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Mammotion YUKA mini 2 1000 im Test: Der Mähroboter, der durch jeden Spalt passt?

Mammotion YUKA Mini 2

Letztes Update am: 20.04.2026 Lesezeit: 9 Min.

Stell Dir vor, Du stellst einen Mähroboter in den Garten. Keine Kabel vergraben. Keine Antenne aufstellen. Keine Beacons. Einfach hinstellen, App öffnen, loslegen.

Das ist das Versprechen des Mammotion YUKA Mini 2 1000. Und er meint es ernst: Ein 360° LiDAR-Laser auf dem Dach, kombiniert mit KI-Kameras und mit 55 cm Durchfahrtsbreite kommt er auch in den letzten Spalt Deines Gartens?

Wir haben ihn eingerichtet, kartiert, über Hänge geschickt und ihm Igel, Kaktus und Gartenschlauch in den Weg gestellt.

Was er wirklich kann, für wen er sich lohnt und wo Du Abstriche machen musst, liest Du hier.

Mammotion YUKA Mini 2 Mähroboter ohne Begrenzungskabel auf dem Rasen mit sichtbarem LiDAR-Turm neben dem Smart-Home-Fox Experten im Test

Vorteile

  • 360° LiDAR: funktioniert auch unter Bäumen und nachts
  • Keine Antenne, kein Kabel, kein Mast
  • Einrichtung in ca. 10–15 Minuten
  • Sehr leise im Betrieb (ca. 55–60 dB)
  • Hinderniserkennung überzeugt im Test
  • Akku wechselbar, 3 Jahre Garantie
  • DropMow-Modus: einfach hinstellen, sofort loslegen
  • Mindestdurchfahrtbreite nur 55 cm

Nachteile

  • Kein Randschneidemodul: 10–15 cm bleiben stehen
  • 2WD-Antrieb: an sehr steilen Hängen kämpft er
  • Max. Schnitthöhe nur 60 mm
  • Karte nach Erstellung nicht bearbeitbar
  • 4G-Modul kostet extra (99 €)

Das Wichtigste zum Mammotion YUKA Mini 2 1000 Test auf einen Blick

  • Kein Kabel, keine Antenne, kein Mast: 360° LiDAR übernimmt Navigation und Grenzziehung vollständig.
  • Für Gärten bis 1.000 m² ausgelegt, ca. 250 m² pro Ladevorgang.
  • Mähqualität im Test gut: Saubere Bahnen im Schachbrettmuster, 5 schwenkbare Klingen.
  • Randschnitt ohne Modul: 10–15 cm bleiben stehen, Nacharbeit mit dem Trimmer nötig.
  • Hinderniserkennung: Alle Testobjekte überlebt, sehr gute Leistung im empfindlichen Modus.
  • Steigung bis 45 % (Herstellerangabe), 2WD-Antrieb: an sehr steilen Hängen kämpft er.
  • Mindestdurchfahrtbreite: Nur 55 cm
  • Leise: ca. 55–60 dB im Test, im Garten kaum vom Wind zu unterscheiden.
  • Akku wechselbar, 3 Jahre Garantie, IPX6.
  • Preis: 1.299 € bei Amazon und autorisierten Händlern.

Was kann der Mammotion YUKA Mini 2, und für wen lohnt er sich?

Der YUKA Mini 2 1000 ist Mammotions erster kompakter Mähroboter mit echtem 360° LiDAR.

Das ist kein kleines Upgrade. Die günstigeren Modelle in der Reihe, 500er und 800er, navigieren nur per Kamera.

Was das bedeutet: Der 1000er kann auch da mähen, wo Kameras an ihre Grenzen stoßen.

Mammotion YUKA Mini 2 wird in der Nahaufnahme von vorne gezeigt und man sieht LiDAR Turm und KI-Kameras
© Smart Home Fox

Unter dichten Bäumen. Nachts. Bei Nebel. Der LiDAR scannt die Umgebung und baut eine präzise 3D-Karte. Kein Signal, keine Antenne, kein Mast. Einfach hinstellen.

