeblich wird laut Hersteller warmes Wasser beim Wischen verwendet. Aber bei uns im Test war dies nicht messbar.

Ergebnis Extremtest:
Optisch alles sauber.aber unser Tuchtest zeigte: Rückstände auf Boden und Mopps.

Die Mops können nicht so viel Schmutz aufnehmen. Nach einer bestimmten Menge wird der Schmutz mehr oder minder in der Wohnung verschleppt.

Für solche Hardcore-Verschmutzungen ist der Saros 20 schlicht und einfach nicht ausgelegt.

Flüssigkeiten wischen? Besser nicht

Hier zeigt der Saros 20 klare Schwächen.

Die Saugeinheit wird angehoben, aber:
❌ Die Seitenbürste bleibt unten.
❌ Die Räder fahren direkt durch die Sauce.

Ergebnis:
Die Mopps saugen sich voll, Schmutz wird verschmiert – keine gute Lösung.

Modelle mit selbstreinigender Wischwalze, wie der Curv 2 Flow (Testbericht ansehen), sind hier deutlich besser.

Wischen im Alltag

Im normalen Modus hinterlässt der Saros 20 eine gleichmäßige, aber sehr dünne Wischspur – selbst bei maximaler Wasserabgabe.

Die dünne Wischspur des Saros 20 auf Fliesenboden – ohne Tropfen oder Spritzer.
© Smart Home Fox

Das hat Vor- und Nachteile:

  • Keine Spritzer, kein Tropfen.
  • Sehr präzise um Möbel herum.
  • Mehr Wasser wäre wünschenswert – besonders bei hartnäckigem Schmutz.

Teppicherkennung & Pad-Handling

Positiv:

  • Die Pads lassen sich in der Station ablegen.
  • Beim Teppichkontakt hebt der Roboter die Mopps um 15 mm an.
  • Durch die Chassis-Lift-Technologie wird der ganze Roboter zusätzlich angehoben.

Aber:
❌ Für Hochflor-Teppiche reicht das nicht.
👉 Hier lieber Pads vorher ablegen.

Wasserverbrauch & Intervall-Reinigung

Da keine Echtzeitreinigung stattfindet, solltest Du die Reinigungsintervalle verkürzen (z. B. alle 10 Minuten), um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.

Bei uns im Test:

  • Reinigungsintervall: alle 15 Minuten (das Büro war ausnahmsweise mal nicht komplett verdreckt 🤭)
  • Wasserverbrauch: ca. 50 % des Frischwassertanks bei höchster Stufe

In großen Wohnungen kann der Wasserverbrauch zum limitierenden Faktor werden.

Unser Fazit zum Wischtest

Roborock setzt beim Saros 20 wieder auf die altbekannte Wischpad-Technologie.

Die hat klare Stärken im Alltag:

  • Sehr wartungsarm (sehen wir im kommenden Kapitel)
  • Gute Kantenreinigung
  • Gleichmäßige Spur

Aber sie zeigt auch klare Grenzen:

  • Schwächen bei hartnäckigem Schmutz
  • Keine Flüssigkeitsaufnahme

Für leichte Verschmutzungen top.

Für schwierige Fälle würden wir eher zu Modellen mit Wischwalze greifen – wie dem Roborock Qrevo Curv 2 Flow (Testbericht ansehen)

Die Service Station des Roborock Saros 20 im Test

Was bringt die beste Wischtechnologie, wenn die Wartung zur Qual wird?

Roborock verspricht beim Saros 20 ein echtes Rundum-Sorglos-Paket – mit Heißwasserreinigung, Trocknungsfunktion und automatischer Absaugung.

Doch funktioniert das alles wirklich so reibungslos?

Funktionen im Überblick – das steckt in der Station

Die Reinigungsstation des Saros 20 ist umfangreich ausgestattet und bietet alles, was man sich von einem modernen System wünscht:

  • Heißwasserreinigung der Mopps mit bis zu 100 °C
  • Warmlufttrocknung mit 55 °C
  • Absaugstation mit 2,5 L Beutel
  • Antikalkfilter für den Frischwassertank
  • Reinigungsmitteltank (einfach)
Die Service Station des Roborock Saros 20 mit geöffnetem Deckel – sichtbar sind Wassertanks und Staubbeutel.
© Smart Home Fox

Nach unserem Extremtest haben wir die Pads gründlich reinigen lassen – und siehe da: die Pads waren wieder komplett sauber.

