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Segway Navimow i2 LiDAR im Test: Mähen ohne Kabel, ohne Antenne, ohne Kompromisse?

Segway Navimow i2 LiDAR Test

Letztes Update am: 02.03.2026 Lesezeit: 9 Min.

Stell Dir vor, Du stellst einen Mähroboter in den Garten, öffnest die App und der Rest läuft von alleine. Kein Kabel vergraben, keine Antenne aufstellen, kein Mast befestigen.

Genau das ist das Versprechen des Segway Navimow i2 LiDAR. Und wir wollten wissen: Hält er es wirklich?

Wir haben ihn aufgebaut, kartiert, im Alltag laufen lassen und uns dabei keine Aussage geschenkt. Was gut funktioniert hat, was uns überrascht hat und wo wir ehrlich gesagt kurz gestutzt haben, das liest Du hier. 🌿

Segway Navimow i2 LiDAR Mähroboter ohne Begrenzungskabel auf einem gepflegten Rasen neben der Ladestation. Smart Home Fox Praxistest.
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    i2 LiDAR Pro
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    Smarter LiDAR-Mähroboter mit Kamera, die über 200 Hindernistypen erkennt. Ohne Begrenzungskabel, ohne RTK-Antenne, mit 22 cm Mähbreite, 6 Messern und App-Steuerung für Gärten bis 1000 m².
    ""Kein Kabel, keine Antenne, kein Stress. Einfach hinsetzen und der Garten erledigt sich selbst."
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Das Wichtigste zum Segway Navimow i210 LiDAR Pro auf einen Blick

  • Einrichtung wirklich einfach: Keine Antenne, kein Mast, keine Kabelverlegung. Startklar in unter 30 Minuten.
  • LiDAR-Navigation überzeugt: Auch unter Bäumen, bei Nacht und ohne freie Sicht zum Himmel zuverlässig.
  • Mähqualität auf hohem Niveau: 22 cm Breite, 6 Messer, Schnitthöhe per App. Der Rasen sieht danach wirklich gut aus.
  • Steigungen von bis zu 55% ((29°) möglich.
  • Größer als erwartet: Engstellen unter 70 cm werden zum Problem. Das sollte man kennen, bevor man kauft.
  • 4G-Abo ist optional: Navigation läuft auch ohne Abo vollständig. Nur Remote-Zugriff und Diebstahlortung entfallen.
  • Für wen: Gärten bis 1.000 m² mit klar definierten Flächen. Nicht ideal für sehr verwinkelte oder enge Grundstücke.

Was kann der Navimow i210 LiDAR Pro, und für wen ist er gemacht?

Der Navimow i210 LiDAR Pro ist für alle gebaut, die mehr wollen als einen normalen Mähroboter. Mehr Steigfähigkeit, mehr Navigationspräzision, mehr Sicherheit in schwierigem Gelände.

Er ist für Rasenflächen bis 1.000 m² ausgelegt und richtet sich gezielt an Gärten, die andere Mähroboter an ihre Grenzen bringen.

Laut Statistiken liegt die durchschnittliche Gartengröße in Deutschland bei ca. 485 m², wovon im Schnitt nur bis zu 50 % Rasenfläche ist. Wer wirklich 1.000 m² Rasen hat, braucht ein Modell mit echter Kapazität und Leistungsreserve.

Besonders interessant ist er für alle, die Hänge über 45 % im Garten haben, oft unter dichten Bäumen mähen, oder einen Roboter wollen, der auch nachts zuverlässig navigiert.

Das Triple-Fusion-System aus Solid-State-LiDAR, Network-RTK und Kamera-KI sorgt dafür, dass er in jeder Situation weiß, wo er ist und was vor ihm liegt. Kein Kabel, keine Antenne, keine Kompromisse.

Nicht ideal ist er für sehr enge Gärten mit Durchgängen unter 70 cm, für Hänge jenseits von 55 % oder für alle, die einfach einen günstigen Einstieg suchen. Dafür gibt es den i208 LiDAR.