Der YUKA Mini 2 1000 ist das Richtige für Dich, wenn:

  • Dein Garten bis zu 1.000 m² groß ist
  • Du keine Installation im Garten willst: kein Kabel vergraben, kein Mast aufstellen
  • Du Bäume oder schattige Bereiche im Garten hast
  • Du einen stylischen, leisen Mähroboter mit sehr guter App-Steuerung suchst
  • Du bereit bist, den Rand gelegentlich mit dem Trimmer nachzuarbeiten

Eher nicht geeignet, wenn:

  • Dein Garten viele sehr steile Hänge über 35 % hat
  • Du einen Randschneidemodul brauchst und nie selbst nacharbeiten willst
  • Du mehr als 10 Mähzonen benötigst
Wenn Du wissen möchtest, welcher Mähroboter insgesamt am besten zu Deinem Garten passt, schau Dir unseren Mähroboter ohne Begrenzungskabel im Vergleich an.

Mähqualität im Mammotion YUKA mini 2 Test: Wie sieht der Rasen danach aus?

Das Schnittbild des YUKA mini 2 ist sauber. Der Roboter fährt standardmäßig zuerst den Rand ab und arbeitet dann die Fläche in Bahnen ab.

Mammotion YUKA mini 2 auf gemähtem Rasen mit sichtbaren strukturierten Mähbahnen im Schachbrettmuster
© Smart Home Fox

Das Messersystem besteht aus fünf schwenkbaren Klingen auf einer schwimmenden Schneidscheibe. Das ist für diese Preisklasse kein Standard. Die Klingen passen sich dem Untergrund an, was besonders bei leichten Unebenheiten hilft

Mammotion YUKA mini 2 wird von unten vor dem Mähtest gezeiugt und man sieht die Mähscheibe mit 5 Klingen
© Smart Home Fox

Schachbrettmuster vs. Zickzack: Was wirklich funktioniert

In der App stehen drei Schnittmuster zur Wahl:

  • Schachbrett,
  • Zickzack und
  • zufällig.

Wir haben alle drei im Test ausprobiert.

Das Schachbrettmuster ist klar der beste Modus. Saubere Bahnen, nachvollziehbare Abfolge, das Ergebnis sieht gepflegt aus. Das Muster ist schneller und das Rasenbild präziser.

Der Zickzack-Modus hat im Test eher verwirrt als überzeugt. Der Roboter ist tatsächlich Zickzack gefahren, aber das Ergebnis war weniger strukturiert und hat länger gedauert. Unsere Empfehlung: Schachbrett.

Tipp aus dem Test: Schnitthöhe auf 5–6 cm lassen. Das schont den Rasen, verbessert das Mulching und liefert das sauberste Schnittbild.

Lautstärke im Test: Einer der leisesten Mähroboter, die wir getestet haben

Der YUKA mini 2 arbeitet auffallend leise. Im Test haben wir zwischen 55 und 60 dB gemessen.

Der Hersteller gibt 60 dB an, der Wind auf dem Testgelände war deutlich lauter als das Gerät.

Du hörst ihn. Aber er stört nicht. Selbst wenn der Nachbar im Garten sitzt, ist das kein Thema.

Fazit zur Mähqualität

Sauberes Schnittbild, strukturierte Bahnen, leise.

Das Schachbrettmuster ist der richtige Weg. Die fünf Klingen leisten gute Arbeit und sind für diese Preisklasse ein echter Pluspunkt.

Randschnitt: Was bleibt stehen?

Kein Randschneidemodul. Das ist die ehrliche Ansage zum YUKA mini 2. Er fährt den Rand ab, so nah wie möglich, aber einen Streifen lässt er stehen.

Im Test waren das 10 bis 15 cm. Der Roboter fährt dreimal um die Grenze: zuerst so nah wie möglich, dann mit etwas mehr Abstand.

Das ergibt bei bündig liegendem Rand ein akzeptables Ergebnis.

Mammotion YUKA mini 2 Mähroboter an einer Rasenkante mit sichtbarem ungemähtem Randstreifen
© Smart Home Fox

Liegt der Randstein höher als der Rasen, hält der Roboter automatisch mehr Abstand. Das ist technisch bedingt, kein Fehler des Geräts. Aber die Nacharbeit bleibt.

Wer beim Kartieren sehr nah an die Grenzen gefahren ist, bekommt das beste Ergebnis.

