Roborock Curv 2 Flow vs. Pro im Wischtest
Beim Wischen zeigt sich der wohl größte Unterschied zwischen dem Roborock Curv 2 Flow und dem Roborock Curv 2 Pro.
Denn der Curv 2 Flow arbeitet mit einer Wischwalze, während der Curv 2 Pro auf rotierende Wischpads setzt.
Klingt erstmal nach Team Walze gegen Team Pads, oder?
Aber genau so einfach ist es in der Praxis dann doch nicht.
Denn beide Wischsysteme haben klare Vor- und Nachteile.
Der eine Roboter spielt seine Stärken bei starken Verschmutzungen aus, der andere punktet dafür bei Kanten, Möbeln und im Alltagseinsatz mit mehr Flexibilität.
Lass uns jetzt direkt anschauen, wie sich Curv 2 Flow und Curv 2 Pro im Härtetest schlagen und welches Modell bei welchem Einsatzbereich die Nase vorn hat. 👇
Curv 2 Flow im Extremtest
Im ersten Schritt wollten wir wissen, wie gut der Roborock Curv 2 Flow und der Roborock Curv 2 Pro bei richtig hartnäckigem Schmutz wischen.
Also haben wir genau das gemacht, was Du zuhause hoffentlich nie machen musst: Wir haben den Boden mit Kaffee, Ketchup, Mayo und Hummus verschmiert.
Kurz gesagt: Küche nach Kindergeburtstag.
Und dann wurde geschaut, welcher Roboter dieses Chaos besser beseitigen kann.
Beim Roborock Curv 2 Flow kommt die SpiraFlow™ Wischwalze zum Einsatz.
Diese Walze wird während der Reinigung fortlaufend sauber gehalten.
Acht Wasserdüsen halten sie permanent feucht, während das Schmutzwasser separat im Tank des Roboters gesammelt wird.
Zusätzlich wird die Walze regelmäßig in der Station gewaschen.
Auch die technischen Daten klingen vielversprechend:
Die Walze ist 280 mm breit, dreht sich mit 220 U/min und arbeitet mit einem konzentrierten Anpressdruck von 15 N.
Und wie schlägt sich der Curv 2 Pro zum Vergleich im Extremtest?
Der Roborock Curv 2 Pro setzt dagegen auf rotierende Wischpads.
Diese werden nicht in Echtzeit gereinigt, sondern nur in Intervallen in der Station gewaschen. Das ist typisch für dieses System und im Alltag oft auch völlig ausreichend. Im Extremtest zeigt sich aber schnell die Grenze.
Nach ein bis zwei Durchgängen sah der Boden zwar sichtbar sauberer aus, im Tuchtest zeigte sich aber, dass der Schmutz nicht vollständig aufgenommen, sondern eher verteilt wurde. Das ist unserer Meinung nach ein klassischer Nachteil von Pad-Systemen ohne Echtzeit-Reinigung.
Unterm Strich ist der Curv 2 Flow bei solchen Schmutzmengen einfach im Vorteil.
Der Curv 2 Pro ist für solche Ausnahmefälle nicht gebaut, sondern eher für das gedacht, was im Alltag wirklich anfällt. Und ganz ehrlich: Genau das ist bei den meisten Haushalten ja auch der Normalfall.
Wischen an Leisten und Möbeln
Auch bei Leisten, Kanten und Möbelbeinen gibt es zwischen dem Roborock Curv 2 Flow und dem Roborock Curv 2 Pro deutliche Unterschiede.
Und genau hier kann der vermeintlich schwächere Wischer plötzlich seine Stärken ausspielen.
Beim Curv 2 Flow ist die Walze ausfahrbar und kommt so auf etwa 1 cm an die Wand heran.
Auch rund um Möbel und Stuhlbeine arbeitet das System sichtbar aktiv.
Die Walze fährt dabei immer wieder ein und aus, um möglichst viel Fläche mitzunehmen.
Das funktioniert ordentlich, perfekt ist die Abdeckung aber nicht.
Ein kleiner Bereich bleibt an manchen Stellen ungewischt. Bei uns im Test war das allerdings genau das Ergebnis, das wir erwartet hatten.
Mehr ist mit aktueller Technik bei einer Wischwalze derzeit kaum drin.
Der Curv 2 Pro hat hier unserer Meinung nach den besseren Ansatz.
Seine Wischpads können ausfahren und decken dadurch Kanten, Leisten und auch den Bereich um Möbelbeine besser ab.
Gerade in Wohnungen mit vielen Stühlen, Tischbeinen oder verwinkelten Bereichen kann das ein echter Vorteil sein.
Denn hier sorgt der Curv 2 Pro für die gleichmäßigere Abdeckung bis an den Rand.
Umgang mit Teppichen
Spannend wird es auch dann, wenn beim Wischen Teppiche ins Spiel kommen.