💡 Der integrierte Antikalkfilter ist besonders praktisch bei kalkhaltigem Wasser – wie bei uns zuhause.

Die Trocknungsfunktion lief mit 45 dB – also deutlich hörbar, aber nicht störend laut.

Einwegbeutel & Folgekosten

Wenig überraschend: Auch hier kommt wieder ein Einwegbeutel zum Einsatz.

Das hat zwei klare Nachteile:
❌ Laufende Folgekosten
Mehr Müll und Umweltbelastung

👉 Wenn Du nachhaltiger unterwegs sein willst, empfehlen wir Dir die wiederverwendbaren Staubbeutel von Grashüpfer (→ Angebot ansehen inkl. 10% Rabattcoupon mit: SHF10*)
Der Grashüpfer ReUseMe Staubbeutel für Roborock qrevo Curv 2 Flow wird ausgeleert.
© Smart Home Fox

Reinigungsmittel – nur ein Tank

Während manche Konkurrenten zwei oder sogar drei Kammern anbieten, setzt Roborock beim Saros 20 auf eine einfache Reinigungsmittelkammer.

Funktioniert – aber etwas eingeschränkt.

Wenn Du auf der Suche nach einem geeigneten Reiniger für Wischroboter bist, dann schau Dir den Bio-Reiniger von Grashüpfer (einem Deutschen Start-Up) an. Sehr gute Reinigungsleistung, tolle Düfte & Made in Germany (Jetzt Angebot ansehen und mit dem Coupon “SHF10” 10% sparen*).

Der Bio-Reiniger von Grashüpfer für Saug-Wisch-Roboter ist in der Nahaufnahme zu sehen.
© Smart Home Fox

Wartung der Station – einfach und gut durchdacht

Die regelmäßige Wartung ist schnell erklärt:

  • Frischwasser nachfüllen
  • Schmutzwasser entleeren

Ein externer Wasseranschluss ist nicht vorhanden – bisher.

Beim Saros 10 war eine solche Version verfügbar – wir sind gespannt, ob Roborock hier nachzieht.

Der Frisch- und der Schmutzwassertank der Saros 20 Service-Station sind zu sehen.
© Smart Home Fox

Positiv:
Selbstreinigung der Station ist vorhanden
Waschschale lässt sich abnehmen – für eine leichte manuelle Reinigung

Wartung des Roboters – minimaler Aufwand

Hier hält sich Roborock angenehm zurück:

Die Wischpads kannst Du einfach in die Waschmaschine werfen – fertig.

💡 Wir empfehlen, immer ein paar Ersatzpads zur Hand zu haben – z. B. im Grashüpfer-Sorglos-Paket (Angebot ansehen und mit Coupon “SHF10” -> 10 % sparen*).

Ein kleiner Nachteil:
❌ Sowohl Seiten- als auch Hauptbürste sind mit Schrauben befestigt.

Das bedeutet: Wenn Du die Bürsten reinigen oder tauschen willst, brauchst Du einen Schraubenzieher – und das ist etwas umständlich.

Ansonsten gilt: Wartung? Minimal. Bedienkomfort? Hoch.

Der Roborock Saros 20 im Saugtest: Power ohnme Ende?

36.000 Pascal Saugkraft? Das klingt schon fast nach einem Industrie Staubsauger

Aber bringt diese Power auf Laminat, Teppich und in Ecken wirklich einen Unterschied?

Wir haben es für Dich getestet – mit Sand, Linsen, Haferflocken und Haaren.

Unser Ziel: Wie viel Schmutz bleibt übrig?

Saugtest auf Hartboden

Auf Laminat hat der Saros 20 einen soliden Job gemacht. Die Kombination aus starker Saugkraft und aktiver Seitenbürste zeigt Wirkung – mit kleinen Abstrichen.

  • Linsen: 96 % → Ein paar wurden von der Seitenbürste leicht herumgeschleudert
  • Haferflocken: 96 %
  • Sand: 94 %
💡 Die Seitenbürste dreht sich etwas zu schnell – dadurch wird leichter Schmutz gelegentlich verteilt.