Segway Navimow i210 LiDAR Pro Mähroboter ohne Begrenzungskabel auf einem gepflegten Rasen.
© Smart Home Fox

Wie navigiert er ohne Antenne? Die LiDAR-Technik einfach erklärt

Normales GPS schwankt um mehrere Meter. Für einen Mähroboter ist das viel zu ungenau, der Rasen würde chaotisch aussehen. Deshalb nutzt der i2 LiDAR drei Systeme gleichzeitig.

Segway nennt das EFLS LiDAR+ (Triple-Fusion-Navigation). Klingt erstmal technisch, macht aber in der Praxis einen echten Unterschied.

Der Solid-State-LiDAR

Ein Lasersensor ohne bewegliche Teile scannt die Umgebung mit bis zu 200.000 Messpunkten pro Sekunde. So entsteht eine detaillierte 3D-Karte des Gartens.

Weil keine Mechanik rotiert, ist er deutlich robuster als klassischer Drehteller-LiDAR. Er funktioniert bei Dunkelheit, Nebel und unter dichtem Baumbestand.

Dies ermöglicht dem Roboter, sich auch in schwierigen Lichtsituationen und unter Bäumen zuverlässig im Garten zu orientieren und Hindernisse sicher zu umgehen.

Network-RTK: Präzises GPS ohne Antenne

Statt einer physischen Antenne im Garten verbindet sich der i2 LiDAR Pro mit einem Netzwerk öffentlicher GPS-Referenzstationen. Das passiert über WLAN oder optional per 4G.

Das 4G Netz, bezieht der Mähroboter über ein Abot (Connect+).

Das 4G-Abo (Connect+): 1 Jahr kostenlos, danach 29,90 €/Jahr. Was Du ohne Abo verlierst: Remote-Zugriff auf die App von unterwegs und GPS-Diebstahlortung.

Was Du behältst: alle Mähfunktionen, vollständige LiDAR-Navigation, Network-RTK über WLAN, Automatikbetrieb. Für die meisten Nutzer mit gutem Garten-WLAN ist das Abo optional.

Das Ergebnis ist zentimetergenaues GPS, ohne dass irgendetwas aufgestellt werden muss. Kein Mast, kein Kabel, kein freier Stellplatz im Garten.

Kamera-KI: Augen für den Alltag

Eine integrierte Kamera wertet Bilder in Echtzeit aus und erkennt über 200 Hindernistypen auf 1 cm Genauigkeit. Haustiere, Spielzeug, Kabel, Gartenmöbel, hängende Äste.

Im Test hat das richtig gut funktioniert. Der Roboter ist keiner einzigen Falle getappt, die wir ihm gestellt haben. Mehr dazu im Abschnitt zur Hinderniserkennung.

Einrichtung: Einfach absetzen und loslegen. Stimmt das wirklich?

Wir haben die Einrichtung bewusst ohne Anleitung gestartet. Als echter Stresstest, wie intuitiv das System wirklich ist.

Die kurze Antwort: Es hat funktioniert. Und zwar überraschend gut.

So läuft die Einrichtung in der Praxis

  • Ladestation aufstellen – Kabel zur Steckdose, fertig. Kein Graben, kein Vergraben, keine Kabelführung.
  • Mähroboter auf Station setzen – Bluetooth-Verbindung zur App wird automatisch erkannt.
  • App-Einrichtung starten – Geführter Prozess, klar strukturiert. WLAN einrichten und optional 4G aktivieren.
  • Firmware-Update abwarten – Ca. 10 Minuten. Das war der einzige Moment, wo wir kurz warten mussten.
  • Kartierung starten – Automatisch oder manuell, je nach Vorliebe.
Die intuitive App-Steuerung ermöglicht es, Mähzeiten flexibel zu planen und den Garten in bis zu 20 Zonen effektiv zu verwalten. Alles vom Smartphone aus.
Navimow App Screenshot der GeoSketch-Funktion während der automatischen Gartenkartierung des Segway Navimow i2 LiDAR. Die App erstellt eine fotorealistische Karte in Echtzeit.
© Smart Home Fox

Auto-Kartierung oder manuell. Was empfehlen wir?

