Türschwellen im Test – Der Endgegner für Saugroboter
Türschwellen sind der Endgegner für so gut wie jeden Saugroboter.
Und gleichzeitig ein echtes KO-Kriterium im Alltag.
Beide setzen auf unterschiedliche Technologien. Und die Leistungen waren Im Vergleich stark unterschiedlich:
Wir haben uns daher ganz genau angeschaut, wie sich der Roborock Saros 10R vs Saros 20 im Test schlagen. 👇
Saros 10R – AdaptiLift für solide Schwellenleistung
Der Saros 10R setzt auf das bekannte AdaptiLift-System.
Dabei hebt sich das Chassis vorne und hinten aktiv an, um Hindernisse zu überwinden.
Klingt erstmal stark. Aber wie sieht das Ganze in der Praxis aus.
In unserem Test haben wir folgende Ergebnisse gesehen:
- Bis 3,2 cm: zuverlässig geschafft
- Bei 3,5 cm: gescheitert
- Realistisch: ca. 3,3–3,5 cm Maximum
Für die meisten modernen Wohnungen reicht das völlig aus.
Trotzdem zeigt sich hier eine klare Grenze
Bei höheren Schwellen wird es kritisch
Saros 20 – AdaptiLift Chassis 3.0 mit echtem Upgrade
Beim Saros 20 geht Roborock einen Schritt weiter.
Und zwar einen ziemlich großen.
Denn hier kommt das neue AdaptiLift Chassis 3.0 zum Einsatz.
Mit einem spannenden Upgrade: ausfahrbare „Beinchen“.
Das sorgt dafür, dass der Roboter sich noch stärker anheben kann als der 10R.
Und das merkt man im Test deutlich.
- 6,7 cm bei scharfer 90° Kante: geschafft.
Das ist aktuell absolute Spitzenklasse im Saugroboter-Markt.
Wenn es um hohe Türschwellen bei Saugrobotern geht, spielt der Saros 20 in einer anderen Liga.
Unser Fazit – Saros 20 vs Saros 10R bei Türschwellen
Beide Modelle liefern gute Ergebnisse
Aber der Unterschied ist größer als man denkt
- Saros 10R: gut für Standard-Haushalte
- Saros 20: ideal für schwierige Wohnsituationen
Unser klarer Takeaway:
Wenn Du hohe Türschwellen hast oder in einer Altbauwohnung lebst, dann ist der Saros 20 die deutlich bessere Wahl
Navigation & Objekterkennung im Test – Smart oder Chaos-Fahrt
Das hier ist der Moment, wo sich entscheidet, ob ein Roboter wirklich smart navigiert…oder einfach nur planlos durch die Wohnung fährt
Denn eine Sache ist klar: Gute Navigation spart Zeit, Nerven und verhindert Chaos im Alltag.
In unserem Test haben wir uns deshalb ganz genau angeschaut, wie sich der Roborock Saros 20 vs Saros 10R schlagen. 👇
Basis-Navigation – Beide auf einem Level
Bei der klassischen Navigation zeigen beide Modelle ein sehr ähnliches Bild:
- Strukturierte Reinigung
- Zuverlässige Raumaufteilung
- Saubere Linienführung
Im Alltag bedeutet das für Dich: Beide Roboter kommen effizient durch Deine Wohnung, ohne sich ständig zu verfahren.
Bei der Basis-Navigation gibt es keinen klaren Gewinner.
Objekterkennung – Saros 20 mit spürbarem Upgrade
Spannend wird es bei der Objekterkennung
Denn hier hat Roborock nochmal nachgelegt
Der Saros 10R nutzt bereits das StarSight 2.0 System
→ mit Erkennung von über 108 Objekten
Der Saros 20 geht noch einen Schritt weiter
→ laut Hersteller 300+ erkannte Objekte
Das klingt erstmal nach einem riesigen Unterschied. Aber wie sieht es in der Praxis aus:
Praxistest – Kabel, Hundehaufen und typische Risikoobjekte
Wir haben beide Modelle mit den typischen Problemfällen konfrontiert:
- Kabel
- Kleine Gegenstände
- kritische Verschmutzungen (z. B. Hundehaufen)
Das Ergebnis:
- Saros 10R:
- → 2 von 7 Kabeln nicht erkannt
- Saros 20:
- → insgesamt zuverlässiger bei Risikoobjekten
Gerade bei Dingen, die wirklich problematisch werden können, hat uns der Saros 20 etwas besser gefallen.
