Was kann der Mammotion YUKA Mini 2, und für wen lohnt er sich?
Der YUKA Mini 2 1000 ist Mammotions erster kompakter Mähroboter mit echtem 360° LiDAR.
Das ist kein kleines Upgrade. Die günstigeren Modelle in der Reihe, 500er und 800er, navigieren nur per Kamera.
Was das bedeutet: Der 1000er kann auch da mähen, wo Kameras an ihre Grenzen stoßen.
Unter dichten Bäumen. Nachts. Bei Nebel. Der LiDAR scannt die Umgebung und baut eine präzise 3D-Karte. Kein Signal, keine Antenne, kein Mast. Einfach hinstellen.
Der YUKA Mini 2 1000 ist das Richtige für Dich, wenn:
- Dein Garten bis zu 1.000 m² groß ist
- Du keine Installation im Garten willst: kein Kabel vergraben, kein Mast aufstellen
- Du Bäume oder schattige Bereiche im Garten hast
- Du einen stylischen, leisen Mähroboter mit sehr guter App-Steuerung suchst
- Du bereit bist, den Rand gelegentlich mit dem Trimmer nachzuarbeiten
Eher nicht geeignet, wenn:
- Dein Garten viele sehr steile Hänge über 35 % hat
- Du einen Randschneidemodul brauchst und nie selbst nacharbeiten willst
- Du mehr als 10 Mähzonen benötigst
Mähqualität im Mammotion YUKA mini 2 Test: Wie sieht der Rasen danach aus?
Das Schnittbild des YUKA mini 2 ist sauber. Der Roboter fährt standardmäßig zuerst den Rand ab und arbeitet dann die Fläche in Bahnen ab.
Das Messersystem besteht aus fünf schwenkbaren Klingen auf einer schwimmenden Schneidscheibe. Das ist für diese Preisklasse kein Standard. Die Klingen passen sich dem Untergrund an, was besonders bei leichten Unebenheiten hilft
Schachbrettmuster vs. Zickzack: Was wirklich funktioniert
In der App stehen drei Schnittmuster zur Wahl:
- Schachbrett,
- Zickzack und
- zufällig.
Wir haben alle drei im Test ausprobiert.
Das Schachbrettmuster ist klar der beste Modus. Saubere Bahnen, nachvollziehbare Abfolge, das Ergebnis sieht gepflegt aus. Das Muster ist schneller und das Rasenbild präziser.
Der Zickzack-Modus hat im Test eher verwirrt als überzeugt. Der Roboter ist tatsächlich Zickzack gefahren, aber das Ergebnis war weniger strukturiert und hat länger gedauert. Unsere Empfehlung: Schachbrett.
Lautstärke im Test: Einer der leisesten Mähroboter, die wir getestet haben
Der YUKA mini 2 arbeitet auffallend leise. Im Test haben wir zwischen 55 und 60 dB gemessen.
Der Hersteller gibt 60 dB an, der Wind auf dem Testgelände war deutlich lauter als das Gerät.
Du hörst ihn. Aber er stört nicht. Selbst wenn der Nachbar im Garten sitzt, ist das kein Thema.
Fazit zur Mähqualität
Sauberes Schnittbild, strukturierte Bahnen, leise.
Das Schachbrettmuster ist der richtige Weg. Die fünf Klingen leisten gute Arbeit und sind für diese Preisklasse ein echter Pluspunkt.
Randschnitt: Was bleibt stehen?
Kein Randschneidemodul. Das ist die ehrliche Ansage zum YUKA mini 2. Er fährt den Rand ab, so nah wie möglich, aber einen Streifen lässt er stehen.
Im Test waren das 10 bis 15 cm. Der Roboter fährt dreimal um die Grenze: zuerst so nah wie möglich, dann mit etwas mehr Abstand.
Das ergibt bei bündig liegendem Rand ein akzeptables Ergebnis.
Liegt der Randstein höher als der Rasen, hält der Roboter automatisch mehr Abstand. Das ist technisch bedingt, kein Fehler des Geräts. Aber die Nacharbeit bleibt.
Wer beim Kartieren sehr nah an die Grenzen gefahren ist, bekommt das beste Ergebnis.
Dennoch: Wer den Trimmer nie wieder rausholen will, schaut sich Geräte mit Randschneidemodul an.
Fazit zum Randschnitt
10–15 cm bleiben stehen bei nicht befahrbaren Rändern. Das ist kein schlechter Wert für ein Gerät ohne Randschneidemodul, aber es ist Nacharbeit.