Denn genau hier trennt sich schnell die Praxis von der Theorie.
Beim Roborock Curv 2 Flow hebt sich die Wischwalze beim Kontakt mit Teppich um bis zu 15 mm an.
Das ist für ein Walzensystem wirklich beachtlich. Zusätzlich klappt der Roller Shield herunter. Das Ergebnis bei uns im Test: Der Teppich bleibt trocken.
Beim Roborock Curv 2 Pro gibt es gleich mehrere Strategien.
Besonders stark finden wir, dass der Roboter die Wischpads in der Station lassen kann. Damit ist er der erste Roborock, bei dem diese Technologie zum Einsatz kommt. So kommt es gar nicht erst zum Kontakt zwischen nassen Wischpads und Teppichfasern.
Zusätzlich kann der Curv 2 Pro seine Pads beim Überfahren von Teppichen anheben.
Außerdem lässt sich das Chassis anheben, wodurch die Pads noch höher über dem Boden hängen. Bei flachen Teppichen reicht das im Alltag in vielen Fällen aus.
In diesem Bereich sind beide Modelle gut aufgestellt.
Der Flow überrascht mit seiner Walzenlösung, der Pro ist aber insgesamt noch etwas flexibler, weil er gleich mehrere Teppichstrategien mitbringt.
Roborock Curv 2 Flow vs. Pro beim Wischen im Alltag
Im Alltag zeigt sich oft noch deutlicher, welcher Roborock Curv 2 besser zu welchem Haushalt passt.
Denn nicht jeder wischt täglich grobe Flecken weg. Meist geht es eher um Staub, Fußabdrücke, kleine Spritzer und den Wunsch nach einem sauberen, barfuß-tauglichen Boden.
Der Roborock Curv 2 Flow hinterlässt hier ein besonders sauberes Gefühl.
Die Walze wird während der Reinigung immer wieder gespült, wodurch die Wischspur sehr gleichmäßig bleibt.
Auch beim Wasserverbrauch hat uns der Flow positiv überrascht.
In unserem 80-m²-Büro wurde nur etwa ein Sechstel des Frischwassertanks verbraucht. Die Walze wurde dabei dreimal gewaschen: vor, während und nach dem Wischen.
Gerade in Haushalten mit Kindern, Haustieren oder allgemein stärkerer Verschmutzung ist das ein echter Vorteil.
Denn der Curv 2 Flow liefert dieses Gefühl von immer sauberer Walze und damit eine sehr konstante Reinigungsleistung.
Der Roborock Curv 2 Pro wirkt im Alltag ebenfalls sauber und kontrolliert, hinterlässt aber keine ganz so gleichmäßige Wischspur wie der Flow.
Dafür punktet er bei Kanten, Leisten und in vielen Wohnungen auch mit dem unkomplizierteren Gesamteindruck.
Wir würden beim Curv 2 Pro empfehlen, ihn öfter zur Zwischenreinigung in die Station zu schicken.
Dadurch bleiben die Pads sauberer, allerdings steigt auch der Wasserverbrauch. In unserer 80-m²-Wohnung war nach dem Wischen etwa der halbe Wassertank leer.
Da der Curv 2 Pro keine Echtzeit-Reinigung besitzt, sollte man feuchte Verschmutzungen mit ihm möglichst vermeiden.
Hinzu kommt: Die Seitenbürste wird nicht angehoben, was bei Nässe ebenfalls nicht optimal ist.
Wischtest-Vergleich: Roborock Qreco Curv 2 Pro vs. Curv 2 Flow
Der Roborock Curv 2 Flow ist unserer Meinung nach die bessere Wahl für stark verschmutzte Haushalte, in denen das Wischen klar im Fokus steht.
Der Roborock Curv 2 Pro passt besser zu leicht bis mittel verschmutzten Haushalten und punktet vor allem bei Kanten, Leisten und im Alltag mit seiner praktischen Art.
Unterm Strich liefert der Roborock Curv 2 Flow beim Wischen das stärkere Gesamtpaket, sobald es um intensive Reinigung, gleichmäßige Wischspuren und viel Hartbodenfläche geht.
Der Roborock Curv 2 Pro ist dafür der ausgewogenere Alltagsroboter, wenn Dir Randabdeckung, Flexibilität und später auch die einfachere Wartung wichtiger sind.
Roborock Curv 2 Flow vs. Pro bei Station und Wartung
Bei Premium-Saugrobotern entscheidet oft nicht nur der Roboter selbst, sondern vor allem die Station, ob Du im Alltag wirklich glücklich wirst.
Denn genau hier trennt sich schnell praktischer Komfort von kleinen Details, die nach ein paar Wochen plötzlich richtig nerven können.
