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Für wen lohnt sich der Dreame A3 AWD Pro 3500?
Der A3 ist kein Kompromissgerät für den kleinen Vorgarten. Er ist ein Profi-Mähroboter für alle, die ernsthaft Rasen haben und dabei keine Abstriche machen wollen.
Hänge, große Flächen, saubere Kanten: Wer genau das sucht und bereit ist, den hohen Preis dafür zu zahlen, bekommt hier ein sehr starkes Gesamtpaket.
Die ideale Zielgruppe sind Gartenbesitzer mit Flächen ab 1.500 m².
Bis zur vollen Kapazität von 3.500 m² schafft er alles an einem Tag. Wer einen Hang hat, findet hier vielleicht den bisher besten Mähroboter für steiles Gelände.
Auch der Randschnitt ist ein echtes Argument und bietet Technologie die sonst kein Hersteller mitgeht. Wer bisher nach jedem Mähgang zum Rasentrimmer greifen musste, wird das Edge Master System schätzen.
Für wen der A3 erfahrungsgemäß weniger geeignet ist
So überzeugend der A3 in seiner Klasse ist, es gibt Situationen, in denen er nicht die erste Wahl ist. Das solltest Du vorher wissen.
- Kleine Gärten unter 1.000 m²: Preis und Größe des Geräts rechtfertigen sich kaum
- Sehr verwinkelte Gärten mit engen Ecken: Das Gerät an sich ist sehr groß, die Größe und Bauweise bedeutet, dass er in Ecken Gras stehen lässt
- Knappes Budget: 2.600 Euro sind eine klare Ansage. Es gibt günstigere Alternativen mit solidem Ergebnis
Dreame A3 Schnittbild und Mähleistung im Test: Breit, gleichmäßig, beeindruckend
Die 40 cm Schnittbreite mit doppelter Mähscheibe sind das erste, was auffällt, wenn Du den A3 neben einem klassischen Mähroboter siehst.
Fast doppelt so breit. Das ist kein Marketing, das verändert die tatsächliche Mähzeit spürbar.
Weniger Bahnen bedeuten weniger Akkuverbrauch, weniger Verschleiß und am Ende schneller fertig. Für Flächen ab 1.500 m² ist das ein echter Vorteil.
40 cm Schnittbreite und 2 Mähscheiben: Was das in der Praxis bedeutet
Klassische Mähroboter kommen auf 18 bis 22 cm Schnittbreite. Der A3 bringt 40 cm auf die Fläche. Das ist eine Verdoppelung der Arbeitsleistung pro Bahn.
Die Doppelklingen sind schwimmend an Mähwerken aufgehängt. Das bedeutet: Auch auf welligem Boden bleibt die Schnitthöhe konstant. Kein Scalp-Effekt, keine vergessenen Grasinselchen.
Das Schnittbild nach dem ersten Durchgang: sauber, strukturiert und gleichmäßig. Auch auf dem Stück, das vorher unregelmäßig gewachsen war.
Schnitthöhe, Mähmodi und App-Einstellungen
Die Schnitthöhe lässt sich per App zwischen 3 und 10 cm einstellen. Kein manuelles Verstellen am Gerät. Einfach Smartphone-App aufmachen und fertig.
Drei Mähmodi stehen zur Wahl: Standard, Effizient und Schnell. Je nach Einstellung arbeitet der A3 gründlicher oder zügiger.
Wer Qualität will, nimmt Standard. Wer Zeit spart, nimmt Schnell.
Alle verfügbaren Einstellungen in der App:
- Schnitthöhe: 3 bis 10 cm, stufenlos per App
- Mähmodi: Standard, Effizient, Schnell
- Mähbereich: Gesamtfläche, Zone, Kante, Spot-Modus, Manuell
- Randmäheinstellungen: individuell pro Zone konfigurierbar
- Hindernisvermeidung: Niedrig, Mittel (empfohlen), Hoch
Bei dichtem oder hohem Gras über 15 cm liefert der 36-Volt-Akku ordentlich Drehmoment. Kein Leistungseinbruch, kein Steckenbleiben.
Dreame A3 Erfahrungen: EdgeMaster 2.0 beim Randschnitt unter der Lupe
Der Randschnitt ist das Kernversprechen des A3. Und gleichzeitig der Bereich, der uns im Test am meisten beschäftigt hat.
Denn hier entscheidet sich, ob das Gerät seinen Preisaufschlag rechtfertigt.