Fazit: Ordentlich, aber nicht ganz perfekt. Zwei Durchgänge bringen das beste Ergebnis.

Saugtest auf Teppich – hier ist er König

Auf Teppich spielt der Saros 20 seine volle Stärke aus – vor allem in Kombination mit der Chassis-Lift-Technologie, die ihm hilft, sich anzuheben und nicht festzufahren.

Der Saros 20 beim Saugtest auf einem Hochflor-Teppich mit Linsen und Haferflocken.
© Smart Home Fox
  • Linsen: 100 %
  • Haferflocken: 98 %
  • Sand: 84 %

🏆 Teppich-König! Vor allem, wenn Du in der App die Saug-Bahnen auf „eng“ stellst.

Kleine Schwäche: In der Mitte bleibt manchmal ein feiner Schmutzstreifen zurück – wegen der geteilten DuoDivide-Hauptbürste.

Gegenmaßnahme: Zwei Durchgänge oder enge Bahnen in der App einstellen.

Eckenreinigung – solide, mit Luft nach oben

In 2 von 3 Ecken war der Bereich gründlich gereinigt.

In einer Ecke hätte der Roboter etwas länger verweilen oder die Seitenbürste mehrmals ausfahren können.

Der Saros 20 reinigt eine Zimmerecke mit leichtem Staubansatz.
© Smart Home Fox

Fazit: Gut – aber etwas mehr Aufmerksamkeit in Ecken wäre wünschenswert.

Haare im Saugtest – Tier vs. Mensch

Beim Thema Haare zeigt sich, wie effizient die Hauptbürste wirklich ist.
Unser Ergebnis:

  • Kurze Hundehaare: ✅ 100 % aufgenommen
  • Lange Menschenhaare: 🚫 Nur ca. 70 % im Staubbehälter, der Rest hat sich um die Bürste gewickelt
💡 Leider ist die Hauptbürste verschraubt – zum Entfernen der Haare brauchst Du einen Schraubenzieher.
Die Hauptbürste des Saros 20 mit verfangenen langen Haaren nach dem Saugtest.
© Smart Home Fox

Unser Fazit zum Saugtest

Der Roborock Saros 20 liefert eine starke Leistung auf allen Böden – besonders auf Teppich.

Für den Alltag und besonders für Teppichliebhaber ist das Gerät eine echte Empfehlung.

Navigation & Objekterkennung im Test – Wie schlau ist der Roborock Saros 20?

Viele Saugroboter bleiben an Stuhlbeinen hängen oder verirren sich zwischen Kabeln.

Der Roborock Saros 20 verspricht hier mehr Intelligenz: Mit Kameras, LED, strukturierter Lichttechnik und 3D-Objekterkennung.

Doch wie gut funktioniert das alles wirklich? Und gibt’s blinde Flecken, die Du kennen solltest?

Flache Bauweise – kommt fast überall durch

Der Saros 20 kommt auf eine Bauhöhe von unter 8 cm – und das macht sich bemerkbar.

Bei uns ist er unter Möbel gefahren, die bisher kein Roboter erreicht hat. 👀

Der Saros 20 fährt unter ein niedriges Sideboard, bisher unerreicht von anderen Robotern.
© Smart Home Fox
💡 Was er da wohl findet? Staubflusen von Vorjahr und verlorene Haussocken garantiert.

Kletterleistung – starke Technik für hohe Schwellen

Der Saros 20 setzt auf ausfahrbare Roboterbeinchen – ähnlich wie bei Dreame oder MOVA.

Das Ergebnis im Test:
👉 4,5 cm hohe Schwellen mit scharfen 90-Grad-Kanten wurden ohne Hängenbleiben überwunden.

Der Roborock Saros 20 überwindet eine 4,5 cm hohe Türschwelle im Test.
© Smart Home Fox

Das ist eines der besten Kletterergebnisse, das wir je gemessen haben – Respekt.