Wer damit leben kann, ist beim YUKA mini 2 gut aufgehoben.
Mammotion YUKA mini 2 Hinderniserkennung im Test: Kaktus, Igel, Gartenschlauch
Vor diesem Test zittert jeder Hersteller. Wir haben auf den empfindlichsten Modus geschaltet und dem YUKA mini 2 alles in den Weg gestellt, was wir hatten.
Ergebnis im Überblick:
- Fußball: Garkein Problem, sicher erkannt und umfahren
- Kaktus: erkannt, umfahren
- Fuß im Rasen: erkannt, eiskalt abgebremst
- Igelmodell: erkannt, im zweiten Versuch sauber umfahren
- Gartenschlauch: erkannt, auch flache Objekte hat er registriert
Was uns besonders aufgefallen ist: Im empfindlichen Modus hat der YUKA mini 2 sogar trockene Stellen im Rasen erkannt und diese umfahren. Das ist das, was der Hersteller verspricht und es stimmt.
Das hat aber auch eine Kehrseite: Im empfindlichen Modus fährt er manchmal Bereiche grundsätzlich nicht an, die er eigentlich mähen sollte.
Für den Alltag empfehlen wir den Standard-Modus. Für mehr Tierschutz: empfindlich.
Fazit zur Hinderniserkennung
Zwei Daumen hoch. Alle Testobjekte haben überlebt. Manchmal fährt er etwas nah dran, aber das ist kein Problem für Garten, Igel oder Gartenmöbel. Das hat wirklich gut funktioniert.
Wie ein Roboter aus einem Sci-Fi-Film: Das steckt im LiDAR-Turm
Der erste Blick auf den YUKA Mini 2 macht was mit einem.
Dieser kleine Turm auf dem Dach, die seitlichen Lichter, das kompakte aber hochwertige Gehäuse. Er sieht schlicht anders aus als die meisten Mähroboter.
Aber der Turm ist kein Designelement. Darin steckt ein 360° LiDAR mit 60 Metern Reichweite.
Er scannt die Umgebung mit hoher Punktdichte und erstellt daraus eine 3D-Karte des Gartens.
Zusätzlich sitzen vorne zwei KI-Kameras auf einem 10-TOPS-Chip. Die Positionierungsgenauigkeit liegt laut Hersteller bei ±2 cm. Das ist nicht mehr grob, das ist präzise.
Der entscheidende Vorteil: LiDAR braucht kein Licht. Satellitenbasierte Systeme verlieren unter dichten Baumkronen die Genauigkeit. Hier passiert das nicht.
Mammotion YUKA Mini 2 Navigation im Test: Kein Kabel, keine Antenne, kein Problem
Der YUKA Mini 2 navigiert ja echt präzise durch den Garten und braucht lediglich eine Durchfahrtsbreite von nur 55 cm - Die meisten Konkurrenzmodelle brauchen da mindestens 70 cm.
Aber wie macht er das eigentlich und welche Systeme spielen dabei eine Rolle?
360° LiDAR und Dual-KI-Kamera: Was das in der Praxis bedeutet
Keine Antenne im Garten aufstellen zu müssen klingt banal.
In der Praxis macht das einen echten Unterschied. Keine Frage nach dem richtigen Standort. Kein freier Sichtwinkel in alle Himmelsrichtungen. Kein Infrastruktur-Problem.
Das LiDAR- und Kamera-Fusionssystem arbeitet ständig zusammen.
Der LiDAR liefert die Raumstruktur, die Kameras erkennen Hindernisse und Details. Bei schlechtem Licht oder unter Bäumen übernimmt der LiDAR vollständig.
Unser Smart-Home-Experte Joe bringt es auf den Punkt:

Joe
Smart Home Experte & Produkttester
LiDAR-basierte Mähroboter haben gegenüber reinen Kamerasystemen einen klaren Vorteil bei wechselnden Lichtverhältnissen. Wer Bäume im Garten hat, profitiert davon direkt.
Tipp: Wenn Du wissen möchtest, welcher Mähroboter insgesamt am besten zu Deinem Garten passt, schau Dir unseren Mähroboter mit Kamera im Vergleich an.
Unsere YUKA Mini 2 Erfahrungen mit der Kartierung
Die Kartierung kann auf zwei Wegen starten: automatisch oder manuell.
Bei der manuellen Variante fährst Du den Roboter einmal entlang des Rasenrands. Bestenfalls fährst Du dabei halb auf Rasen, halb auf Weg.