Dennoch: Wer den Trimmer nie wieder rausholen will, schaut sich Geräte mit Randschneidemodul an.

Fazit zum Randschnitt

10–15 cm bleiben stehen bei nicht befahrbaren Rändern. Das ist kein schlechter Wert für ein Gerät ohne Randschneidemodul, aber es ist Nacharbeit.

Wer damit leben kann, ist beim YUKA mini 2 gut aufgehoben.

Mammotion YUKA mini 2 Hinderniserkennung im Test: Kaktus, Igel, Gartenschlauch

Vor diesem Test zittert jeder Hersteller. Wir haben auf den empfindlichsten Modus geschaltet und dem YUKA mini 2 alles in den Weg gestellt, was wir hatten.

Mammotion YUKA mini 2 Mähroboter weicht einem Igelmodell auf dem Rasen aus
© Smart Home Fox

Ergebnis im Überblick:

  • Fußball: Garkein Problem, sicher erkannt und umfahren
  • Kaktus: erkannt, umfahren
  • Fuß im Rasen: erkannt, eiskalt abgebremst
  • Igelmodell: erkannt, im zweiten Versuch sauber umfahren
  • Gartenschlauch: erkannt, auch flache Objekte hat er registriert
Mammotion YUKA mini 2 Mähroboter ist bei Smart-Home-Fox im Hinderniserkennungstest und man sieht welche Objekte er sicher erkannt hat
© Smart Home Fox

Was uns besonders aufgefallen ist: Im empfindlichen Modus hat der YUKA mini 2 sogar trockene Stellen im Rasen erkannt und diese umfahren. Das ist das, was der Hersteller verspricht und es stimmt.

Das hat aber auch eine Kehrseite: Im empfindlichen Modus fährt er manchmal Bereiche grundsätzlich nicht an, die er eigentlich mähen sollte.

Für den Alltag empfehlen wir den Standard-Modus. Für mehr Tierschutz: empfindlich.

Tierschutz-Tipp: Nicht in der Dämmerung oder nachts mähen. Igel sind dann am aktivsten. Tagsüber ist das Risiko deutlich geringer.

Fazit zur Hinderniserkennung

Zwei Daumen hoch. Alle Testobjekte haben überlebt. Manchmal fährt er etwas nah dran, aber das ist kein Problem für Garten, Igel oder Gartenmöbel. Das hat wirklich gut funktioniert.

Wie ein Roboter aus einem Sci-Fi-Film: Das steckt im LiDAR-Turm

Der erste Blick auf den YUKA Mini 2 macht was mit einem.

Dieser kleine Turm auf dem Dach, die seitlichen Lichter, das kompakte aber hochwertige Gehäuse. Er sieht schlicht anders aus als die meisten Mähroboter.

Aber der Turm ist kein Designelement. Darin steckt ein 360° LiDAR mit 60 Metern Reichweite.

Er scannt die Umgebung mit hoher Punktdichte und erstellt daraus eine 3D-Karte des Gartens.

Mammotion YUKA Mini 2 LiDAR-Turm in der Nahaufnahme auf dem Robotergehäuse
© Smart Home Fox

Zusätzlich sitzen vorne zwei KI-Kameras auf einem 10-TOPS-Chip. Die Positionierungsgenauigkeit liegt laut Hersteller bei ±2 cm. Das ist nicht mehr grob, das ist präzise.

Der entscheidende Vorteil: LiDAR braucht kein Licht. Satellitenbasierte Systeme verlieren unter dichten Baumkronen die Genauigkeit. Hier passiert das nicht.

Der YUKA Mini 2 1000 ist das einzige Modell der Mini 2-Reihe mit 360° LiDAR. Die 500er und 800er Varianten navigieren nur per KI-Kamera.

Mammotion YUKA Mini 2 Navigation im Test: Kein Kabel, keine Antenne, kein Problem

Der YUKA Mini 2 navigiert ja echt präzise durch den Garten und braucht lediglich eine Durchfahrtsbreite von nur 55 cm - Die meisten Konkurrenzmodelle brauchen da mindestens 70 cm.

Aber wie macht er das eigentlich und welche Systeme spielen dabei eine Rolle?

360° LiDAR und Dual-KI-Kamera: Was das in der Praxis bedeutet

Keine Antenne im Garten aufstellen zu müssen klingt banal.