Und genau das ist beim Roborock Curv 2 Flow und Roborock Curv 2 Pro besonders spannend.
Denn beide Stationen haben starke Seiten, bringen aber auch Punkte mit, die uns im Test ehrlich gesagt gestört haben.
Optisch setzen sowohl der Curv 2 Flow als auch der Curv 2 Pro auf eine sehr ähnliche Station mit futuristisch abgerundetem Design.
Beide wirken vergleichsweise kompakt, und der Roboter verschwindet beim Andocken fast vollständig in der Station. Das gefällt uns gut, weil Station plus Roboter dadurch nicht unnötig viel Platz im Raum einnehmen.
Die nervigen Punkte der Curv-2-Stationen
Bevor wir zu den positiven Seiten kommen, starten wir mit den Punkten, die uns bei beiden Curv-2-Stationen gestört haben.
Denn trotz Premium-Anspruch ist hier nicht alles perfekt gelöst.
Was uns direkt aufgefallen ist:
Ein Entkalkungsmodul gibt es nicht. Gerade bei regelmäßiger Nutzung hätten wir das in dieser Preisklasse durchaus sinnvoll gefunden.
Dazu kommt, dass beide Stationen kein eigenes Reinigungsmittelfach besitzen.
Das Reinigungsmittel muss also direkt in den Frischwassertank dosiert werden, was unserer Meinung nach deutlich weniger komfortabel und weniger effizient ist.
Auch eine Option für einen externen Wasseranschluss fehlt.
Für viele Nutzer ist das kein Muss, im Premium-Bereich hätten wir uns diese Möglichkeit aber trotzdem gewünscht.
Dazu kommen weitere Kleinigkeiten, die im Alltag unnötig stören:
Es gibt kein Kabelmanagement, keinen Tragegriff für den Transport in eine zweite Etage und auch hier setzt Roborock wieder auf einen Einwegbeutel.
Gerade letzteres sehen wir kritisch.
Denn wer in dieser Klasse kauft, will meist Komfort, aber nicht dauerhaft neue Kosten und zusätzlichen Abfall im Alltag.
Wie gut reinigen die Stationen die Wischsysteme?
Trotz dieser Kritik machen beide Stationen bei der Reinigung der Wischsysteme insgesamt einen sehr guten Job.
Sowohl beim Roborock Curv 2 Flow als auch beim Roborock Curv 2 Pro können die Waschintervalle individuell festgelegt werden, zum Beispiel alle 10 Minuten oder nach jedem Raum.
Das fanden wir im Alltag sehr praktisch.
So lässt sich gut anpassen, wie intensiv die Wischeinheiten zwischendurch gereinigt werden sollen.
Und das Wichtigste: Es funktioniert bei beiden Geräten sehr gut.
Nach dem Waschen waren die Wischsysteme bei uns im Test immer blitzblank.
Anschließend werden die Wischeinheiten auch getrocknet.
Beim Curv 2 Flow ist uns dabei allerdings aufgefallen, dass das Trocknen der Wischwalze mit 48 dB hörbar lauter ausfällt.
Wartung der Stationen im Vergleich
Bei der Wartung der Station gibt es zwischen dem Roborock Curv 2 Flow und dem Roborock Curv 2 Pro einen wichtigen Unterschied.
Und genau dieser Unterschied macht den Curv 2 Pro für viele Nutzer im Alltag deutlich angenehmer.
Die Station des Curv 2 Pro verfügt über eine Selbstreinigungsfunktion.
Das bedeutet: Du musst bei der Reinigung der Station selbst weniger Hand anlegen.
Beim Curv 2 Flow ist die Wischwanne zwar entnehmbar, was grundsätzlich praktisch ist.
Die Station reinigt sich aber nicht selbst, wodurch der Wartungsaufwand etwas höher ausfällt.
Gerade wenn Du möglichst wenig selbst machen möchtest, ist das ein echter Vorteil. Denn genau solche Dinge entscheiden im Alltag oft darüber, ob ein Gerät dauerhaft Spaß macht oder irgendwann nervt.
Wartung des Roboters im Vergleich: Roborock Curv 2 Flow vs. Curv 2 Pro
Auch bei der Wartung des Roboters selbst gibt es klare Unterschiede zwischen Curv 2 Flow und Curv 2 Pro.
Und hier zeigt sich erneut der systembedingte Unterschied zwischen Wischwalze und Pads.
Der Roborock Curv 2 Flow besitzt einen internen Schmutzwassertank, der sich beim Andocken automatisch nach unten entleert.
Das gefällt uns gut, weil dadurch die Geruchsbildung reduziert wird.
Trotzdem ist der Wartungsaufwand beim Flow insgesamt höher.
Denn die Wischwalze muss bei Bedarf auch manuell im Waschbecken gereinigt werden.
