Der Roborock Saros 20 im Wischtest: Taugen die Wischmöppse was?
Rotierende Mopps, automatische Reinigung der Pads an der Station…
Klingt erst mal eher nach einem Update ohne Überraschung.
Doch am Ende zählt nur eins: Wie sauber wird der Boden wirklich?
Und deshalb haben wir den Roborock Saros 20 im Wischtest ordentlich in den Dreck geschickt – im wahrsten Sinne des Wortes.👇
Wischen entlang von Leisten und Möbeln
Gerade an Wänden, Sockelleisten und Möbelkanten zeigt sich, ob ein Wischroboter sein Handwerk versteht.
Der Saros 20? Hat hier überzeugt:
Dank gut funktionierender Wandabstandssensoren hält er stabilen Abstand, ohne unnötige Lücken zu lassen.
In unserem Extremtest mit Kaffeeflecken und Glasstift-Schmiere blieb der Rand sauber. Hier spielen die rotierenden Pads ihre Stärken aus.
Der Extremtest – Ketchup, Kaffee & Co.
Für den Härtetest haben wir unser Badezimmer großflächig beschmiert:
Ketchup, Mayo, Kaffee – das volle Programm.
Wasserabgabe? Natürlich auf die höchste Stufe.
Der Roboter durfte mehrfach wischen und nutzte seine Dual Spinning Mops mit bis zu 13 Newton Anpressdruck.
Die Mopps werden nicht in Echtzeit gereinigt, sondern z. B. alle 15 Minuten an der Station (mit bis zu 100 °C heißem Wasser).
Ergebnis Extremtest:
Optisch alles sauber.aber unser Tuchtest zeigte: Rückstände auf Boden und Mopps.
Die Mops können nicht so viel Schmutz aufnehmen. Nach einer bestimmten Menge wird der Schmutz mehr oder minder in der Wohnung verschleppt.
Für solche Hardcore-Verschmutzungen ist der Saros 20 schlicht und einfach nicht ausgelegt.
Flüssigkeiten wischen? Besser nicht
Hier zeigt der Saros 20 klare Schwächen.
Die Saugeinheit wird angehoben, aber:
❌ Die Seitenbürste bleibt unten.
❌ Die Räder fahren direkt durch die Sauce.
Ergebnis:
Die Mopps saugen sich voll, Schmutz wird verschmiert – keine gute Lösung.
Modelle mit selbstreinigender Wischwalze, wie der Curv 2 Flow (Testbericht ansehen), sind hier deutlich besser.
Wischen im Alltag
Im normalen Modus hinterlässt der Saros 20 eine gleichmäßige, aber sehr dünne Wischspur – selbst bei maximaler Wasserabgabe.
Das hat Vor- und Nachteile:
- Keine Spritzer, kein Tropfen.
- Sehr präzise um Möbel herum.
- Mehr Wasser wäre wünschenswert – besonders bei hartnäckigem Schmutz.
Teppicherkennung & Pad-Handling
Positiv:
- Die Pads lassen sich in der Station ablegen.
- Beim Teppichkontakt hebt der Roboter die Mopps um 15 mm an.
- Durch die Chassis-Lift-Technologie wird der ganze Roboter zusätzlich angehoben.
Aber:
❌ Für Hochflor-Teppiche reicht das nicht.
👉 Hier lieber Pads vorher ablegen.
Wasserverbrauch & Intervall-Reinigung
Da keine Echtzeitreinigung stattfindet, solltest Du die Reinigungsintervalle verkürzen (z. B. alle 10 Minuten), um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.
Bei uns im Test:
- Reinigungsintervall: alle 15 Minuten (das Büro war ausnahmsweise mal nicht komplett verdreckt 🤭)
- Wasserverbrauch: ca. 50 % des Frischwassertanks bei höchster Stufe
In großen Wohnungen kann der Wasserverbrauch zum limitierenden Faktor werden.
Unser Fazit zum Wischtest
Roborock setzt beim Saros 20 wieder auf die altbekannte Wischpad-Technologie.
Die hat klare Stärken im Alltag:
- Sehr wartungsarm (sehen wir im kommenden Kapitel)
- Gute Kantenreinigung
- Gleichmäßige Spur
Aber sie zeigt auch klare Grenzen:
- Schwächen bei hartnäckigem Schmutz
- Keine Flüssigkeitsaufnahme
Für leichte Verschmutzungen top.