In der Praxis macht das einen echten Unterschied. Keine Frage nach dem richtigen Standort. Kein freier Sichtwinkel in alle Himmelsrichtungen. Kein Infrastruktur-Problem.

Das LiDAR- und Kamera-Fusionssystem arbeitet ständig zusammen.

Der LiDAR liefert die Raumstruktur, die Kameras erkennen Hindernisse und Details. Bei schlechtem Licht oder unter Bäumen übernimmt der LiDAR vollständig.

Mammotion YUKA Mini 2 Mähroboter ist im Test auf dem Rasen beim Mähen zu sehen
© Smart Home Fox

Unser Smart-Home-Experte Joe bringt es auf den Punkt:

Joe

Smart Home Experte & Produkttester

LiDAR-basierte Mähroboter haben gegenüber reinen Kamerasystemen einen klaren Vorteil bei wechselnden Lichtverhältnissen. Wer Bäume im Garten hat, profitiert davon direkt.

Tipp: Wenn Du wissen möchtest, welcher Mähroboter insgesamt am besten zu Deinem Garten passt, schau Dir unseren Mähroboter mit Kamera im Vergleich an.

Unsere YUKA Mini 2 Erfahrungen mit der Kartierung

Die Kartierung kann auf zwei Wegen starten: automatisch oder manuell.

Bei der manuellen Variante fährst Du den Roboter einmal entlang des Rasenrands. Bestenfalls fährst Du dabei halb auf Rasen, halb auf Weg.

Im Test haben wir manuell kartiert, weil der Testgarten keinen klar abgegrenzten Bereich hatte.

Erste Zone: funktioniert auf Anhieb. Zweite Zone: genauso einfach hinzugefügt. Gesamtzeit bis zum ersten Mähstart: unter 15 Minuten.

Ein wichtiger Hinweis: Die Karte kann nach der Erstellung nicht nachträglich bearbeitet werden.

Wer eine Zone anpassen will, muss neu kartieren.

Das ist ein kleiner Nachteil, besonders wenn sich der Garten saisonal verändert.

Fazit zur Navigation

Die Navigation hat im Test funktioniert. Zuverlässig, ohne Ausreißer, auch in schwierigeren Bereichen. Das fehlende Kartenbearbeitungs-Feature fällt auf und sollte per Firmware nachgekommen werden.

Einrichtung: Wirklich in 15 Minuten startklar?

Eine möglichst einfache Einrichtung ist letzten Endes genau das, was man von einem Rasenhelfer erwartet, wenn man dafür auch ein ordentliches Sümmchen zahlen muss.

Stress und Probleme mit der Verbindung willst Du wirklich nicht haben, da beginnt dann der Gartenfrust. Wie hat sich der Mammotion YUKA Mini 2 angestellt?

So läuft die Einrichtung in der Praxis

Auspacken, Station zusammenstecken, Gerät drauflegen. Die Verbindung mit der App war im Test direkt beim ersten Versuch erfolgreich.

Firmware-Update direkt nach dem Verbinden, dann Kartierung starten.

Wir haben bewusst ohne Anleitung gestartet. Der Grund: echter Stresstest. Hat funktioniert.

Mammotion YUKA Mini 2 Ladestation im zusammengesteckten Zustand im Garten aufgebaut
© Smart Home Fox

Wichtig vor der Kartierung:

  • Firmware-Update direkt nach dem App-Connect nicht überspringen - verbessert die Leistung spürbar
  • WLAN muss im Garten erreichbar sein - sonst Hotspot vom Zweit-Smartphone nutzen
  • Beim manuellen Kartieren: so nah wie möglich an die befahrbare Grenzen fahren - je enger, desto weniger Rand bleibt später stehen
  • Zwischen automatischer und manueller Kartierung wählen - für unstrukturierte Gärten: manuell

App-Funktionen im Überblick

Die Mammotion App bietet einen großen Funktionsumfang. Was alles einstellbar ist:

  • Mähgeschwindigkeit: 0,2 bis 0,6 m/s stufenlos einstellbar
  • Schnitthöhe: 20–60 mm (am Gerät mechanisch einstellbar)
  • Schnittbahnabstand: frei definierbar (z.B. 8 cm für Überlappung)
  • Schnittbahnwinkel: benutzerdefiniert einstellbar
  • Schnittmuster: Schachbrett, Zickzack oder zufällig
  • Anzahl Umfangsrunden: 0 bis 4 (Randabfahrten vor Flächenmähen)
  • Hinderniserkennungsmodus: Standard, proaktiv oder empfindlich
  • Virtuelle Zäune, No-Go-Zonen, Durchgangszonen (für zwei Gartenbereiche)
  • Live-Kameraansicht: per WLAN oder optional per 4G-Modul
  • Zeitplanung, GPS-Diebstahlschutz, OTA-Updates

Was uns in der App besonders aufgefallen ist: die Geschwindigkeitseinstellung in Echtzeit.

Du kannst den Roboter während des Mähens vom langsamsten auf höchstes Tempo umschalten. Gerade bei größeren Flächen macht das einen spürbaren Zeitunterschied.

Ein 4G-Modul gibt es als Zubehör für 99 € inklusive 3 Jahre kostenlosem Datentarif. Damit steuerst Du den YUKA Mini 2 auch außerhalb der WLAN-Reichweite.

Hänge und enge Durchgänge: Wo hat der YUKA mini 2 Grenzen und passt er wirklich durch jeden Spalt?

Wenn Du enge Passagen und Wege hast, die der Rasenhelfer überqueren sollte, ist es wichtig, welche Durchfahrtsbreite er nehmen kann.
Auch seine Steigfähigkeiten sind sehr wichtig, wenn Du einige Hänge im Garten hast.

Steigungstest in der Praxis

Der Hersteller gibt 45 % Steigung als Maximum an. In unserem Geländeparcours hatten wir alles von glatten Flächen bis zu echten 52 % Steigung.

Das Ergebnis ist ehrlich: Der YUKA mini 2 hat seinen Job am Hang gemacht.

Aber er hat gekämpft. Vorne sind Lenkrollen ohne Profil, hinten Profilreifen.

An sehr steilen Stellen ist er gelegentlich weggerutscht, dann konsequent wieder zur Bahn zurückgekehrt und weitergemäht.

Mammotion YUKA mini 2 Mähroboter beim Mähen an einer steilen Böschung im Geländetest
© Smart Home Fox

Für Gärten mit moderaten Hängen bis ca. 35 % ist der YUKA mini 2 gut geeignet.

Wer echte Steilhänge hat oder einen verwilderten Garten mit viel Höhenunterschied, sollte einen AWD-Mähroboter in Betracht ziehen.

Durchfahrtsbreite und Garage

Mammotion gibt hier 55 cm Mindestdurchfahrtsbreite an. Das ist bemerkenswert schmal für einen Mähroboter. Im Test hat er einen 70-cm-Durchgang sauber und präzise passiert.

Auch kleine Gänge zwischen den Bäumen am Zaun hat er problemlos gemeistert, hier sind es etwas weniger als 70 Zentimeter.

Wir denken die 55 cm schafft er auch, was wirklich bemerkenswert ist!

Mammotion YUKA mini 2 Mähroboter fährt durch einen engen Durchgang im Geländetest
© Smart Home Fox

Noch interessanter: Wir haben eine Garage mit einer Einfahrt unter 40 cm Höhe nachgestellt.

Der YUKA mini 2 ist problemlos eingeparkt. Das ist ein echter Alltagsvorteil für Nutzer, die den Roboter witterungsgeschützt abstellen wollen.

Mammotion YUKA mini 2 Mähroboter fährt im Test bei Smart-Home-Fox in eine Garage in seine Ladestation
© Smart Home Fox

Welches Mammotion-Modell passt zu Dir? YUKA mini 2 im Vergleich

Mammotion bietet mehrere Einstiegsmodelle. Der Unterschied zwischen den YUKA mini 2-Varianten ist größer als er auf den ersten Blick wirkt.