Die kurze Antwort: Ja, es funktioniert. Aber mit Bedingungen. Was Du wissen musst, bevor Du kaufst, klären wir hier.
Wie das EdgeMaster 2.0 System funktioniert
Klassische Mähroboter halten einen festen Abstand zur Begrenzung. Was übrig bleibt, musst Du mit dem Rasentrimmer erledigen.
Dreame geht beim A3 einen anderen Weg. Das gesamte Mähwerk ist seitlich beweglich aufgehängt und fährt physisch zur Kante aus. Das ist echte Mechanik, kein Softwaretrick.
Im Modus "Begrenzung" fährt der A3 gezielt nur die Kanten ab. In der App einfach die gewünschte Zone auswählen und auf Starten tippen. Schnell, intuitiv, funktioniert.
Das EdgeMaster System haben wir bereits beim Dreame A2 im Test bewundert und fanden es dort bereits sehr gut.
Hier hat Dreame aber nochmal nachgelegt.
Manuell kartiert vs. automatisch kartiert: Der Unterschied ist entscheidend
Das ist der wichtigste Praxishinweis aus unserem Test. Die Kartierungsart entscheidet über das Ergebnis des Randschnitts.
- Manuell kartiert: Der Roboter folgt genau der Linie, die Du ihm gezeigt hast. Restrand im Test: ca. 5 cm. Das ist ein starkes Ergebnis.
- Automatisch kartiert: Der A3 fährt mit deutlich zu großem Abstand an Mauern und Begrenzungen vorbei. Das Ergebnis enttäuscht und macht den Randschnitt-Vorteil zunichte.
Unsere klare Empfehlung: Immer manuell kartieren, wenn Dir der Randschnitt wichtig ist. Einmal gemacht, sitzt die Karte dauerhaft.
Auch unser Smart-Home-Experte Joe weiß die Kniffligkeit zwischen guter Kartierung und Randschnitt zu schätzen:

Joe
Smart Home Experte & Produkttester
Mechanischer Randschnitt funktioniert nur so gut wie die Kartierung darunter. Wer das einmal sauber eingerichtet hat, braucht bei einem guten Mähroboter mit Top-Randschnittmodul, den Rasentrimmer in vielen Gärten schlicht nicht mehr.
Was Du vorbereiten musst, damit der Randschnitt funktioniert
Das System hat eine bekannte Einschränkung: Überhängende Blätter und Äste werden am Rand als Hindernis erkannt. Der Roboter weicht aus und mäht nicht bis zur Kante.
Die Lösung ist einfach: Büsche und Hecken vorher zurückschneiden oder festbinden. Das ist einmalige Arbeit, die sich dauerhaft auszahlt.
Was Du zusätzlich beachten solltest:
- Unregelmäßige Natursteinkanten: Erschweren präzisen Randschnitt, weil der Roboter sich an der Oberfläche orientiert
- Erde und Beete direkt am Rand: Beobachten und falls nötig Sperrzonen in der App definieren, damit der Roboter nicht in die Erde fährt
- Halbhohe Rasenkanten: Beim Kartieren den Roboter halb auf Stein, halb auf Rasen fahren für optimales Ergebnis
Das Edge Master System liefert echten Mehrwert. Mit der richtigen Vorbereitung macht er den Rasentrimmer in weiten Teilen des Gartens tatsächlich überflüssig.
Hinderniserkennung: Was OmniSense 3.0 erkennt und was nicht
Ein Garten im Alltag ist selten leer. Irgendwo liegt ein Ball, irgendwas wurde vergessen und irgendwann läuft eine Katze, ein Eichhörnchen oder sogar ein Igel über den Rasen. Der A3 muss damit umgehen können.
Und er tut es. Wir haben ihm im Test alles in den Weg gestellt, was in einem echten Garten auftaucht. Das Ergebnis war durchgehend beeindruckend.
Das OmniSense 3.0 System kombiniert 360° 3D LiDAR mit zwei 1080p HDR-Kameras.
Der Roboter sieht seinen Garten ähnlich wie ein selbstfahrendes Auto. Er baut sich eine 3D-Karte in Echtzeit auf und reagiert auf alles, was sich darin bewegt oder steht.