Auto-Kartierung (GeoSketch): Der Roboter fährt selbst durch den Garten und erstellt die Karte. Schnell, bequem, gut für unkomplizierte Flächen.

Die Kanten werden dabei manchmal etwas großzügig interpretiert. Für den ersten Test reicht das gut, für dauerhaft präzisen Randschnitt empfehlen wir den zweiten Weg.

Manuelle Kartierung: Du steuerst den Roboter per App entlang der Grenzen. Das dauert je nach Gartengröße etwas länger, der Randschnitt wird aber spürbar besser. Besonders an Beeten, Pflastersteinen oder unregelmäßigen Übergängen.

Wir empfehlen: Die Auto-Kartierung für einfache, geradlinige Gärten mit viel Grünfläche zu nehmen. Die manuelle Nachkartierung ist dagegen unseren Erfahrungen nach, deutlich besser bei verwinkelten Gärten mit viel Deko und Präzisionsarbeit.

Nach der Kartierung erscheint in der App eine farbige, fotorealistische Karte des Gartens. Sie entsteht aus LiDAR-Scan und Kameradaten kombiniert. Sperrzonen, Mähzonen und Startpunkte lassen sich per Fingertipp anpassen.

Bis zu 20 virtuelle Zonen sind möglich. Praktisch für Gärten mit mehreren Teilflächen oder unterschiedlichen Mähplänen pro Bereich.

Befahrbare Begrenzung beim Randschnitt: Der Roboter fährt sanft über die Rasenkante und schneidet das Gras direkt bis zum Rand. Ideal für Kanten mit maximal 1 bis 2 cm Höhenunterschied zur angrenzenden Fläche.

Das funktioniert im Test wirklich gut. Wer diesen Modus nutzt, braucht in vielen Fällen keinen separaten Kantenschneider mehr. Echt stark.

Mähqualität im Alltag: Wie sieht der Rasen danach aus?

Das ist am Ende die Frage, die zählt. Und hier kann der Navimow i2 LiDAR wirklich punkten.

Der Rasen sieht nach jedem Einsatz gut aus. Nicht nur akzeptabel, sondern wirklich gepflegt und gleichmäßig. Das liegt an einer spürbar verbesserten Schneidtechnik.

Gepflegter Rasen nach dem Mähen mit dem Segway Navimow i2 LiDAR. Gleichmäßige Mähbahnen und präziser Kantenschnitt entlang einer Rasenkante im Smart Home Fox Praxistest 2026.
© Smart Home Fox

Mähbreite, Messer und Schnitthöhe

Die Mähbreite beträgt 22 cm. Das bedeutet, der Roboter braucht weniger Durchgänge für dieselbe Fläche und ist schneller fertig.

Auf der Schneidscheibe sitzen sechs Messer (anstatt 3 wie beim Vorgänger i105E). Das sorgt für ein gleichmäßigeres Schnittbild, besonders wenn das Gras etwas länger geworden ist.

Segway Navimow i2 LiDAR Mähroboter wird im Test von unten gezeigt und man sieht den Mähteller mit 6 Messern dran.
© Smart Home Fox

Die Schnitthöhe lässt sich vollständig per App zwischen 2 und 7 cm einstellen. Im Sommer etwas höher, im Herbst kürzer. Das geht bequem vom Sofa aus.

Mähqualität auf einen Blick:

  • Mähbreite: 22 cm (i105E: 18 cm – Zuwachs von +22 %)
  • Messer: 6 Stück auf einer Scheibe (i105E: 3 Stück)
  • Schnitthöhe: 2 – 7 cm, stufenlos per App einstellbar
  • Mähbahnen: Systematisch Zickzack, wechselnde Richtung je Einsatz
  • Lautstärke: 59 dB(A) – sehr leise, kaum lauter als ein normales Gespräch

Mähbahnen und das Thema Mulchen

Der i2 LiDAR fährt in strukturierten Zickzackbahnen, nicht zufällig. Das sorgt für eine gleichmäßige Flächenabdeckung und verhindert Spurbildung im Rasen.