Im Test haben wir manuell kartiert, weil der Testgarten keinen klar abgegrenzten Bereich hatte.
Erste Zone: funktioniert auf Anhieb. Zweite Zone: genauso einfach hinzugefügt. Gesamtzeit bis zum ersten Mähstart: unter 15 Minuten.
Wer eine Zone anpassen will, muss neu kartieren.
Das ist ein kleiner Nachteil, besonders wenn sich der Garten saisonal verändert.
Fazit zur Navigation
Die Navigation hat im Test funktioniert. Zuverlässig, ohne Ausreißer, auch in schwierigeren Bereichen. Das fehlende Kartenbearbeitungs-Feature fällt auf und sollte per Firmware nachgekommen werden.
Einrichtung: Wirklich in 15 Minuten startklar?
Eine möglichst einfache Einrichtung ist letzten Endes genau das, was man von einem Rasenhelfer erwartet, wenn man dafür auch ein ordentliches Sümmchen zahlen muss.
Stress und Probleme mit der Verbindung willst Du wirklich nicht haben, da beginnt dann der Gartenfrust. Wie hat sich der Mammotion YUKA Mini 2 angestellt?
So läuft die Einrichtung in der Praxis
Auspacken, Station zusammenstecken, Gerät drauflegen. Die Verbindung mit der App war im Test direkt beim ersten Versuch erfolgreich.
Firmware-Update direkt nach dem Verbinden, dann Kartierung starten.
Wir haben bewusst ohne Anleitung gestartet. Der Grund: echter Stresstest. Hat funktioniert.
Wichtig vor der Kartierung:
- Firmware-Update direkt nach dem App-Connect nicht überspringen - verbessert die Leistung spürbar
- WLAN muss im Garten erreichbar sein - sonst Hotspot vom Zweit-Smartphone nutzen
- Beim manuellen Kartieren: so nah wie möglich an die befahrbare Grenzen fahren - je enger, desto weniger Rand bleibt später stehen
- Zwischen automatischer und manueller Kartierung wählen - für unstrukturierte Gärten: manuell
App-Funktionen im Überblick
Die Mammotion App bietet einen großen Funktionsumfang. Was alles einstellbar ist:
- Mähgeschwindigkeit: 0,2 bis 0,6 m/s stufenlos einstellbar
- Schnitthöhe: 20–60 mm (am Gerät mechanisch einstellbar)
- Schnittbahnabstand: frei definierbar (z.B. 8 cm für Überlappung)
- Schnittbahnwinkel: benutzerdefiniert einstellbar
- Schnittmuster: Schachbrett, Zickzack oder zufällig
- Anzahl Umfangsrunden: 0 bis 4 (Randabfahrten vor Flächenmähen)
- Hinderniserkennungsmodus: Standard, proaktiv oder empfindlich
- Virtuelle Zäune, No-Go-Zonen, Durchgangszonen (für zwei Gartenbereiche)
- Live-Kameraansicht: per WLAN oder optional per 4G-Modul
- Zeitplanung, GPS-Diebstahlschutz, OTA-Updates
Was uns in der App besonders aufgefallen ist: die Geschwindigkeitseinstellung in Echtzeit.
Du kannst den Roboter während des Mähens vom langsamsten auf höchstes Tempo umschalten. Gerade bei größeren Flächen macht das einen spürbaren Zeitunterschied.
Hänge und enge Durchgänge: Wo hat der YUKA mini 2 Grenzen und passt er wirklich durch jeden Spalt?
Wenn Du enge Passagen und Wege hast, die der Rasenhelfer überqueren sollte, ist es wichtig, welche Durchfahrtsbreite er nehmen kann.
Auch seine Steigfähigkeiten sind sehr wichtig, wenn Du einige Hänge im Garten hast.
Steigungstest in der Praxis
Der Hersteller gibt 45 % Steigung als Maximum an. In unserem Geländeparcours hatten wir alles von glatten Flächen bis zu echten 52 % Steigung.
Das Ergebnis ist ehrlich: Der YUKA mini 2 hat seinen Job am Hang gemacht.
Aber er hat gekämpft. Vorne sind Lenkrollen ohne Profil, hinten Profilreifen.
An sehr steilen Stellen ist er gelegentlich weggerutscht, dann konsequent wieder zur Bahn zurückgekehrt und weitergemäht.
Für Gärten mit moderaten Hängen bis ca. 35 % ist der YUKA mini 2 gut geeignet.
Wer echte Steilhänge hat oder einen verwilderten Garten mit viel Höhenunterschied, sollte einen AWD-Mähroboter in Betracht ziehen.