Was der Dreame A3 im Test zuverlässig erkannt hat
Wir haben den A3 mit Hindernissen konfrontiert, die in vielen Gärten täglich vorkommen. Das Ergebnis:
- Personen: sofortige Reaktion, großzügiger Sicherheitsabstand, kein einziges Mal überfahren
- Igel: immer erkannt und umfahren, auch wenn wir es mehrfach versucht haben. Kleines Highlight des Tests
- Gartenzwerg: erkannt, liebevoll ausgewichen. Leichtes Antippen mit dem Bumper beim ersten Durchlauf, danach konsequent umfahren
- Ca. 4 cm große Stöcke: gemischt, teils erkannt, teils nicht. Schläuche und dünne Äste unter ca. 7 cm Höhe sind eine Schwachstelle
Fazit der Hindernisvermeidung: souverän auf Top-Level. Dreame bringt hier die Erfahrung aus Jahren Saugroboter-Entwicklung in den Garten.
Hindernis-Empfindlichkeit einstellen: Drei Stufen für jeden Garten
Wer möchte, kann die Erkennungsempfindlichkeit in der App anpassen. Drei Stufen stehen zur Wahl und jede hat ihren Sinn.
- Niedrig: Roboter mäht effizient, weicht nur bei klaren Hindernissen aus. Für aufgeräumte Gärten ohne Tiere
- Mittel (empfohlen): gute Balance aus Sicherheit und Effizienz. Dreame empfiehlt diese Einstellung für den Alltag
- Hoch: maximale Vorsicht, weicht auch kleinen Gegenständen früh aus. Pflicht bei Tieren und Kindern im Garten
Für Haushalte mit Haustieren lohnt sich außerdem der Haustiermodus in der App. Er erhöht die Sensitivität zusätzlich und vergrößert den Sicherheitsabstand automatisch.
Was nicht erkannt wird: Ehrliches Fazit zur Hinderniserkennung
Kein System ist perfekt. Und der A3 macht hier keine Ausnahme.
Sehr flache, dunkle Objekte unter ca. 10 cm Höhe werden nicht zuverlässig erkannt.
Schwarze Kabel auf dunklem Boden sind ein ungünstiger Grenzfall. Das gilt für alle aktuellen Mähroboter auf dem Markt.
Unsere Empfehlung: Schlauch und gröbere Äste vor dem Mähen wegräumen. Einmal drüber gehen, dann läuft der A3 ohne Überraschungen.
OmniSense 3.0 gehört zu den besten Hinderniserkennungssystemen im Test.
LiDAR plus Dual-Kamera in Kombination ist klar im Vorteil gegenüber reinen Kamerasystemen.
Dreame A3 3500 einrichten: Kartierung, App und Zonen im Detail
Die Einrichtung haben wir bewusst ohne Anleitung gestartet. Als echter Stresstest, wie intuitiv das System wirklich ist.
Die kurze Antwort: Hat funktioniert. Und zwar überraschend gut. Kein Kabel, keine Antenne, kein Mast. Einfach Barcode scannen, App folgen, losfahren.
So läuft die Einrichtung Schritt für Schritt
Der gesamte Prozess ist geführt und klar strukturiert. Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, ist in unter 30 Minuten startklar.
- Ladestation aufstellen: Strom anschließen und mit den Erdschrauben festmachen.
- App installieren: Dreame Home App, Barcode am Gerät scannen, Bluetooth-Verbindung automatisch erkannt
- WLAN einrichten: WLAN oder 4G-Modul aktivieren. 4G empfohlen für Gärten ohne guten WLAN-Empfang
- Firmware-Update abwarten: Einzige Wartepause im Prozess, dauert entsprechend am längsten
- Kartierung starten: Auto-Mapping, manuell oder gemischt, je nach Garten und Präferenz
Wir haben ca. 400 m² in zwei Zonen kartiert. Zone 1 automatisch, Zone 2 manuell. Beide Kartierungen haben gut funktioniert, mit einem klaren Favoriten.
Auto-Kartierung vs. manuell: Was wir empfehlen
Dreame bietet drei Kartierungsmodi an: vollautomatisch, manuell per App-Joystick und einen gemischten Modus, bei dem man jederzeit zwischen beiden wechseln kann.
Der gemischte Modus ist unser klarer Favorit. Sobald eine Besonderheit im Garten auftaucht, manuell übernehmen, danach wieder automatisch laufen lassen.