Zusätzlich wählt der Navimow i2 LiDAR bei jedem Einsatz automatisch eine andere Mährichtung. Das pflegt den Rasen langfristig und verhindert Spurbildung.

Auch toll: Die feinen Schnittreste, die auf dem Rasen liegenbleiben, dienen als natürlicher Stickstoffdünger und tragen zur Gesundheit des Rasens bei. Mulchmähen nennt sich das.

Hinderniserkennung: Kinder, Haustiere und das vergessene Spielzeug

Ein Garten im Alltag ist selten leer. Irgendwo liegt ein Ball, irgendwann läuft die Katze über den Rasen, irgendwas wurde vergessen. Der i2 LiDAR muss damit umgehen können.

Und er tut es. Im Test haben wir ihn mit unterschiedlichen Hindernissen konfrontiert, mit einem kleinen Igel, unserem Testfuß, Ästen und einem Gartenzwerg. Das Ergebnis war durchgehend überzeugend.

Segway Navimow i2 LiDAR Mähroboter weicht einem Hindernis auf dem Rasen aus. Das VisionFence-System erkennt über 200 Objekttypen auf 1 cm Genauigkeit im Smart Home Fox Test.
© Smart Home Fox
Das VisionFence-System kombiniert LiDAR-Tiefenscan und Kamera-KI. Es erkennt über 200 verschiedene Objekttypen auf 1 cm Genauigkeit. Stuhlbeine, Blumentöpfe, Spielzeug, Kabelrollen, Trampoline, Schaukeln.

Haustiere und Kinder

Bei Tieren verlangsamt sich der Roboter frühzeitig und hält in sicherem Abstand an. Er wartet, bis der Weg frei ist.

In unserem Test mit Haustieren hat das zuverlässig funktioniert. Wir empfehlen zusätzlich, den Haustiermodus in der Navimow App zu aktivieren. Er erhöht die Erkennungssensitivität und vergrößert den Sicherheitsabstand.

Was er nicht erkennt

Sehr flache, dunkle Gegenstände unter ca. 2 bis 3 cm Höhe können dem System entgehen.

Das gilt für alle aktuellen Mähroboter, nicht nur für den Navimow. Ein kurzer Blick über die Mähfläche vor dem Start bleibt sinnvoll, besonders wenn Kinder oder Haustiere den Garten regelmäßig nutzen.

Hänge bis 55 Prozent: Wie der i210 LiDAR Pro meistert, woran andere scheitern

Der normale i2 LiDAR schafft Steigungen bis 45 Prozent. Das entspricht 24 Grad und reicht für die meisten Hausgärten gut aus.

Der i210 LiDAR Pro macht 10 Prozentpunkte mehr. 55 Prozent Neigung, das entspricht 29 Grad. Das klingt nach einer kleinen Zahl und ist in der Praxis ein großer Unterschied.

Der Navimow i210 LiDAR Pro fährt eine steile Steigung und mäht problemlos den Rasen.
© Smart Home Fox
Zur Einordnung: 55 % Steigung bedeutet, dass für jeden Meter vorwärts der Boden um 55 cm ansteigt. Das ist steiler als die meisten Treppenstufen und deutlich mehr als typische Gartenböschungen haben.

Die Technologie dahinter: Xero-Turn AWD und TCS

Der i210 LiDAR Pro ist mit dem Xero-Turn AWD-System ausgestattet. Drei Räder, alle angetrieben, alle koordiniert über eine elektronische Stabilitätskontrolle in Automobilqualität.

Das dritte Rad aktiviert sich dabei bedarfsgesteuert. Auf flachem Gelände fährt der Roboter effizient mit zwei Rädern. Sobald der Hang kommt, Schlamm, Nässe oder unebenem Untergrund schaltet das System automatisch zu.