Navigationstechnologie – StarSight Autonomous 2.0

Der Saros 20 navigiert mit einer Kombination aus:

  • Frontkamera
  • strukturiertem Licht
  • zusätzlicher Rückfahrkamera
  • LEDs & Sensorik

Die Technik kennen wir schon vom Saros 10R – hier aber in verbesserter Form.

In unserem 80 m² großen Testcenter zeigte sich:
✅ Die Navigation ist systematisch
✅ Startet an den Außenkanten, arbeitet sich nach innen vor
✅ Erkennt Möbel, Raumgrenzen und tastet sich vorsichtig an Objekte heran – keine Ramm-Aktionen

Der Saros 20 navigiert durch ein möbliertes Wohnzimmer mit vielen Stuhl- und Tischbeinen.
© Smart Home Fox

Aber – und das ist ein echtes „Aber“: Rückwärtsfahren liegt ihm nicht.

Trotz Rückkamera fehlt der 360°-Rundumblick eines klassischen LiDAR-Turms.

Gerade in engen Ecken wirkt er manchmal etwas orientierungslos.

💡 Wenn Du viele verwinkelte Möbel oder enge Räume hast, ist ein Modell mit LiDAR-Turm eventuell besser geeignet (z. B. Curv 2 Flow).

Akkulaufzeit & Navigationsdauer – wie effizient ist er?

Wir haben gestoppt und protokolliert, wie sich der Saros 20 im Test geschlagen hat:

Ergebnis:
🕒 Nach 1:47 Stunden war der Akku nahezu leer – und die Wohnung nicht vollständig gereinigt.

Die häufige Rückfahrt zur Station (wegen Moppwäsche) verbraucht spürbar Akku.

Wer nur saugen lässt oder den Wischintervall verlängert, holt mehr Laufzeit raus.

Im Vergleich zur LiDAR-Navigation (z. B. Roborock Qrevo Curv 2 Pro) ist die StarSight Navigation etwas weniger effizient und flüssig.

Objekterkennung – stark, mit kleinen Schwächen

Der Saros 20 erkennt viele typische Haushaltsobjekte zuverlässig:

  • Kleidung: Socken, Shirts, Pullover
  • Schuhe mit Schnürsenkeln
  • Kabel & sogar Hundehaufen wurden sicher umfahren
Der Saros 20 erkennt ein Hindernis (Kabel und Spielzeug) und umfährt es präzise.
© Smart Home Fox

Weniger gut:
❌ Bürogegenstände wie Stifte, Schlüssel, Papier
❌ Kleine Küchenutensilien wie Besteck, Teebeutel

Und was wirklich schade ist:

⚠️ Die Seitenbürste bleibt aktiv, auch wenn es riskant nah an empfindliche Objekte geht – wie Kabel oder Haufen.

Dabei hatte Roborock in älteren Modellen (z. B. S8 Pro Ultra) bereits einen Mechanismus zum automatischen Anheben und Pausieren der Seitenbürste.

💡 Hier wäre mehr Vorsicht wünschenswert – besonders in Haushalten mit Kabelsalat oder Haustieren.

Hier findest Du das gesamte Testergebebnis in der Übersicht:

Gegenstand

Testergebnis

Kabel 🔌

Sicher. Aber: Seitenbürste wird beim Umfahren der Haufen nicht ausgestellt. Finden wir nicht sogut, vorallem weil es bereits bei Roborock Modellen zum Einsatz kommt.

Langes Kabel entlang der Wand

Erkannt und umfahren

IPhone Ladekabel

Erkannt und umfahren

Mac Book Ladekabel

Erkannt und umfahren

Kabel zusammengerollt

Erkannt und umfahren

Sehr kleines Kabel

Erkannt und umfahren

Schmales Kabel, länglich ausgerollt

Erkannt und umfahren

Hundehaufen 💩

Sicher. Aber: Seitenbürste wird beim Umfahren der Haufen nicht ausgestellt. Finden wir nicht sogut, vorallem weil es bereits bei Roborock Modellen zum Einsatz kommt.

länglicher, flacher Haufen

Erkannt und umfahren

Sehr flacher, kleiner Haufen

Erkannt und umfahren

Geringelter Haufen

Erkannt und umfahren

Hoher Haufen

Erkannt und umfahren

Flacher Haufen

Erkannt und umfahren

Flacher Haufen

Erkannt und umfahren

Klamotten 👕

Gar keine Probleme. Er erkennt, dass es sich nicht um Risikoobjekte handelt und fährt nah heran, um die Reinigungsfläche zu maximieren.