Beim Curv 2 Pro ist das deutlich einfacher gelöst.
Die Wischpads lassen sich unkompliziert entnehmen und sogar einfach in die Waschmaschine werfen.
Das macht im Alltag einen echten Unterschied.
Denn während der Flow beim Thema Wischen technisch beeindruckt, verlangt er bei der Pflege eben auch etwas mehr Aufmerksamkeit.
Unterm Strich können wir beim Thema Station und Wartung deshalb klar sagen:
Der Roborock Curv 2 Pro ist hier die komfortablere Variante.
Du hast weniger Aufwand an der Station, weniger Aufwand am Roboter und insgesamt das pflegeleichtere System.
Das ist aus unserer Sicht ein klarer systembedingter Vorteil von Wischpads gegenüber einer selbstreinigenden Walze.
Der Curv 2 Flow bietet zwar spannende Technik und Vorteile beim Wischen, verlangt dafür aber im Gegenzug etwas mehr Pflege und Aufmerksamkeit.
Und genau das sollte man vor dem Kauf auf jeden Fall bedenken.
Roborock Curv 2 Flow vs. Pro im Saugtest
Die beiden Curv-2-Modelle strotzen auf dem Papier nur so vor Power.
Der Roborock Curv 2 Pro kommt mit 25.000 Pascal Saugkraft, der Roborock Curv 2 Flow mit 20.000 Pascal.
Das klingt natürlich erstmal nach richtig viel Leistung.
Aber wie so oft gilt auch hier: Was bringen all die Muskeln, wenn am Ende doch Schmutz liegen bleibt?
Genau deshalb haben wir uns den Saugtest ganz genau angeschaut.
Denn erst auf Hartboden, in Ecken, auf Teppichen und bei Haaren zeigt sich, ob hier echte Champions unterwegs sind oder doch eher starke Papiertiger.
Eckenreinigung im Test
Fangen wir mit einem Bereich an, der im Alltag schnell unterschätzt wird: die Eckenreinigung.
Denn Ecken ziehen Staub gefühlt magisch an und sind genau die Orte, an denen Schmutz heimlich ein neues Leben anfängt. 😄
Beim Roborock Curv 2 Pro fährt die Seitenbürste aus, was grundsätzlich erstmal ein Vorteil ist.
Im Test hat sie den Schmutz in den Ecken aber nicht vollständig ausgefegt.
Unser Eindruck war, dass andere Roboter hier manchmal etwas konsequenter arbeiten.
Dort bleibt der Roboter oft länger in der Ecke oder die Seitenbürste fährt mehrfach aus, um den Schmutz besser zu erfassen.
Beim Curv 2 Pro wäre das unserer Meinung nach vermutlich relativ leicht per Softwareupdate zu verbessern.
Denn das Grundsystem ist vorhanden, es wird aktuell nur noch nicht ganz optimal ausgespielt.
Beim Roborock Curv 2 Flow sehen wir hier sogar einen kleinen Rückschritt.
Denn seine Seitenbürste ist nicht ausfahrbar, was in den Ecken zu schlechteren Ergebnissen führt.
Saugtest auf Hartboden
Auf Hartboden liefern beide Modelle in unserem Test eine richtig starke Leistung ab.
Hier zeigt sich schnell, dass sowohl der Roborock Curv 2 Flow als auch der Roborock Curv 2 Pro auf einem sehr hohen Niveau saugen.
Die Ergebnisse des Roborock Curv 2 Pro auf Hartboden:
- Linsen: 98 %
- Haferflocken: 96 %
- Sand: 98 %
Die Ergebnisse des Roborock Curv 2 Flow auf Hartboden:
- Linsen: 100 %
- Haferflocken: 98 %
- Sand: 98 %
Damit liegen beide Roboter in etwa gleichauf.
Der Flow ist in unserem Test minimal besser gewesen, der Unterschied ist im Alltag aber nicht riesig.
Das überrascht uns nicht wirklich.
Denn beide Geräte arbeiten mit einer ähnlichen Technologie und setzen unter anderem auf eine gewölbte Seitenbürste, damit körniger Schmutz nicht einfach wild durch die Gegend geschossen wird.
Teppich-Saugtest – hier zieht der Curv 2 Pro davon
Auf Teppich wird es dann deutlich spannender.
Denn Teppich ist genau der Ort, an dem viele Saugroboter plötzlich so tun, als hätten sie Feierabend. 😄
Die Ergebnisse des Roborock Curv 2 Pro auf Teppich:
- Linsen: 100 %
- Haferflocken: 98 %
- Sand: 84 %
Die Ergebnisse des Roborock Curv 2 Flow auf Teppich:
- Linsen: 90 %
- Haferflocken: 94 %
- Sand: 64 % (Nach dem zweiten Lauf: 72 %)
Hier zeigt sich für uns ziemlich klar, dass der Roborock Curv 2 Pro auf Teppich die bessere Performance hinlegt.