Dazu kommt ein TCS (Traction Control System), das das Drehmoment auf jedem Rad in Echtzeit anpasst. Dreht ein Rad durch, erkennt das System es sofort und korrigiert die Kraftverteilung. Das Ergebnis: kein Durchrutschen, keine Schleifspuren, kein aufgerissener Rasen.

Und dank Nullwendekreis dreht der i210 Pro auf der Stelle, ohne den Boden aufzuwühlen. An Hangkanten, engen Umkehrpunkten oder zwischen Beeten macht das einen deutlich sichtbaren Unterschied zum Rasenbild.

Was das für Dich im Alltag bedeutet

Feuchter Rasen nach Regen, eine Böschung zum Nachbargrundstück, ein Hang zur Terrasse hin. Situationen, bei denen ein normaler Mähroboter abbricht, stockt oder Spuren hinterlässt.

Der i210 Pro fährt einfach weiter. Stabil, gleichmäßig, ohne Unterbrechung.

Wer seinen Garten auch bei feuchten Bedingungen vollständig mähen lassen will, wer Böschungen hat, die andere Modelle überfordern, oder wer Spuren im Rasen schlicht nicht akzeptiert, bekommt mit dem i210 LiDAR Pro die richtige Antwort.

Der i210 LiDAR Pro überquert laut Segway auch unebene Steinwege, wurzeldurchzogenen Boden und vertikale Stufen bis 4 cm Höhe, ohne zu zögern. Für Gärten mit naturgewachsenem Boden ein echter Vorteil.

Hänge, Engstellen und das Wende-Thema: Wo stößt er an seine Grenzen?

Kein Mähroboter ist für jeden Garten perfekt. Beim Navimow i2 LiDAR gibt es ein paar Punkte, über die man vor dem Kauf ehrlich nachdenken sollte.

Kein Grund zur Panik. Aber auch kein Grund, sie zu verschweigen.

Steigung: Der i2 LiDAR meistert viel, aber nicht alles

Die i2 LiDAR-Serie und i2 AWD kommt mit Hängen bis zu 45 % Neigung, das entspricht 24 Grad, gut zurecht. Normale Gartenböschungen, leichte bis mittlere Hänge, kurze Geländeanstiege sind kein Problem.

Zur Einordnung: 45 % Steigung entspricht 24 Grad. Das ist mehr als die meisten Gartenböschungen haben. Nur wirklich steile Hanglagen erfordern die Pro-Version.

Für extreme Steillagen jenseits der 45 % ist die i2 LiDAR Pro-Version die bessere Wahl. Sie schafft 55 % Neigung dank Allradantrieb und ist ab dem 31. März ab 1.599 € erhältlich.

Segway Navimow i2 LiDAR Mähroboter bewältigt eine Böschung im Garten. Der Mähroboter meistert Steigungen bis 45 Prozent im Smart Home Fox Praxistest.
© Smart Home Fox
Engstellen und Wenden: Hier wurde es bei uns eng

Der i2 LiDAR misst 63,5 × 44,6 cm. Das ist spürbar größer als so manch anderer Mähroboter und macht sich in engen Stellen bemerkbar.

Die minimale Durchfahrbreite beträgt, wie bei den meisten Modellen auf dem Markt 70 cm. In der Praxis haben wir gemerkt: Das Wenden benötigt etwas mehr Platz als erhofft. Anders als AWD-Modelle dreht der i2 LiDAR mit seinen drei Rädern in einem leichten Bogen, nicht auf der Stelle.

Wer enge Gassen oder dicht stehende Sträucher im Garten hat, sollte das ausmessen, bevor das Modell beim wenden eventuell Pflanzen umfährt oder gar Mäht.

Segway Navimow i208 vs i2 AWD oder i210 LiDAR Pro: Welches Modell passt zu meinem Garten?

Die gute Nachricht: Alle vier Modelle sind technisch identisch. LiDAR-Sensor, Navigation, Mähwerk, App, alles gleich. Die einzige Frage ist, wie groß Deine Rasenfläche ist.