- Auto-Mapping: schnell, praktisch, gut für unkomplizierte Flächen. Erkennt keinen Unterschied zwischen Rasen und Erde: Sperrzonen manuell nachpflegen
- Manuell: Du steuerst per App-Joystick entlang der Grenzen. Mehr Aufwand, aber deutlich präzisere Karte
- Gemischt: Das Beste aus beiden Welten. Bei normalen Abschnitten Auto, bei Ecken und Sonderbereichen manuell eingreifen
Unsere Testzeit für ca. 190 m² Zone 1: knapp 4 Minuten. Schnell, reibungslos, keine Korrekturen nötig.
Einfach während der Auto-Kartierung jederzeit manuell übernehmen und danach zurück.
Zonen, Fahrten und Sperrzonen: Was die App kann
Nach der Kartierung erscheint in der App eine fotorealistische Gartenkarte. Alles per Fingertipp anpassbar.
- Mehrere Zonen: beliebig viele, mit individuellen Mähplänen und Einstellungen pro Zone
- Fahrten: Verbindungswege zwischen Zonen definieren. Der A3 fährt automatisch durch Engstellen ab 70 cm Breite souverän durch
- Sperrzonen: Bereiche ausschließen, z.B. Beete, Erde, Kiesflächen
- Wartungspunkt: Eigener Standort im Garten, z.B. beim Gartenschlauch. Dazu gleich mehr
- Schnitthöhe, Mähmuster und Bilder uvm.
Fazit Einrichtung: Intuitiv, schnell, keine Hindernisse
Dreame hat die Einrichtung konsequent vereinfacht. Wer schon mal einen Saugroboter eingerichtet hat, findet sich sofort zurecht.
Der einzige Bereich, der Aufmerksamkeit braucht: Sperrzonen sorgfältig definieren, damit der A3 nicht in Erde oder Beete fährt. Das ist fünf Minuten Arbeit, die sich danach bezahlt macht.
Dreame A3 AWD Pro 3500 Navigation im Test: So findet er sich zurecht
Navigation ist das Fundament jedes kabellosen Mähroboters. Wer hier schwächelt, mäht ungleichmäßig, verliert sich im Garten oder steckt plötzlich fest.
Beim A3 ist das kein Thema. Die OmniSense 3.0 Technologie ist das fortschrittlichste System, das Dreame je verbaut hat. Und das merkt man im Alltag.
OmniSense 3.0: Was steckt dahinter?
OmniSense 3.0 ist keine einzelne Technologie, sondern ein System aus mehreren Sensoren, die zusammenarbeiten.
- 360° 3D LiDAR: scannt die gesamte Umgebung und erstellt eine detaillierte 3D-Karte
- Zwei 1080p HDR-Kameras: erkennen Hindernisse, Strukturen und Übergänge visuell
- KI-gestützte Kartierung: verarbeitet LiDAR- und Kameradaten zu einer präzisen Echtzeitekarte
Das Ergebnis klingt nach Technik aus dem autonomen Fahren. Und genau das ist es.
Der A3 sieht seinen Garten wie ein Waymo-Fahrzeug seine Straße. Alles vermessen, alles bekannt, alles kartiert.
Bahnennavigation und Rückkehr zur Station
Im Test hat der A3 nie die Orientierung verloren. Weder unter dichtem Baumbestand noch in engen Passagen.
Er fährt in strukturierten Bahnen, kein Zufallsprinzip. Das sorgt für gleichmäßige Flächenabdeckung und verhindert, dass Bereiche ausgelassen werden.
Besonders beeindruckend: der automatische Rückweg zur Station. Wir haben eine weitere Zone hinzugefügt, die über einen ca. 15 m langen, schmalen Durchgang verbunden wird.
Der A3 ist diesen Weg alleine, präzise und ohne Zögern gefahren. Kein einmaliges Steckenbleiben.
Nachtmodus und Beleuchtung
Der A3 hat vorne und hinten integrierte Beleuchtung.
Vorne ein Abblendlicht, hinten Rücklichter. Er kann also auch nachts mähen.
Soll er das? Unsere Meinung: Nein.
Nachts sind Igel, Katzen und andere Tiere aktiv. Auch das beste Hinderniserkennungssystem hat bei schlechten Lichtverhältnissen Grenzen. Tageszeiten nutzen ist die sicherere Wahl.
Fazit Navigation: Dreame A3 Erfahrungen auf höchstem Niveau
OmniSense 3.0 ist das Beste, was Dreame aktuell zu bieten hat. Und es zeigt sich im Test: kein einziger Navigationsverlust, keine verpassten Bahnen, souveräne Orientierung in allen Bereichen des Testgartens.