Der Saros 20 erkennt kritische Hindernisse einen Tick zuverlässiger – besonders bei Kabeln.
Unser Fazit: Kleines Upgrade mit spürbarem Nutzen
Am Ende zeigt sich ein klares Bild:
- Navigation: Gleichauf
- Objekterkennung: Saros 20 leicht besser
Aber: Der Unterschied ist eher evolutionär statt revolutionär.
Wenn Du viel mit Kabeln, Haustieren oder unaufgeräumten Böden zu tun hast, dann lohnt sich der Saros 20 etwas mehr.
Saugkraft & Reinigung im Vergleich: Wer hat die Nase vorne, der Roborock Saros 10R oder der Saros 20?
Aber wie sieht es eigentlich mit der Saugkraft im Alltag aus. Immerhin haut Roborock hier mit richtig großen Zahlen um sich:
- Saros 10R: 20.000 Pa
- Saros 20: 36.000 Pa
Klingt nach einem riesigen Unterschied?
Aber wir müssen Dich direkt bremsen: Pascal-Zahlen sind nicht gleich Reinigungsleistung:
Denn der Pascal-Wert beschreibt die Saugkraft (Unterdruck), nicht die tatsächliche Saugleistung.
Und genau hier wird oft getrickst: Mehr Unterdruck bedeutet häufig weniger Luftstrom und am Ende bleibt die reale Reinigungsleistung ähnlich oder nur leicht besser.
Hartboden-Test: Kaum Unterschiede im Alltag
Im Alltag zeigt sich schnell:
Die beiden Modelle sind auf Hartboden fast gleichauf.
Egal ob Staub, Krümel oder typische Verschmutzungen, beide liefern sehr solide Ergebnisse.
Unser Eindruck im Test: Kein klarer Gewinner. Der Unterschied ist praktisch nicht spürbar.
Teppich-Test: Gleichstand bei grobem Schmutz
Auch auf Teppich zeigt sich ein ähnliches Bild:
- Linsen: 100 % bei beiden.
- Haferflocken: 98 % bei beiden.
Das bedeutet für Dich: Bei typischem Haushaltsschmutz sind beide Modelle absolut zuverlässig.
Feinschmutz (Sand): Hier zeigt der Saros 20 seine Muskeln
Spannend wird es bei feinem Schmutz wie Sand.
Hier konnte sich der Saros 20 im Test etwas absetzen:
- Saros 20: 84 %
- Saros 10R: 64 %
Der Grund liegt vermutlich in der neuen Technik: Adaptive Chassis-Anpassung beim Saros 20.
Der Roboter fährt auf den Teppich:
→ hebt sich zunächst an
→ und senkt sich dann optimal an die Fasern an
Das Ganze funktioniert in mehreren Stufen (bis zu 8 Anpassungen).
Der Saros 20 passt sich aktiver an den Teppich an und holt dadurch mehr Feinschmutz raus
Ecken, Haare & Alltag: Kein klarer Sieger
Bei den restlichen Disziplinen zeigt sich wieder ein vertrautes Bild
- Eckenreinigung: ähnlich gut dank ausfahrbarer Seitenbürste
- Haaraufnahme: vergleichbar stark
- Alltagsreinigung: beide auf hohem Niveau
Unser Fazit – Viel mehr Pascal, wenig mehr Praxisnutzen
Die Zahlen wirken beeindruckend. Aber im echten Leben relativiert sich das Ganze schnell:
- Saros 20: besser bei Feinschmutz und Teppichanpassung
- Saros 10R: nahezu gleich stark im Alltag
Unser Takeaway: Mehr Pascal bedeutet hier kein revolutionäres Upgrade, sondern eher ein kleines Plus in speziellen Situationen,
Station im Vergleich – Gibt es echte Unterschiede zwischen Saros 20 und Saros 10R
Die Station ist für viele der wahre Gamechanger im Alltag.
Denn hier entscheidet sich, wie viel Arbeit Du wirklich noch selbst hast.
Aber jetzt die spannende Frage: Was kann die Station des Saros 20 wirklich besser als die des Saros 10R.
Die kurze Antwort vorweg: Weniger als man denkt.