Modellvergleich i208 LiDAR vs i2 AWD vs i210 LiDAR Pro

Eigenschaft i210 LiDAR Pro i208 LiDAR i210 AWD
Empfohlene Fläche 1.000 m² 800 m² 1.000 m²
Preis (UVP) 1.599 € 1.199 € ~999 €
Navigation Solid-State-LiDAR + Network-RTK + Kamera Solid-State-LiDAR + Network-RTK + Kamera Network-RTK + Kamera (kein LiDAR)
Antrieb 3-Rad, Hinterrad 3-Rad, Hinterrad Xero-Turn AWD (3 angetriebene Räder)
Max. Steigung 55 % (29°) 45 % (24°) 45 % (24°)
Mähbreite 22 cm 22 cm 18 cm
Messer 6 6 5
Schnitthöhe 2 bis 7 cm per App 2 bis 7 cm per App 2 bis 7 cm per App
Kartierung GeoSketch (LiDAR-basiert, fotorealistisch) GeoSketch (LiDAR-basiert, fotorealistisch) Auto-Mapping (RTK + Kamera)
Räder Geländereifen Geländereifen 24,5 cm Off-Road-Räder
Angebot Ansehen*

Die klaren Unterschiede im Detail

Navigation: Hier liegt der größte Unterschied

Der Navimow i2 LiDAR nutzt das neue EFLS LiDAR+ System. Es kombiniert ein Solid-State-LiDAR-Modul mit Network-RTK-Ortung und visueller Objekterkennung zu einer sogenannten Triple-Fusion-Navigation.

Der i210 AWD hat dagegen kein LiDAR. Er navigiert per Network-RTK und Kamera. Das bedeutet: Bei Dunkelheit, unter dichten Bäumen oder bei schlechtem Wetter kann er an seine Grenzen stoßen, wo der i208 LiDAR und der i210 Pro noch sicher arbeiten.

Antrieb: AWD vs. 3-Rad

Der i2 AWD bringt die Xero-Turn AWD-Idee in kleinere Hausgärten und positioniert das als Alleinstellungsmerkmal: der einzige Allrad-Mähroboter seiner Klasse.

Das bedeutet in der Praxis: Der i210 AWD kann auf der Stelle wenden ohne den Rasen aufzureißen. Der i208 LiDAR und der Pro brauchen mehr Platz zum Wenden, da sie mit einem Dreirad-System in einem Bogen drehen.

Mähbreite: LiDAR-Modelle gewinnen

Die Mähbreite beträgt nun 22 statt wie zuvor 18 Zentimeter und die Mähhöhe kann bei der i2-Serie nun in der App zwischen 2 und 7 Zentimetern eingestellt werden. Das gilt aber nur für die LiDAR-Modelle. Der i210 AWD hat 18 cm Mähbreite und 5 Messer statt 6.

Steigung: Pro gewinnt klar

Der i2 LiDAR Pro ist führend in Sachen Leistung und bewältigt Steigungen von bis zu 55 % (29°), während der i2 LiDAR beeindruckende 45 % (24°) schafft. Der i210 AWD liegt mit 45 % gleichauf mit dem i208 LiDAR, schafft die Hänge aber durch AWD-Traktion zuverlässiger auf rutschigem oder nassem Untergrund.

Was kostet der Navimow i2 LiDAR wirklich? Anschaffung, Abo und laufende Kosten

Der Kaufpreis ist eine Sache. Was viele erst beim zweiten Blick bemerken: Es gibt auch laufende Kosten. Nicht dramatisch, aber es lohnt sich, sie einmal komplett im Blick zu haben.

Anschaffungskosten

Die vier Modelle kosten zwischen 1.199 Euro und 1.599 Euro. Beim i208 gibt es aktuell einen Einführungspreis von 1.149 Euro inklusive kostenloser Garage. Wert der Garage: 199,90 Euro. Ein guter Deal, solange der Vorrat reicht.

Das 4G-Abo: Braucht man es wirklich?

Das Connect+ 4G-Abo ist das erste Jahr kostenlos, danach 29,90 Euro pro Jahr. Das sind knapp 2,50 Euro im Monat.