Pullover

Erkannt und umfahren

Kurze Hosen

Erkannt und umfahren

Socken

Erkannt und umfahren

Sportsocken

Erkannt und umfahren

Unterwäsche

Erkannt und umfahren

T-Shirt

Erkannt und umfahren

Büro Gegenstände 🖊️

Nicht gut

Schlüssel
Kugelschreiber

Nicht erkannt

Einzelner Strift

Nicht erkannt

Eddings

Nicht erkannt

Großer Block

Erkannt und umfahren

Kleiner Block

Nicht erkannt

Papierkram

Nicht erkannt

Schuhe 👟

Sehr sicher. Vor allem Schnürsenkel wurden sehr gut erkannt und weitläufig umfahren

Hausschuhe

Nicht erkannt

Schuhe samt Schnürsenkel

Nicht erkannt

Sportschuhe samt Schnürsenel

Nicht erkannt

Hohe Schuhe

Nicht erkannt

Gegenstände im Bad 🧻

Ganz gut

Klopapier

Erkannt aber berührt

Kleines Handtuch

Erkannt aber berührt

Größeres Handtuch

Erkannt und umfahren

Zahnbürste

Erkannt und umfahren

Gegenstände in der Küche 🍽️

Gemischtes Bild: scheint so, als ob der Saros 20 Silberbesteck erkennt (zumindest teilweise). Viele Roboter scheitern hier komplett. Aber dennoch: eniges an Besteck wurde nicht erkannt. Bei Luffas und Teebeuteln ist er auch leider gewscheitert

Kleine Löffel

Nicht erkannt

Teebeutel

Nicht erkannt

Schwämme (Luffa)

Nicht erkannt

Schwämme (groß)

Erkannt und umfahren

Gabel klein

Erkannt und umfahren

Löffel

Erkannt und umfahren

kleines Handtuch

Nicht erkannt

Unser Fazit zur Navigation & Objekterkennung

Flach & kletterstark – kommt fast überall hin
✅ Gute Objekterkennung bei Kleidung & kritischen Hindernissen
✅ Strukturierte, systematische Navigation im Alltag

Keine echte Rücksicht bei kleinen Objekten
Seitenbürste kann zur Schwachstelle werden
LiDAR-Modelle sind in puncto Effizienz überlegen

Der Saros 20 ist intelligent, modern und durchdacht – aber nicht perfekt.

Besonders bei vielen kleinen Hindernissen oder komplexen Grundrissen lohnt sich ein genauer Blick auf Alternativen mit 360°-Erkennung.

Was ist uns beim Test des Roborock Saros 20 noch aufgefallen?

Neben Saugleistung, Navigation & Wischfunktion gibt es noch ein paar Punkte, die uns im Alltag mit dem Roborock Saros 20 besonders aufgefallen sind.

Gute Abstimmung von Hard- und Software

Wer Roborock kennt, der weiß:

Hard- und Software sind hier oft sehr gut aufeinander abgestimmt – das ist auch beim Saros 20 der Fall.

Alle Features greifen flüssig ineinander, die Bewegungen des Roboters wirken präzise und intelligent gesteuert.

💡 Genau das macht im Alltag den Unterschied – kein Chaos, sondern durchdachtes Vorgehen.

Sehr gute App – wie gewohnt bei Roborock

Die Roborock App ist eines der großen Highlights:

  • Übersichtliche Steuerung
  • Einstellbare Reinigungspläne
  • Anpassbare Wasserabgabe & Saugleistung
  • Live-Karten mit Zonensteuerung
Die Roborock App mit der Benutzeroberfläche des Saros 20 – inklusive Karte und Reinigungsoptionen.
© Smart Home Fox

Typisch Roborock: Nutzerfreundlich, stabil, klar strukturiert.

Smarte Features – solide, aber nicht übertrieben

Der Saros 20 unterstützt moderne Standards wie:

  • Sprachassistenten (z. B. Alexa, Google Assistant)
  • Matter
  • Videoüberwachung per Frontkamera

Nicht jeder braucht das – aber gut zu wissen, dass es da ist.