Für schwierige Fälle würden wir eher zu Modellen mit Wischwalze greifen – wie dem Roborock Qrevo Curv 2 Flow (Testbericht ansehen)
Die Service Station des Roborock Saros 20 im Test
Was bringt die beste Wischtechnologie, wenn die Wartung zur Qual wird?
Roborock verspricht beim Saros 20 ein echtes Rundum-Sorglos-Paket – mit Heißwasserreinigung, Trocknungsfunktion und automatischer Absaugung.
Doch funktioniert das alles wirklich so reibungslos?
Funktionen im Überblick – das steckt in der Station
Die Reinigungsstation des Saros 20 ist umfangreich ausgestattet und bietet alles, was man sich von einem modernen System wünscht:
- Heißwasserreinigung der Mopps mit bis zu 100 °C
- Warmlufttrocknung mit 55 °C
- Absaugstation mit 2,5 L Beutel
- Antikalkfilter für den Frischwassertank
- Reinigungsmitteltank (einfach)
Nach unserem Extremtest haben wir die Pads gründlich reinigen lassen – und siehe da: die Pads waren wieder komplett sauber.
Die Trocknungsfunktion lief mit 45 dB – also deutlich hörbar, aber nicht störend laut.
Einwegbeutel & Folgekosten
Wenig überraschend: Auch hier kommt wieder ein Einwegbeutel zum Einsatz.
Das hat zwei klare Nachteile:
❌ Laufende Folgekosten
❌ Mehr Müll und Umweltbelastung
Reinigungsmittel – nur ein Tank
Während manche Konkurrenten zwei oder sogar drei Kammern anbieten, setzt Roborock beim Saros 20 auf eine einfache Reinigungsmittelkammer.
Funktioniert – aber etwas eingeschränkt.
Wenn Du auf der Suche nach einem geeigneten Reiniger für Wischroboter bist, dann schau Dir den Bio-Reiniger von Grashüpfer (einem Deutschen Start-Up) an. Sehr gute Reinigungsleistung, tolle Düfte & Made in Germany (Jetzt Angebot ansehen und mit dem Coupon “SHF10” 10% sparen*).
Wartung der Station – einfach und gut durchdacht
Die regelmäßige Wartung ist schnell erklärt:
- Frischwasser nachfüllen
- Schmutzwasser entleeren
Ein externer Wasseranschluss ist nicht vorhanden – bisher.
Beim Saros 10 war eine solche Version verfügbar – wir sind gespannt, ob Roborock hier nachzieht.
Positiv:
✅ Selbstreinigung der Station ist vorhanden
✅ Waschschale lässt sich abnehmen – für eine leichte manuelle Reinigung
Wartung des Roboters – minimaler Aufwand
Hier hält sich Roborock angenehm zurück:
Die Wischpads kannst Du einfach in die Waschmaschine werfen – fertig.
Ein kleiner Nachteil:
❌ Sowohl Seiten- als auch Hauptbürste sind mit Schrauben befestigt.
Das bedeutet: Wenn Du die Bürsten reinigen oder tauschen willst, brauchst Du einen Schraubenzieher – und das ist etwas umständlich.
Ansonsten gilt: Wartung? Minimal. Bedienkomfort? Hoch.
Der Roborock Saros 20 im Saugtest: Power ohnme Ende?
36.000 Pascal Saugkraft? Das klingt schon fast nach einem Industrie Staubsauger…
Aber bringt diese Power auf Laminat, Teppich und in Ecken wirklich einen Unterschied?
Wir haben es für Dich getestet – mit Sand, Linsen, Haferflocken und Haaren.
Unser Ziel: Wie viel Schmutz bleibt übrig?
Saugtest auf Hartboden
Auf Laminat hat der Saros 20 einen soliden Job gemacht. Die Kombination aus starker Saugkraft und aktiver Seitenbürste zeigt Wirkung – mit kleinen Abstrichen.
- Linsen: 96 % → Ein paar wurden von der Seitenbürste leicht herumgeschleudert
- Haferflocken: 96 %
- Sand: 94 %
Fazit: Ordentlich, aber nicht ganz perfekt. Zwei Durchgänge bringen das beste Ergebnis.
Saugtest auf Teppich – hier ist er König
Auf Teppich spielt der Saros 20 seine volle Stärke aus – vor allem in Kombination mit der Chassis-Lift-Technologie, die ihm hilft, sich anzuheben und nicht festzufahren.
- Linsen: 100 %
- Haferflocken: 98 %
- Sand: 84 %
🏆 Teppich-König! Vor allem, wenn Du in der App die Saug-Bahnen auf „eng“ stellst.