Was Du ohne Abo verlierst: Remote-Zugriff auf die App von unterwegs und GPS-Diebstahlortung.

Was Du ohne Abo behältst: alle Mähfunktionen, vollständige LiDAR-Navigation, Network-RTK über WLAN und den kompletten Automatikbetrieb.

Unser Fazit: Wer guten WLAN-Empfang im Garten hat, braucht das Abo nicht zwingend. Für alle, die den Roboter auch von unterwegs steuern oder im Diebstahlfall orten wollen, lohnt es sich.

Laufende Wartungskosten

  • Ersatzmesser: Rund 20 bis 25 Euro für ein Set mit 12 Klingen und Schrauben. Haltbarkeit: ca. 3 bis 4 Monate bei regelmäßigem Einsatz (6 Ersatzklingen sind im Lieferumfang).
  • 4G-Abo (optional): 29,90 Euro pro Jahr, erstes Jahr gratis.
  • Garage (optional): Rund 149 - 199 Euro, einmalig. Kein Muss, aber sinnvoll bei Laubbäumen.

Unser Fazit: Für wen lohnt sich der Kauf, und wer wartet lieber noch?

Der Segway Navimow i2 LiDAR ist ein Mähroboter, der hält, was er verspricht. Keine Antenne, kein Kabel, kein Mast, und trotzdem zuverlässige Navigation und ein sauber gemähter Rasen.

Was uns im Test besonders überzeugt hat: Die Einrichtung war tatsächlich so einfach wie beworben. Die Hinderniserkennung hat keine unserer Fallen ausgelassen. Und der Rasen sah danach richtig gut aus.

Gleichzeitig ist er kein Alleskönner. Wer einen sehr engen, verwinkelten Garten hat, wird an der Größe des Gehäuses anecken. Und wer Hänge jenseits von 45 % bewältigen muss, sollte auf die Pro-Version warten.

Häufig gestellte Fragen zum Segway Navimow i210 LiDAR Pro Test

  • Funktioniert der Navimow i2 LiDAR ohne 4G-Abo?


    Ja, vollständig. Alle Mähfunktionen, Navigation, LiDAR und Network-RTK laufen auch ohne Abo, solange WLAN im Garten verfügbar ist.

    Das 4G-Abo ist ausschließlich für den Remote-Zugriff von unterwegs und die GPS-Diebstahlortung erforderlich. Nach dem ersten kostenlosen Jahr kostet es 29,90 Euro pro Jahr.

  • Muss ich beim Navimow i2 LiDAR Pro noch irgendetwas im Garten installieren?


    Nein. Kein Begrenzungskabel, keine RTK-Antenne, kein Mast. Die einzige Installation ist die Ladestation mit Stromanschluss.

    Die Station steht frei, sollte im Boden mit mitgelieferten Schrauben in der Erde verankert werden und nimmt nur einen kleinen Stellplatz am Rand der Rasenfläche ein.

  • Was ist der Unterschied zwischen dem i208 und dem i210?


    Technisch sind beide Modelle nahezu identisch. Der i208 ist für Flächen bis 800 m² ausgelegt, der i210 für bis zu 1.000 m². Der Unterschied liegt nur in der Akkukapazität und Laufzeit pro Ladung.

    Der Preisunterschied ist aktuell minimal. Wer eine Fläche knapp über 800 m² hat, greift direkt zum i210.

  • Wie gut funktioniert die Hinderniserkennung des i210 LiDAR Pro bei Dunkelheit?


    Der Solid-State-LiDAR arbeitet wetterunabhängig und auch bei Dunkelheit zuverlässig. Nächtliches Mähen ist problemlos möglich.

  • Kann der Navimow i2 LiDAR Pro mehrere getrennte Rasenflächen mähen?


    Ja. In der Navimow App lassen sich bis zu 20 virtuelle Zonen anlegen. Verschiedene Bereiche können eigene Mähpläne, Zeiten und Sperrzonen bekommen.

    Der Roboter kann auch durch Verbindungspfade zwischen getrennten Flächen navigieren, sofern diese mindestens 70 cm breit sind.

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