Aus unserer Sicht liegt das vor allem daran, dass die einzelnen Komponenten beim Pro besser aufeinander abgestimmt sind.
Besonders hervorzuheben ist dabei die Chassis-Lift-Funktion.
Der Roboter fährt auf den Teppich, hebt sich zunächst noch einmal an und senkt sich dann wieder so ab, dass die Höhe zu den Teppichfasern besser passt.
Genau das könnte der Grund sein, warum der Curv 2 Pro auf Teppichen spürbar besser performt.
Auch im Alltag haben wir die Erfahrung gemacht, dass sich der Roborock Curv 2 Flow wegen der fehlenden Chassis-Lift-Funktion mit Teppichen etwas schwerer tut.
In seltenen Fällen hat das bei uns sogar dazu geführt, dass sich der Flow am Teppichrand festgefahren hat.
Das passiert nicht ständig, ist aber ein Punkt, den man bei Teppich in der Wohnung definitiv bedenken sollte.
Haare im Test – wie gut funktioniert die DuoDivide Bürste?
Haare bringen bei Saugrobotern immer gleich zwei nervige Probleme mit.
Sie wickeln sich um Bürsten und blockieren irgendwann das System.
Deshalb ist die entscheidende Frage nicht nur: Saugt der Roboter Haare gut auf?
Sondern auch: Wie viel bleibt an der Bürste hängen?
Sowohl der Roborock Curv 2 Flow als auch der Roborock Curv 2 Pro setzen auf eine Technologie, die wir von Roborock mittlerweile gut kennen: die DuoDivide Hauptbürste.
Die Idee dahinter ist eigentlich ziemlich clever.
Haare sollen sich nicht um die Bürste wickeln, sondern zur Mitte wandern und dann im Staubbehälter landen.
In der Praxis funktioniert das bei beiden Modellen auch insgesamt ordentlich.
Bei langen Menschenhaaren haben wir aber eine kleine Schwäche entdeckt, die beide Curv-2-Modelle betrifft.
Ein kleiner Teil der Haare hat sich bei uns um das Ende der Hauptbürste gewickelt.
Das ist kein riesiges Drama, aber eben auch nicht komplett perfekt gelöst.
Was uns dabei etwas gestört hat:
Die Bürste lässt sich an den Enden nicht einfach mit einem Klick öffnen. Stattdessen brauchst Du dafür einen Schraubenzieher.
Immerhin ist die eigentliche Reinigung dann schnell erledigt.
Schraube kurz lösen, Haare entfernen, fertig.
Unterm Strich können wir beim Saugtest sagen:
Auf Hartboden sind der Roborock Curv 2 Flow und der Roborock Curv 2 Pro nahezu gleich stark unterwegs.
In Ecken hat der Curv 2 Pro dank ausfahrbarer Seitenbürste Vorteile, auch wenn hier noch Luft nach oben bleibt.
Und auf Teppich ist der Curv 2 Pro für uns ganz klar das bessere Modell.
Wer viele Teppiche zuhause hat, fährt mit dem Roborock Curv 2 Pro unserer Meinung nach deutlich besser.
Wer dagegen vor allem Hartbodenflächen reinigt, bekommt auch mit dem Curv 2 Flow ein starkes Saugergebnis.
Roborock Curv 2 Flow vs. Pro bei Navigation und Objekterkennung
Bei Navigation und Objekterkennung zeigen der Roborock Curv 2 Flow und der Roborock Curv 2 Pro noch einmal sehr deutlich, dass beide Modelle für unterschiedliche Wohnungstypen gebaut wurden.
Der eine punktet bei flachen Möbeln und hohen Türschwellen, der andere wirkt im Alltag an manchen Stellen etwas einfacher und effizienter.
Gerade bei einem Premium-Saugroboter ist das enorm wichtig.
Denn was bringt Dir die beste Reinigungsleistung, wenn der Roboter unter dem Sofa nicht durchkommt, an der Türschwelle hängen bleibt oder sich bei Kabeln unnötig verheddert?
Schauen wir uns deshalb jetzt an, wie sich der Roborock Curv 2 Flow und der Roborock Curv 2 Pro bei Türschwellen, Bauhöhe, Basisnavigation und Objekterkennung schlagen. 👇
Türschwellen – der Curv 2 Pro ist der Kletterkönig
Fangen wir mit einem Punkt an, der in vielen Wohnungen schnell entscheidend wird: Türschwellen und kleine Kanten.
Denn genau hier kann sich im Alltag zeigen, ob ein Roboter wirklich flexibel unterwegs ist oder eben nicht.
Der Roborock Curv 2 Pro ist hier ganz klar der Kletterkönig.