Angenehm leise – selbst bei Power

Im Test hat sich gezeigt:
Selbst bei höherer Saugleistung ist der Saros 20 vergleichsweise leise unterwegs.

Geräuschpegel je Modus: Leise 54 dB, Normal 55 dB, Turbo 55 dB, Max 59 dB (bis hierhin sehr leise – hier kommt der hörbare akustische Sprung), Max+ 62 dB; Absaugvorgang an der Station: 73 dB.

Natürlich hörbar – aber kein unangenehmer Lärmteppich.

💡 Besonders beim Wischen oder bei niedriger Saugleistung kaum wahrnehmbar.

Lieferumfang – nett gemeint, aber...

Im Karton liegt ein kleines Extra: Ein Fläschchen Reinigungsmittel.

Das wirkt auf den ersten Blick großzügig – ist aber in Wahrheit eher symbolisch. Für den echten Alltag: viel zu wenig.

Roborock macht Fortschritte – aber bei Zubehör und Ersatzteilen ist noch Luft nach oben.

Der Roborock Saros 20 im Test – Unser Fazit

Irgendwie kommt mir das bekannt vor?!
Genau dieses Gefühl bleibt auch nach unserem Härtetest bestehen.

Denn der Roborock Saros 20 ist ein richtig guter Saugroboter – aber er fühlt sich nicht neu an.

Was überzeugt:

  • Exzellente Saugkraft, besonders auf Teppich
  • Flache Bauweise – ideal für niedrige Möbel
  • Sehr gute Kletterleistung
  • Roborock-typisch zuverlässige Navigation
  • Geringer Wartungsaufwand dank cleverer Station

Aber: einige Punkte haben uns auch gefehlt:

  • Die Wischleistung ist solide, aber nicht herausragend
  • Die Navigation ist nicht ganz auf Top-Niveau
  • Wenige echte Neuerungen im Vergleich zum Saros 10R
  • Die UVP von 1300–1500 € ist – unserer Meinung nach – viel zu hoch

Ein Wechsel vom Saros 10R auf den Saros 20 lohnt sich nicht.
Und auch für Einsteiger bietet der Vorgänger mehr als genug Leistung – zum besseren Preis.

Für wen ist der Saros 20 geeignet?

Du suchst einen flachen Roboter, der gleichzeitig sehr gut klettern kann?

Dann gibt es kaum Alternativen zum Saros 20. Auch ist der Saros 20 Ideal für Haushalte mit vielen Teppichen

Aber: Wenn Du z. B. höchste Wischleistung willst, ist der Saros 20 nicht erste Wahl.

Schau Dir stattdessen lieber den Roborock Qrevo Curv 2 Flow an – mit selbstreinigender Wischwalze.


  • Ist der Roborock Saros 20 besser als der Saros 10R?


    Im Alltag kaum. Die Unterschiede sind minimal: Etwas mehr Saugkraft, etwas bessere Kletterleistung – aber keine bahnbrechenden Neuerungen. Wenn Du bereits einen Saros 10R besitzt, gibt es keinen Grund zu wechseln.

  • Für wen lohnt sich der Kauf trotzdem?


    Wenn Du bisher keinen Saugroboter hast und viel Wert auf flache Bauweise + starke Türschwellenüberwindung + Teppichleistung legst, ist der Saros 20 spannend. Der Preis muss dafür aber deutlich unter UVP liegen.

  • Gibt es bessere Alternativen fürs Wischen?


    Ja – Modelle wie der Roborock Qrevo Curv 2 Flow oder der Dreame L20 Ultra bieten eine selbstreinigende Wischwalze und damit ein Plus an Reinigungsleistung und Komfort.

Saugroboter sind meine Leidenschaft. Die kleinen Haushaltshelfer erleichtern uns die Haushaltsreinigung ungemein. Daher ist es mein persönliches Anliegen Dir nur die besten Produkte sowie Tipps und Tricks weiterzuempfehlen. Dann kannst Du Deine wertvolle Zeit den schönen Dingen des Lebens widmen – und in aller Regel gehört die Bodenreinigung nicht hierzu.

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