Gemeinsamkeiten – Fast identisches Komfort-Level
Fangen wir mit dem an, was beide Modelle gemeinsam haben
Und das ist tatsächlich eine ganze Menge
- Automatische Staubentleerung
- Selbstreinigung der Waschschale
- Antikalk-Filter im Frischwassertank
Im Alltag bedeutet das für Dich: Maximaler Komfort bei minimalem Aufwand.
Ein Punkt bleibt allerdings:
Beide setzen weiterhin auf Einweg-Staubbeutel.
Heißwasser-Moppwäsche – 100 °C vs 80 °C
Ein Unterschied auf dem Papier: die Temperatur der Moppwäsche:
- Saros 20: bis zu 100 °C
- Saros 10R: ca. 80 °C
Klingt erstmal nach einem klaren Vorteil für den Saros 20.
Aber: In unserem Test konnten wir keinen echten Unterschied feststellen
- Weder messbar
- Noch sichtbar im Reinigungsergebnis
Die höhere Temperatur ist auf dem Papier spannend – im Alltag aber kaum relevant
Neues Feature – Trocknung des Staubbeutels
Ein kleines, aber interessantes Upgrade beim Saros 20
→ Der Staubbeutel kann aktiv getrocknet werden
Das kann helfen, Gerüche und Feuchtigkeit zu reduzieren
Aber auch hier gilt: Nice to have, kein Gamechanger.
Wischwanne – Kleines Redesign
Auch bei der Wischwanne gibt es eine Änderung:
- Saros 10R: zweiteilig
- Saros 20: einteilig
Das wirkt etwas aufgeräumter und einfacher in der Handhabung.
Aber auch hier reden wir eher von einem Detail-Upgrade.
Design – Geschmackssache
Und ja
Auch das Design hat sich leicht verändert
- Saros 10R: glänzend, edel, aber anfällig für Fingerabdrücke
- Saros 20: matt, unempfindlicher im Alltag
Hier entscheidet am Ende ganz klar Dein persönlicher Geschmack.
Unser Fazit: Kaum echte Neuerungen
Wenn wir ehrlich sind: Auch bei der Station gibt es wenig Neues unter der Sonne.
- Viele Funktionen sind identisch
- Unterschiede sind klein und oft kaum spürbar
Unser Takeaway: Wenn Du bereits den Saros 10R hast, verpasst Du hier nichts Entscheidendes.
Roborock Saros 20 vs Saros 10R: Unser Fazit
Wenn wir den Roborock Saros 20 vs Saros 10R Vergleich auf den Punkt bringen.
Dann zeigt sich ein ziemlich klares Bild: Der Saros 20 fühlt sich in vielen Bereichen wie ein leicht optimierter Saros 10R an
Mit einem echten Vorteil in einem entscheidenden Punkt: Türschwellen.
- Saros 20: bis zu 4,5 cm geschafft
- Saros 10R: ca. 3,3–3,5 cm Limit
Dazu kommt die bessere Anpassung bei unterschiedlichen Teppichhöhen und die damit verbnundene bessere Saugleistung auf dem Teppich.
Wenn Dein Zuhause anspruchsvoll ist, spielt der Saros 20 seine Stärke voll aus.
Reinigung & Alltag – Beide auf Top-Niveau
In vielen anderen Bereichen zeigt sich dagegen
- Saugleistung: sehr ähnlich.
- Station: kaum Unterschiede.
Der Saros 20 ist hier oft nur minimal besser oder einfach anders abgestimmt.
Preis ist der entscheidende Faktor.
Jetzt wird es spannend.
Denn logisch wäre: Der Saros 10R sollte deutlich günstiger werden.
Und genau hier entscheidet sich am Ende die bessere Wahl
- Ist der Preis ähnlich → Saros 20 nehmen
- Ist der 10R deutlich günstiger → extrem starke Alternative
Welche Wahl passt zu Dir
Damit Du schnell entscheiden kannst, hier unser klarer Überblick
Saros 20 lohnt sich für Dich, wenn:
- Du hohe Türschwellen hast (z. B. Altbau)
- Du viele unterschiedliche Teppiche nutzt
- Du das technisch modernere Modell willst
Saros 10R ist die bessere Wahl, wenn:
- Du einen runden Allrounder suchst
- Überwiegend Hartböden hast ( keine Teppoiche)
- Du ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bekommst