Er überwindet Kanten bis zu 3 cm Höhe und ist damit deutlich stärker aufgestellt als der Curv 2 Flow.
Der Curv 2 Flow bietet hier eher Standardkost und schafft nur etwa 1,9 cm.
Das ist nicht schlecht, aber eben auch kein Spitzenwert.
Gerade in Altbauwohnungen, bei höheren Übergängen zwischen Räumen oder bei etwas dickeren Teppichkanten ist das ein echter Unterschied.
Hier hat der Curv 2 Pro unserer Meinung nach ganz klar die Nase vorn.
Bauhöhe – ultraflach gegen turmhoch
Auch bei der Bauhöhe trennen sich die beiden Curv-2-Modelle sehr deutlich.
Und genau das kann je nach Möbeln zuhause ein riesiger Vorteil oder eben ein klarer Nachteil sein
Der Roborock Curv 2 Flow ist mit 11,9 cm vergleichsweise hoch gebaut.
Der Grund dafür liegt sehr wahrscheinlich im Inneren, denn dort braucht die Wischwalze mit ihrer zusätzlichen Technik einfach mehr Platz.
Das Resultat ist ein Roboter, der unter flache Möbel deutlich seltener passt.
Wenn Du viele Sofas, Sideboards oder Betten mit wenig Bodenfreiheit hast, ist das ein Punkt, den Du unbedingt beachten solltest.
Der Roborock Curv 2 Pro macht es hier deutlich besser.
Er besitzt einen versenkbaren LiDAR-Laserturm und kommt mit eingefahrenem Turm auf knapp unter 8 cm Höhe.
Das ist ein Spitzenergebnis.
Damit kommt der Roboter an Orte, wo andere Modelle längst aufgeben müssen. Für uns gehört der Curv 2 Pro damit zu den flachsten Saugrobotern am Markt.
Basisnavigation – beide stark, aber nicht gleich effizient
Bei der Basisnavigation setzen sowohl der Roborock Curv 2 Flow als auch der Roborock Curv 2 Pro auf die seit Jahren bewährte LiDAR-Laser-Technologie.
Und das merkt man in der Praxis auch.
Beide Modelle navigieren insgesamt sehr zuverlässig, erstellen sauber Karten und finden sich in der Wohnung gut zurecht.
Beim Curv 2 Flow ist der Laser fest verbaut, beim Curv 2 Pro fährt er je nach Bedarf ein und aus.
Das hat im Test insgesamt sehr gut funktioniert.
Trotzdem muss man fairerweise sagen, dass beim Pro damit natürlich auch ein zusätzliches bewegliches System im Roboter steckt.
Ob das langfristig irgendwann zu einer Fehlerquelle werden kann, können wir aktuell noch nicht seriös beurteilen.
Bislang hatten wir damit keine Probleme, den Hinweis wollten wir aber trotzdem anbringen.
Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Effizienz im Wischbetrieb.
Da der Curv 2 Pro keine Echtzeitreinigung besitzt, würden wir empfehlen, ihn bei Bedarf in möglichst kurzen Intervallen zur Station für die Moppwäsche zu schicken.
Dadurch werden die Pads wieder sauber, aber es gibt natürlich auch Nachteile:
Ein Waschzyklus dauert etwa 3 Minuten, die Reinigungszeit steigt und auch der Akkuverbrauch nimmt zu.
Beim Curv 2 Flow ist das entspannter.
Dank seiner selbstreinigenden Wischwalze musst Du ihn nicht ständig zur Station zurückschicken. Genau deshalb ist er im Schnitt über viele Haushalte hinweg oft schneller fertig und hat am Ende mehr Restakku.
Objekterkennung – hier wirkt der Curv 2 Flow smarter
Jetzt wird es spannend.
Denn die Objekterkennung entscheidet am Ende oft darüber, ob Du vor dem Start des Roboters erst noch aufräumen musst oder ob das Gerät wirklich smart genug für den Alltag ist.
Und genau hier sind der Roborock Curv 2 Flow und der Roborock Curv 2 Pro nicht gleich gut.
Im Test hat der Curv 2 Flow bei der Reactive-AI-Objekterkennung zuverlässiger abgeschnitten.
Er erkennt Kabel und sogar Hundehaufen präzise und deaktiviert in solchen Situationen die Seitenbürste, um Verhedderungen zu vermeiden.
Das ist im Alltag ein echter Vorteil.
Denn genau solche kleinen Details entscheiden oft darüber, ob ein Roboter nur modern klingt oder wirklich intelligent arbeitet.
Der Curv 2 Pro hatte im Test dagegen Schwierigkeiten mit dünnen Kabeln und Schnürsenkeln.
Dazu kommt, dass er die Seitenbürste bei Hindernissen nicht abschaltet, was das Risiko für kleine Unfälle oder Verhedderungen erhöht.