Kleine Schwäche: In der Mitte bleibt manchmal ein feiner Schmutzstreifen zurück – wegen der geteilten DuoDivide-Hauptbürste.
Gegenmaßnahme: Zwei Durchgänge oder enge Bahnen in der App einstellen.
Eckenreinigung – solide, mit Luft nach oben
In 2 von 3 Ecken war der Bereich gründlich gereinigt.
In einer Ecke hätte der Roboter etwas länger verweilen oder die Seitenbürste mehrmals ausfahren können.
Fazit: Gut – aber etwas mehr Aufmerksamkeit in Ecken wäre wünschenswert.
Haare im Saugtest – Tier vs. Mensch
Beim Thema Haare zeigt sich, wie effizient die Hauptbürste wirklich ist.
Unser Ergebnis:
- Kurze Hundehaare: ✅ 100 % aufgenommen
- Lange Menschenhaare: 🚫 Nur ca. 70 % im Staubbehälter, der Rest hat sich um die Bürste gewickelt
Unser Fazit zum Saugtest
Der Roborock Saros 20 liefert eine starke Leistung auf allen Böden – besonders auf Teppich.
Für den Alltag und besonders für Teppichliebhaber ist das Gerät eine echte Empfehlung.
Navigation & Objekterkennung im Test – Wie schlau ist der Roborock Saros 20?
Viele Saugroboter bleiben an Stuhlbeinen hängen oder verirren sich zwischen Kabeln.
Der Roborock Saros 20 verspricht hier mehr Intelligenz: Mit Kameras, LED, strukturierter Lichttechnik und 3D-Objekterkennung.
Doch wie gut funktioniert das alles wirklich? Und gibt’s blinde Flecken, die Du kennen solltest?
Flache Bauweise – kommt fast überall durch
Der Saros 20 kommt auf eine Bauhöhe von unter 8 cm – und das macht sich bemerkbar.
Bei uns ist er unter Möbel gefahren, die bisher kein Roboter erreicht hat. 👀
Kletterleistung – starke Technik für hohe Schwellen
Der Saros 20 setzt auf ausfahrbare Roboterbeinchen – ähnlich wie bei Dreame oder MOVA.
Das Ergebnis im Test:
👉 4,5 cm hohe Schwellen mit scharfen 90-Grad-Kanten wurden ohne Hängenbleiben überwunden.
Das ist eines der besten Kletterergebnisse, das wir je gemessen haben – Respekt.
Navigationstechnologie – StarSight Autonomous 2.0
Der Saros 20 navigiert mit einer Kombination aus:
- Frontkamera
- strukturiertem Licht
- zusätzlicher Rückfahrkamera
- LEDs & Sensorik
Die Technik kennen wir schon vom Saros 10R – hier aber in verbesserter Form.
In unserem 80 m² großen Testcenter zeigte sich:
✅ Die Navigation ist systematisch
✅ Startet an den Außenkanten, arbeitet sich nach innen vor
✅ Erkennt Möbel, Raumgrenzen und tastet sich vorsichtig an Objekte heran – keine Ramm-Aktionen
Aber – und das ist ein echtes „Aber“: Rückwärtsfahren liegt ihm nicht.
Trotz Rückkamera fehlt der 360°-Rundumblick eines klassischen LiDAR-Turms.
Gerade in engen Ecken wirkt er manchmal etwas orientierungslos.
Akkulaufzeit & Navigationsdauer – wie effizient ist er?
Wir haben gestoppt und protokolliert, wie sich der Saros 20 im Test geschlagen hat:
Ergebnis:
🕒 Nach 1:47 Stunden war der Akku nahezu leer – und die Wohnung nicht vollständig gereinigt.
Die häufige Rückfahrt zur Station (wegen Moppwäsche) verbraucht spürbar Akku.
Wer nur saugen lässt oder den Wischintervall verlängert, holt mehr Laufzeit raus.
Im Vergleich zur LiDAR-Navigation (z. B. Roborock Qrevo Curv 2 Pro) ist die StarSight Navigation etwas weniger effizient und flüssig.
Objekterkennung – stark, mit kleinen Schwächen
Der Saros 20 erkennt viele typische Haushaltsobjekte zuverlässig:
- Kleidung: Socken, Shirts, Pullover
- Schuhe mit Schnürsenkeln
- Kabel & sogar Hundehaufen wurden sicher umfahren
Weniger gut:
❌ Bürogegenstände wie Stifte, Schlüssel, Papier
❌ Kleine Küchenutensilien wie Besteck, Teebeutel
Und was wirklich schade ist:
⚠️ Die Seitenbürste bleibt aktiv, auch wenn es riskant nah an empfindliche Objekte geht – wie Kabel oder Haufen.