Wer von einem kabelgebundenen Mähroboter umsteigt, wird staunen, wie präzise und zuverlässig das Gerät seinen Garten kennt. Das fühlt sich wie ein echter Generationssprung an.
Dreame A3 AWD Pro 3500 Wartung: Der Roboter fährt selbst zum Schlauch
Wartung klingt nach Aufwand, beim A3 ist das ungewöhnlich einfach.
Dreame hat sich hier ein Feature ausgedacht, das wir so noch bei keinem anderen Mähroboter gesehen haben.
Der Wartungspunkt ist ein frei wählbarer Standort im Garten, z.B. dort, wo Dein Gartenschlauch hängt.
Du schickst den Roboter per App dorthin, spritzt ihn ab und er fährt selbstständig zurück zur Ladestation. So entfällt das Schleppen, denn das Gerät wiegt mit ca. 25 kg eine Menge.
Der Wartungspunkt: So funktioniert das Feature
In der App legst Du einen Wartungspunkt auf der Gartenkarte fest. Das ist ein Marker, kein physisches Gerät.
Wenn Du den Roboter reinigen möchtest, tippst Du in der App auf "Zur Wartungszone fahren".
Der A3 navigiert selbstständig zu dem Punkt und wartet dort. Du spritzt ihn ab, wischst den LiDAR-Sensor, prüfst die Klingen. Fertig. Dann einfach auf "Heimfahren" tippen.
Das ist praktischer als es klingt. Wer schon mal einen fast 25 kg schweren Roboter zum Gartenschlauch und zurück getragen hat, weiß, wie gut dieses Feature ist.
Reinigung und IPX6 Wasserschutz
Der A3 ist nach IPX6 zertifiziert. Das bedeutet: Schutz gegen starke Wasserstrahlen aus beliebiger Richtung.
Achtung: Kein Schutz vor Hochdruck!
Er kann also problemlos mit dem Gartenschlauch abgespritzt werden.
Was beim Reinigen zu beachten ist:
- LiDAR-Sensor: Das mitgelieferte Mikrofasertuch verwenden. Keine Scheuermittel, keinen Direktstrahl auf den Sensor
- Kameras: Ebenfalls mit Mikrofasertuch reinigen. Verschmutzte Linsen verschlechtern die Hinderniserkennung
- Unterseite und Klingen: Nach jeder Wartung auf Grasreste prüfen, besonders bei feuchtem Gras
- Klingen wechseln: ca. 1x pro Saison oder nach intensiver Nutzung. 18 Ersatzklingen liegen beim Kauf dabei
Klingen und Akku: Was langfristig zu beachten ist
Die Klingen sind Verschleißteile. Dreame legt 18 Stück im Lieferumfang bei. Das reicht für mindestens eine, eher zwei Saisons.
Der 7,5 Ah Akku ist für Dauerbetrieb ausgelegt. Dreame empfiehlt, ihn am Ende der Saison auf ca. 60 bis 80 % Ladestand zu lagern. Das verlängert die Lebensdauer spürbar.
Was aktuell fehlt und erwartet wird:
- Garage in Deutschland: aktuell noch nicht erhältlich. Der A3 steht also im Freien. Dank IPX6 kein Problem, aber schöner wäre eine Überdachung
Winterlagerung: Gerät reinigen, Klingen prüfen, Akku teilgeladen lagern, LiDAR und Kameras abdecken
Fazit Wartung: Dreame denkt mit
Der Wartungspunkt ist ein weiteres durchdachtes Feature des A3. Kein anderer getesteter Mähroboter hat dieses Jahr etwas Vergleichbares geboten.
Reinigung, Klingen und Akku halten sich mit minimalem Zeitaufwand im Griff. Wer das Gerät einmal sauber eingerichtet hat, braucht danach nur noch wenige Minuten pro Monat für die Pflege.
Sicherheit und Diebstahlschutz: Was der Guardian Garden wirklich kann
Ein Mähroboter für Tausende von Euro steht draußen im Garten. Oft unbeaufsichtigt, oft über Nacht.
Dreame hat das ernst genommen. Das Sicherheitssystem des A3 ist mehrstufig aufgebaut und greift ineinander.
Es beginnt beim physischen Schutz und endet beim GPS-Tracking in Echtzeit.