Unterm Strich ergibt sich bei Navigation und Objekterkennung ein sehr klares Bild:
Der Roborock Curv 2 Pro ist die bessere Wahl, wenn Du hohe Türschwellen, flache Möbel und anspruchsvolle Wohnsituationen hast.
Der Roborock Curv 2 Flow punktet dafür mit der effizienteren Navigation im Wischalltag und einer zuverlässigeren Objekterkennung.
Gerade bei Kabeln und typischen Alltagsgegenständen wirkt er für uns etwas smarter und sicherer.
Am Ende hängt die bessere Wahl also wieder stark davon ab, wie Deine Wohnung aufgebaut ist und welche Probleme Dein Saugroboter bei Dir zuhause am ehesten lösen soll.
Weitere Unterschiede zwischen Roborock Curv 2 Flow und Pro
Auch abseits von Wischleistung, Saugkraft und Navigation gibt es beim Roborock Curv 2 Flow und Roborock Curv 2 Pro noch ein paar wichtige Unterschiede, die man vor dem Kauf auf dem Schirm haben sollte.
Denn oft sind es genau diese Details, die im Alltag darüber entscheiden, welches Modell besser zu Deiner Wohnsituation passt.
Besonders spannend finden wir hier die Themen Lautstärke, Eignung für mehrere Etagen sowie Verarbeitungsqualität und Design.
Und auch wenn diese Punkte auf den ersten Blick kleiner wirken, können sie in der Praxis einen echten Unterschied machen.
Lautstärke im Vergleich – beide leise, der Pro minimal angenehmer
Bei der Lautstärke machen beide Curv-2-Modelle insgesamt einen guten Eindruck.
Sowohl der Roborock Curv 2 Flow als auch der Roborock Curv 2 Pro gehören im Alltag eher zu den angenehmeren Vertretern ihrer Klasse.
Der Roborock Curv 2 Flow kommt im Leise-Modus auf 58 dB, im Normal-Modus auf 60 dB und im Turbo-Modus auf 63 dB.
Im Max-Modus wird er mit 70 dB dann deutlich hörbarer, bleibt dabei aber frei von einem unangenehmen Pfeifen. Im Max+-Modus sind es 71 dB.
Auch die Station des Flow ist einen Blick wert.
Der kurze Absaugvorgang liegt bei rund 70 dB, die Moppwäsche bei etwa 50 dB und die Trocknung bei 48 dB. Gerade Letztere wirkt im Alltag etwas präsenter, weil es mittlerweile auch leisere Konkurrenzmodelle gibt.
Der Roborock Curv 2 Pro ist in der Praxis ebenfalls angenehm leise unterwegs.
Er erreicht 57 dB im Leise-Modus, 62 dB im Normal-Modus, 64 dB im Turbo-Modus, 71 dB im Max-Modus und 72 dB im Max+-Modus.
Unterm Strich nehmen wir den Curv 2 Pro im Betrieb als minimal leiser und etwas angenehmer wahr.
Die Unterschiede sind nicht riesig, aber in fast allen Einstellungen ist der Pro ein kleines Stück zurückhaltender.
Zweite Etage – hier hat der Curv 2 Flow klare Vorteile
Wenn Du mehrere Etagen zuhause reinigen und vor allem auch wischen lassen möchtest, dann ist der Roborock Curv 2 Flow unserer Meinung nach die deutlich bessere Wahl.
Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Er ist ohne seine Station deutlich unabhängiger als der Pro.
Der Roborock Curv 2 Pro ist ohne seinen Service in Sachen Wischen nur eingeschränkt sinnvoll nutzbar.
Denn er kann die Wischmopps nicht zwischenreinigen. Das bedeutet:
Auf einer zweiten Etage wird der Schmutz im Zweifel eher weiter verteilt, statt wirklich sauber aufgenommen zu werden.
Beim Curv 2 Flow sieht das anders aus.
Er besitzt einen vergleichsweise großen mobilen Staubbehälter mit rund 320 ml, während viele Konkurrenzmodelle eher bei ungefähr 220 ml liegen. Zusätzlich ist auch ein mobiler Wassertank mit an Bord.
Noch wichtiger ist aber seine sich selbst reinigende Wischwalze.
Genau diese Technologie sehen wir als eine Art Grundvoraussetzung, wenn ein Saugroboter auch in einer zweiten oder dritten Etage ohne Station sinnvoll wischen soll.
Denn nur so kannst Du auch oben noch ein sauberes Wischergebnis erwarten, ohne die komplette Station jedes Mal mitschleppen zu müssen.
Dazu kommt, dass der Flow effizient navigiert und mit seinem Akku im Alltag ebenfalls einen guten Eindruck hinterlässt.