Dabei hatte Roborock in älteren Modellen (z. B. S8 Pro Ultra) bereits einen Mechanismus zum automatischen Anheben und Pausieren der Seitenbürste.
Hier findest Du das gesamte Testergebebnis in der Übersicht:
|
Gegenstand |
Testergebnis |
|
Kabel 🔌 |
Sicher. Aber: Seitenbürste wird beim Umfahren der Haufen nicht ausgestellt. Finden wir nicht sogut, vorallem weil es bereits bei Roborock Modellen zum Einsatz kommt. |
| Langes Kabel entlang der Wand |
Erkannt und umfahren |
| IPhone Ladekabel |
Erkannt und umfahren |
| Mac Book Ladekabel |
Erkannt und umfahren |
| Kabel zusammengerollt |
Erkannt und umfahren |
| Sehr kleines Kabel |
Erkannt und umfahren |
| Schmales Kabel, länglich ausgerollt |
Erkannt und umfahren |
| Hundehaufen 💩 |
Sicher. Aber: Seitenbürste wird beim Umfahren der Haufen nicht ausgestellt. Finden wir nicht sogut, vorallem weil es bereits bei Roborock Modellen zum Einsatz kommt. |
| länglicher, flacher Haufen |
Erkannt und umfahren |
| Sehr flacher, kleiner Haufen |
Erkannt und umfahren |
| Geringelter Haufen |
Erkannt und umfahren |
| Hoher Haufen |
Erkannt und umfahren |
| Flacher Haufen |
Erkannt und umfahren |
| Flacher Haufen |
Erkannt und umfahren |
| Klamotten 👕 |
Gar keine Probleme. Er erkennt, dass es sich nicht um Risikoobjekte handelt und fährt nah heran, um die Reinigungsfläche zu maximieren. |
| Pullover |
Erkannt und umfahren |
| Kurze Hosen |
Erkannt und umfahren |
| Socken |
Erkannt und umfahren |
| Sportsocken |
Erkannt und umfahren |
| Unterwäsche |
Erkannt und umfahren |
| T-Shirt |
Erkannt und umfahren |
| Büro Gegenstände 🖊️ |
Nicht gut |
| Schlüssel | |
| Kugelschreiber |
Nicht erkannt |
| Einzelner Strift |
Nicht erkannt |
| Eddings |
Nicht erkannt |
| Großer Block |
Erkannt und umfahren |
| Kleiner Block |
Nicht erkannt |
| Papierkram |
Nicht erkannt |
| Schuhe 👟 |
Sehr sicher. Vor allem Schnürsenkel wurden sehr gut erkannt und weitläufig umfahren |
| Hausschuhe |
Nicht erkannt |
| Schuhe samt Schnürsenkel |
Nicht erkannt |
| Sportschuhe samt Schnürsenel |
Nicht erkannt |
| Hohe Schuhe |
Nicht erkannt |
| Gegenstände im Bad 🧻 |
Ganz gut |
| Klopapier |
Erkannt aber berührt |
| Kleines Handtuch |
Erkannt aber berührt |
| Größeres Handtuch |
Erkannt und umfahren |
| Zahnbürste |
Erkannt und umfahren |
| Gegenstände in der Küche 🍽️ |
Gemischtes Bild: scheint so, als ob der Saros 20 Silberbesteck erkennt (zumindest teilweise). Viele Roboter scheitern hier komplett. Aber dennoch: eniges an Besteck wurde nicht erkannt. Bei Luffas und Teebeuteln ist er auch leider gewscheitert |
| Kleine Löffel |
Nicht erkannt |
| Teebeutel |
Nicht erkannt |
| Schwämme (Luffa) |
Nicht erkannt |
| Schwämme (groß) |
Erkannt und umfahren |
| Gabel klein |
Erkannt und umfahren |
| Löffel |
Erkannt und umfahren |
| kleines Handtuch |
Nicht erkannt |
Unser Fazit zur Navigation & Objekterkennung
✅ Flach & kletterstark – kommt fast überall hin
✅ Gute Objekterkennung bei Kleidung & kritischen Hindernissen
✅ Strukturierte, systematische Navigation im Alltag
❌ Keine echte Rücksicht bei kleinen Objekten
❌ Seitenbürste kann zur Schwachstelle werden
❌ LiDAR-Modelle sind in puncto Effizienz überlegen
Der Saros 20 ist intelligent, modern und durchdacht – aber nicht perfekt.