PIN-Schutz und Anhebe-Alarm: Der erste Schutzwall
Sobald der A3 angehoben wird, passiert sofort zweierlei: ein akustischer Alarm ertönt und das Gerät fordert die PIN-Eingabe. Ohne PIN läuft der Roboter nicht weiter.
Der Alarm lässt sich nur über die korrekte PIN deaktivieren. Kein Umweg über die App ohne Authentifizierung, kein Zurücksetzen ohne Zugang zum Konto.
Was den Alarm zusätzlich auslöst:
- Anheben: sofortiger Alarm, unabhängig vom Standort
- Außerhalb des kartierten Bereichs: Alarm, wenn der Roboter die definierten Grenzen verlässt
GPS-Tracking und 4G: Immer wissen, wo er ist
Das 4G-Modul ist beim A3 ein halb kostenpflichtiges Extra, es ab Werk verbaut.
Es ermöglicht GPS-Tracking in Echtzeit, auch wenn kein WLAN im Garten verfügbar ist.
Das Link-Service-Abonnement ist zunächst inklusive: 3 Jahre für A3 AWD Pro 3500 / 5000. Die weitere Nutzung nach Ablauf dieser Zeit erfordert einen separaten Kauf.
Der Service kostet je nach Abomodell, ob 1, 2 oder 3 Jahres verlängerung zwischen ab ca. 40 € pro Jahr.
Über die App siehst Du jederzeit, wo sich das Gerät befindet. Das gilt auch, wenn es außerhalb des Gartens ist. Wer sein Gerät suchen muss, findet es.
Wenn der Alarm auslöst, kannst Du per App direkt nachschauen, was im Garten passiert.
Frostschutz, Regenschutz und automatisches Rückfahren
Neben aktivem Diebstahlschutz bringt der A3 mehrere passive Sicherheitsfunktionen mit, die den Roboter und den Rasen schützen.
- Regensensor: Der A3 fährt bei Regen automatisch zur Station zurück. Nasses Gras und nasser Boden werden geschont
- Frostschutz: Bei Temperaturen unter einem definierten Schwellenwert fährt er nicht aus. Kein Einsatz auf gefrorenem Rasen
- Kipp-Sensor: Bei starker Schräglage oder Umkippen sofortiger Motorstopp
- IPX6 Wasserschutz: Das Gerät übersteht auch starken Regen ohne Schaden, auch dauerhaft im Freien
Fazit Sicherheit: Durchdacht und mehrlagig
Kein System der Welt macht ein Gerät un-diebstahlsicher.
Aber der A3 erschwert jeden Diebstahlversuch erheblich. Der Alarm ist laut, der PIN-Schutz konsequent, das GPS-Tracking funktioniert auch ohne WLAN.
Für ein Gerät dieser Preisklasse ist das das Minimum, was man erwarten darf. Und Dreame liefert es vollständig.
Geländeleistung: 80 % Steigung und enge Passagen im Test
Dreame bewirbt den A3 mit 80 % Steigungsleistung. Das klingt nach einer Marketingzahl. Wir haben sie auf die Probe gestellt.
Das Ergebnis: beeindruckend. Wer echte Hänge im Garten hat, bekommt hier einen Roboter, der sie nicht als Problem behandelt, sondern als normales Gelände.
Natürliche Hänge: Der A3 fühlt sich zu Hause
Auf unserem Standardhang mit ca. 40 % Neigung hat der A3 keine Anzeichen von Überforderung gezeigt.
Hoch, runter, quer über den Hang. Kein Schlupfen, kein Zögern.
Die Kombination aus groben Profilreifen hinten und drehbaren Omnirädern vorne sorgt für stabilen Bodenkontakt in alle Richtungen.
Das Mähdeck bleibt dabei eben, der Schnitt gleichmäßig.
Was den Unterschied zu normalen Mährobotern macht:
- Nabenmotor an allen vier Rädern: jedes Rad treibt aktiv an, kein Rad schleppt mit
- Schwimmend aufgehängtes Mähwerk: gleicht Bodenwellen aus, auch bei seitlicher Neigung
- Niedriger Schwerpunkt: trotz 24 kg Gewicht kippt er auf Hängen nicht
Die Rampe: Bis 80 % auf Kunstrasen
Für den Extremtest haben wir eine Rampe auf knapp 80 % Neigung aufgebaut. Ehrlichkeitshalber: Kunstrasen als Untergrund, das ist nicht dasselbe wie echter Rasen.