Wenn Du den Roboter also ohne Station nach oben trägst, kannst Du ihn dort vergleichsweise unkompliziert starten.
Der Boden wird sauber gewischt, im mobilen Staubbehälter ist genug Platz, die Wischwalze wird mit Frischwasser versorgt und das Schmutzwasser landet im mobilen Schmutzwassertank.
Genau deshalb lässt sich der Roborock Curv 2 Flow auf einer zweiten oder sogar dritten Etage deutlich sinnvoller einsetzen als der Pro.
Für Mehrfamilienhäuser oder größere Wohnungen mit mehreren Ebenen ist das ein echter Pluspunkt.
Verarbeitungsqualität und Design
Auch beim Design gibt es zwischen dem Roborock Curv 2 Flow und dem Roborock Curv 2 Pro einen kleinen, aber durchaus spürbaren Unterschied.
Beide Modelle wirken insgesamt hochwertig verarbeitet und passen optisch gut in moderne Wohnräume.
Unser Eindruck ist aber klar:
Der Roborock Curv 2 Pro sieht noch einmal schöner und etwas edler aus.
Das betrifft vor allem die Gesamtwirkung des Roboters.
Der Pro wirkt einfach ein Stück eleganter und etwas mehr nach Premium-Produkt, auch wenn sich beide Modelle in der Designsprache grundsätzlich ähnlich bleiben.
Wichtig zu wissen: Beide Curv-2-Modelle gibt es aktuell nur in Weiß.
Unterm Strich zeigen auch diese weiteren Unterschiede noch einmal sehr gut, wie unterschiedlich Roborock Curv 2 Flow und Pro im Alltag aufgestellt sind.
Der Curv 2 Pro punktet bei Lautstärke und Design, während der Curv 2 Flow besonders dann glänzt, wenn Du den Roboter auf mehreren Etagen flexibel einsetzen möchtest.
Gerade dieser Punkt wird oft unterschätzt.
Wenn Du aber regelmäßig ohne Station in einer zweiten Etage reinigen willst, kann genau das am Ende der entscheidende Kaufgrund für den Curv 2 Flow sein.
Roborock Curv 2 Flow vs. Pro – Unser Fazit
Team Walze oder Team Wischmöppse – das ist beim Roborock Curv 2 Flow vs. Pro am Ende die entscheidende Frage.
Denn beide Modelle sind auf ihre Art stark, setzen aber ganz unterschiedliche Schwerpunkte.
Der Roborock Curv 2 Flow ist ganz klar die spannendere Wahl, wenn bei Dir das Wischen im Fokus steht.
Dank Wischwalze und Echtzeit-Reinigung liefert er im Alltag einfach dieses besonders saubere Gefühl auf Hartböden. Gerade wenn Du oft wischst und schnell wieder einen barfuß-tauglichen Boden haben willst, spielt er seine Stärken voll aus.
Vor allem in Haushalten mit Kindern oder Haustieren kann das ein echter Vorteil sein.
Auch dann, wenn Du überwiegend Hartboden zuhause hast und Dir eine zuverlässige Objekterkennung bei Kabeln wichtig ist, ist der Roborock Curv 2 Flow unserer Meinung nach die bessere Wahl.
Der Roborock Curv 2 Pro ist dagegen das stärkere Gesamtpaket, wenn bei Dir eher das Saugen im Vordergrund steht.
Gerade in Ecken und vor allem auf Teppichen hat er im Vergleich die Nase vorn.
Dazu kommt seine flache Bauweise, die ihn für Wohnungen mit niedrigen Möbeln besonders interessant macht.
Wenn Dein Roboter oft unter Sofa, Bett oder Sideboard fahren soll, ist der Curv 2 Pro ganz klar die passendere Wahl.
Auch bei hohen Türschwellen punktet er deutlich.
Hier ist der Pro dem Flow klar überlegen und kann seine Stärken im Alltag besser ausspielen.
Preislich ist der Curv 2 Flow paar Hundert Euro günstiger, was für viele Unentschlossene ein schlagendes Argumenzt sein kann.
Der Flow ist die bessere Wahl für Wisch-Fans, für viel Hartboden und für Haushalte, in denen beim Wischen wirklich Leistung gefragt ist.
Der Pro ist dagegen der passendere Roboter für alle, die mehr Teppich, mehr Schwellen, flache Möbel und insgesamt den pflegeleichteren Alltagsroboter suchen.
Inhalt
Roborock Curv 2 Flow vs. Pro Vergleich: Welcher Curv 2 passt besser zu Dir?
Roborock Curv 2 Flow vs. Pro im Wischtest
Roborock Curv 2 Flow vs. Pro bei Station und Wartung
Roborock Curv 2 Flow vs. Pro im Saugtest
Roborock Curv 2 Flow vs. Pro bei Navigation und Objekterkennung