Besonders bei vielen kleinen Hindernissen oder komplexen Grundrissen lohnt sich ein genauer Blick auf Alternativen mit 360°-Erkennung.
Was ist uns beim Test des Roborock Saros 20 noch aufgefallen?
Neben Saugleistung, Navigation & Wischfunktion gibt es noch ein paar Punkte, die uns im Alltag mit dem Roborock Saros 20 besonders aufgefallen sind.
Gute Abstimmung von Hard- und Software
Wer Roborock kennt, der weiß:
Hard- und Software sind hier oft sehr gut aufeinander abgestimmt – das ist auch beim Saros 20 der Fall.
Alle Features greifen flüssig ineinander, die Bewegungen des Roboters wirken präzise und intelligent gesteuert.
Sehr gute App – wie gewohnt bei Roborock
Die Roborock App ist eines der großen Highlights:
- Übersichtliche Steuerung
- Einstellbare Reinigungspläne
- Anpassbare Wasserabgabe & Saugleistung
- Live-Karten mit Zonensteuerung
Typisch Roborock: Nutzerfreundlich, stabil, klar strukturiert.
Smarte Features – solide, aber nicht übertrieben
Der Saros 20 unterstützt moderne Standards wie:
- Sprachassistenten (z. B. Alexa, Google Assistant)
- Matter
- Videoüberwachung per Frontkamera
Nicht jeder braucht das – aber gut zu wissen, dass es da ist.
Angenehm leise – selbst bei Power
Im Test hat sich gezeigt:
Selbst bei höherer Saugleistung ist der Saros 20 vergleichsweise leise unterwegs.
Geräuschpegel je Modus: Leise 54 dB, Normal 55 dB, Turbo 55 dB, Max 59 dB (bis hierhin sehr leise – hier kommt der hörbare akustische Sprung), Max+ 62 dB; Absaugvorgang an der Station: 73 dB.
Natürlich hörbar – aber kein unangenehmer Lärmteppich.
Lieferumfang – nett gemeint, aber...
Im Karton liegt ein kleines Extra: Ein Fläschchen Reinigungsmittel.
Das wirkt auf den ersten Blick großzügig – ist aber in Wahrheit eher symbolisch. Für den echten Alltag: viel zu wenig.
Roborock macht Fortschritte – aber bei Zubehör und Ersatzteilen ist noch Luft nach oben.
Der Roborock Saros 20 im Test – Unser Fazit
„Irgendwie kommt mir das bekannt vor?!“
Genau dieses Gefühl bleibt auch nach unserem Härtetest bestehen.
Denn der Roborock Saros 20 ist ein richtig guter Saugroboter – aber er fühlt sich nicht neu an.
Was überzeugt:
- Exzellente Saugkraft, besonders auf Teppich
- Flache Bauweise – ideal für niedrige Möbel
- Sehr gute Kletterleistung
- Roborock-typisch zuverlässige Navigation
- Geringer Wartungsaufwand dank cleverer Station
Aber: einige Punkte haben uns auch gefehlt:
- Die Wischleistung ist solide, aber nicht herausragend
- Die Navigation ist nicht ganz auf Top-Niveau
- Wenige echte Neuerungen im Vergleich zum Saros 10R
- Die UVP von 1300–1500 € ist – unserer Meinung nach – viel zu hoch
Ein Wechsel vom Saros 10R auf den Saros 20 lohnt sich nicht.
Und auch für Einsteiger bietet der Vorgänger mehr als genug Leistung – zum besseren Preis.
Für wen ist der Saros 20 geeignet?
Du suchst einen flachen Roboter, der gleichzeitig sehr gut klettern kann?
Dann gibt es kaum Alternativen zum Saros 20. Auch ist der Saros 20 Ideal für Haushalte mit vielen Teppichen
Aber: Wenn Du z. B. höchste Wischleistung willst, ist der Saros 20 nicht erste Wahl.
Schau Dir stattdessen lieber den Roborock Qrevo Curv 2 Flow an – mit selbstreinigender Wischwalze.
Inhalt
Roborock Saros 20 im Test: Topmodell oder laues Update?
Der Roborock Saros 20 im Wischtest: Taugen die Wischmöppse was?
Die Service Station des Roborock Saros 20 im Test
Der Roborock Saros 20 im Saugtest: Power ohnme Ende?
Navigation & Objekterkennung im Test – Wie schlau ist der Roborock Saros 20?
Was ist uns beim Test des Roborock Saros 20 noch aufgefallen?