Merkmal YUKA mini 2 500/800 YUKA mini 2 1000 (dieser Test) LUBA mini 2 AWD 1000
Fläche 500 / 800 m² 1.000 m² 1.000 m²
Navigation Dreikamera-KI 360° LiDAR + KI-Kamera Dreikamera + NetRTK
Antrieb 2WD 2WD AWD (Allrad)
Max. Steigung 45 % 45 % 80 %
Preis (DE) 799 / 999 € 1.299 € 1.499 €
Randschnitt Kein Modul Kein Modul Ultra-nah (2,5 cm)
Akku wechselbar Ja Ja Ja

Wer einen Garten mit vielen steilen Hängen hat und mehr Kletterkraft braucht, schaut sich lieber die LUBA 3 AWD oder LUBA Mini AWD Reihe an. Den haben wir ebenfalls getestet:

Tipp: Unsere ausführlichen Erfahrungen zum Mammotion LUBA 3 AWD Test findest Du hier.

Und die Mini-Reihe im Überblick im Mammotion LUBA Mini AWD 800 Test.

Fazit: Für wen lohnt sich der Mammotion YUKA mini 2 1000?

Mammotion hat beim YUKA mini 2 1000 genau das richtige Upgrade gemacht: LiDAR rein, Antenne raus. Das ist kein Marketing. Das ist ein echter Unterschied im Alltag.

Was uns im Test wirklich beeindruckt hat:

  • Die Hinderniserkennung ist in dieser Preisklasse ausgezeichnet. Alle Testobjekte überlebt.
  • Das Gerät ist außergewöhnlich leise, ca. 55–60 dB. Im Garten kaum vom Wind zu unterscheiden.
  • Die Einrichtung in unter 15 Minuten hat funktioniert. Kein Kabelverlegen, keine Antenne.

Was Du einplanen musst:

  • Kein Randschneidemodul: 10–15 cm bleiben stehen, der Trimmer bleibt im Einsatz
  • 2WD-Antrieb: an sehr steilen Hängen über 35–40 % kommt er an seine Grenzen

Für Gärten bis 1.000 m² mit Bäumen, Schatten oder komplexem Grundriss ist der YUKA mini 2 1000 eine der stärksten Optionen in dieser Preisklasse.

LiDAR-Navigation ohne Kabel und ohne Antenne für 1.299 €: das gab es so noch nicht.

Häufig gestellte Fragen zum Mammotion YUKA Mini 2 1000 Test

  • Braucht der Mammotion YUKA mini 2 1000 ein Begrenzungskabel oder eine RTK-Antenne?


    Nein. Der YUKA mini 2 1000 navigiert per 360° LiDAR und KI-Kameras. Kein Kabel im Boden, kein Mast im Garten. Du richtest alles über die App ein.

  • Wie lange dauert die Einrichtung des YUKA mini 2?


    Im Test war der Roboter in unter 15 Minuten einsatzbereit. Ladestation aufstellen, App verbinden, Firmware-Update, Kartierung starten. Das war alles.

  • Wie viel Rand lässt der YUKA mini 2 1000 stehen?


    Im Test waren es 10 bis 15 cm. Der Roboter hat kein Randschneidemodul. Wer einen sauberen Rand will, muss gelegentlich mit dem Trimmer nacharbeiten.

  • Kann der YUKA mini 2 1000 steile Hänge mähen?


    Ja, bis ca. 35 % Steigung zuverlässig. Der Hersteller gibt 45 % an. Im Test auf sehr steilen Bereichen hat er gekämpft und ist gelegentlich etwas weggerutscht, dann aber weitergemäht. Für Gärten mit vielen Steilhängen ist ein AWD-Mähroboter die bessere Wahl.

  • Ist der Mammotion YUKA mini 2 1000 wetterfest?


    Ja. Der YUKA mini 2 hat Schutzklasse IPX6. Er kann im Regen mähen und nach schlammigen Einsätzen einfach mit dem Gartenschlauch abgespült werden.

  • Was kostet das 4G-Modul und ist es sinnvoll?


    Das 4G-Modul kostet 99 € und enthält 3 Jahre kostenlose Datenflatrate. Sinnvoll, wenn Dein WLAN den Garten nicht vollständig abdeckt oder Du den Roboter aus der Ferne steuern willst.

Smart Home Produkte können das Leben vereinfachen, Probleme lösen, Prozesse optimieren und Dir einiges an Zeit ersparen. Zusätzlich machen die Geräte einen riesen Spaß! Ich stelle die Geräte auf die Probe und teile meine Erfahrungen sehr gerne mit Dir.

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