Der A3 hat es versucht. Mit echtem Rasen und dem entsprechenden Grip wäre das Ergebnis deutlich besser. Auf Kunstrasen hat er gezeigt, was das Antriebssystem leisten kann, selbst wenn der Grip limitiert.
Auf echtem Rasen mit natürlichem Grip performt der Allradantrieb spürbar besser als auf glattem Untergrund. Die 80 % Herstellerangabe gilt für reale Rasenflächen.
Engstellen und Passagen: Erstaunlich präzise
Wer mehrere Gartenbereiche hat, braucht Verbindungswege. Dreame gibt 70 cm Mindestbreite für Durchfahrten an.
Im Test waren es ca. 73 cm. Und der A3 hat diese Passage souverän und präzise durchnavigiert. Kein Kratzen, kein Zögern, kein Steckenbleiben.
Das ist bemerkenswert für ein Gerät dieser Breite. Mit 53 cm Breite und Allradantrieb hätte man hier Probleme erwarten können. OmniSense 3.0 macht den Unterschied.
Fazit Geländeleistung: Kletterchampion mit Ansage?
Der A3 ist einer der besten Geländemähroboter, den wir bisher getestet haben. Natürliche Hänge bis 40 % sind Alltag. Extremhänge bis 80 % sind mit dem richtigen Untergrund möglich.
Wer einen anspruchsvollen Garten mit Hängen, engen Passagen und unebenem Gelände hat, findet hier seinen Roboter. Dafür wurde der A3 gebaut.
Fazit: Dreame A3 AWD Pro 3500 Test - Reiner Luxus-Mähroboter oder für wen genau lohnt er sich?
Der A3 hält, was er verspricht. Das ist die kurze Antwort. Und das ist keine Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse.
Navigation, Hinderniserkennung, Geländeleistung: alles auf einem Niveau, das wir so bisher nicht gesehen haben. OmniSense 3.0 ist das fortschrittlichste System, das wir in einem Mähroboter getestet haben.
Was uns am meisten beeindruckt hat: Das bewegliche Mähwerk, mäht wirklich bis auf wenige Zentimeter zur Kante.
Manuell kartiert landet er bei ca. 5 cm Restrand. Das macht den Rasentrimmer in weiten Teilen des Gartens tatsächlich fast überflüssig.
Die Schwächen sind real und sollen nicht verschwiegen werden. Der Anschaffungspreis ist auf jeden Fall eine Hausnummer.
Als Fliegengewicht geht er ebenfalls nicht durch. In engen Ecken bleibt Gras stehen, das ist der Preis der Größe und Leistung. Und die automatische Kartierung beim Randschnitt enttäuscht. Hier hätten wir uns etwas genaueres gewünscht.
Für wen lohnt es sich? Für alle, die echte Hänge haben, unebene Gärten, großzügige Flächen ab 1.500 m² bewirtschaften und beim Randschnitt keine Kompromisse machen wollen.
Wer Qualität kauft und dann Ruhe haben will, ist mit dem A3 richtig aufgestellt.
Wer einen kleineren Garten hat oder weniger ausgeben möchte: schau Dir den Dreame A1 Pro oder A2 an. Der ist deutlich günstiger und für kleinere, unkomplizierte Flächen gemacht.
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Dreame A3 AWD Pro 3500 im Test: Macht er den Rasentrimmer wirklich arbeitslos?
Für wen lohnt sich der Dreame A3 AWD Pro 3500?
Dreame A3 Schnittbild und Mähleistung im Test: Breit, gleichmäßig, beeindruckend
Dreame A3 Erfahrungen: EdgeMaster 2.0 beim Randschnitt unter der Lupe
Hinderniserkennung: Was OmniSense 3.0 erkennt und was nicht
Dreame A3 3500 einrichten: Kartierung, App und Zonen im Detail
Dreame A3 AWD Pro 3500 Navigation im Test: So findet er sich zurecht
Dreame A3 AWD Pro 3500 Wartung: Der Roboter fährt selbst zum Schlauch
Sicherheit und Diebstahlschutz: Was der Guardian Garden wirklich kann
Geländeleistung: 80 % Steigung und enge Passagen im Test
Fazit: Dreame A3 AWD Pro 3500 Test - Reiner Luxus-Mähroboter oder für wen genau lohnt er sich?