Durchfahrtsbreite und Garage
Mammotion gibt hier 55 cm Mindestdurchfahrtsbreite an. Das ist bemerkenswert schmal für einen Mähroboter. Im Test hat er einen 70-cm-Durchgang sauber und präzise passiert.
Auch kleine Gänge zwischen den Bäumen am Zaun hat er problemlos gemeistert, hier sind es etwas weniger als 70 Zentimeter.
Wir denken die 55 cm schafft er auch, was wirklich bemerkenswert ist!
Noch interessanter: Wir haben eine Garage mit einer Einfahrt unter 40 cm Höhe nachgestellt.
Der YUKA mini 2 ist problemlos eingeparkt. Das ist ein echter Alltagsvorteil für Nutzer, die den Roboter witterungsgeschützt abstellen wollen.
Welches Mammotion-Modell passt zu Dir? YUKA mini 2 im Vergleich
Mammotion bietet mehrere Einstiegsmodelle. Der Unterschied zwischen den YUKA mini 2-Varianten ist größer als er auf den ersten Blick wirkt.
| Merkmal | YUKA mini 2 500/800 | YUKA mini 2 1000 (dieser Test) | LUBA mini 2 AWD 1000 |
| Fläche | 500 / 800 m² | 1.000 m² | 1.000 m² |
| Navigation | Dreikamera-KI | 360° LiDAR + KI-Kamera | Dreikamera + NetRTK |
| Antrieb | 2WD | 2WD | AWD (Allrad) |
| Max. Steigung | 45 % | 45 % | 80 % |
| Preis (DE) | 799 / 999 € | 1.299 € | 1.499 € |
| Randschnitt | Kein Modul | Kein Modul | Ultra-nah (2,5 cm) |
| Akku wechselbar | Ja | Ja | Ja |
Wer einen Garten mit vielen steilen Hängen hat und mehr Kletterkraft braucht, schaut sich lieber die LUBA 3 AWD oder LUBA Mini AWD Reihe an. Den haben wir ebenfalls getestet:
Tipp: Unsere ausführlichen Erfahrungen zum Mammotion LUBA 3 AWD Test findest Du hier.
Und die Mini-Reihe im Überblick im Mammotion LUBA Mini AWD 800 Test.
Fazit: Für wen lohnt sich der Mammotion YUKA mini 2 1000?
Mammotion hat beim YUKA mini 2 1000 genau das richtige Upgrade gemacht: LiDAR rein, Antenne raus. Das ist kein Marketing. Das ist ein echter Unterschied im Alltag.
Was uns im Test wirklich beeindruckt hat:
- Die Hinderniserkennung ist in dieser Preisklasse ausgezeichnet. Alle Testobjekte überlebt.
- Das Gerät ist außergewöhnlich leise, ca. 55–60 dB. Im Garten kaum vom Wind zu unterscheiden.
- Die Einrichtung in unter 15 Minuten hat funktioniert. Kein Kabelverlegen, keine Antenne.
Was Du einplanen musst:
- Kein Randschneidemodul: 10–15 cm bleiben stehen, der Trimmer bleibt im Einsatz
- 2WD-Antrieb: an sehr steilen Hängen über 35–40 % kommt er an seine Grenzen
Für Gärten bis 1.000 m² mit Bäumen, Schatten oder komplexem Grundriss ist der YUKA mini 2 1000 eine der stärksten Optionen in dieser Preisklasse.
LiDAR-Navigation ohne Kabel und ohne Antenne für 1.299 €: das gab es so noch nicht.
Inhalt
Mammotion YUKA mini 2 1000 im Test: Der Mähroboter, der durch jeden Spalt passt?
Was kann der Mammotion YUKA Mini 2, und für wen lohnt er sich?
Mähqualität im Mammotion YUKA mini 2 Test: Wie sieht der Rasen danach aus?
Randschnitt: Was bleibt stehen?
Mammotion YUKA mini 2 Hinderniserkennung im Test: Kaktus, Igel, Gartenschlauch
Wie ein Roboter aus einem Sci-Fi-Film: Das steckt im LiDAR-Turm
Mammotion YUKA Mini 2 Navigation im Test: Kein Kabel, keine Antenne, kein Problem
Einrichtung: Wirklich in 15 Minuten startklar?
Hänge und enge Durchgänge: Wo hat der YUKA mini 2 Grenzen und passt er wirklich durch jeden Spalt?
Welches Mammotion-Modell passt zu Dir? YUKA mini 2 im Vergleich

