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Beste Drohne für Anfänger im Test

Die besten Drohnen für Anfänger im Test und Vergleich (2022)

Letztes Update am: 11.09.2022 Lesezeit: 9 Min.

Das Fliegen mit einer Drohne ist mehr als ein Hobby.

Die Faszination vom Fliegen lässt sich nicht einfacher erleben, als mit einer Drohne mit Kamera. 🛩

Aber Vorsicht: Wenn Du einmal gestartet bist, und auf dem Display die Vogelperspektive siehst, lässt es Dich nicht mehr los.

Wir stellen Dir daher Drohnen für Anfänger vor, mit denen Du schnell, einfach und sicher in die Lüfte steigen kannst. 👇

Der Smart-Home-Fox testet die besten Drohnen für Anfänger

Alles Wichtige zur Drohne für Einsteiger:

  • Verzichte nicht auf die wichtigsten Sicherheitsfeatures
  • Moderne Drohnen sind auch für Anfänger leicht zu bedienen
  • Gute Livebilder, Videos und Fotos sind unverzichtbar
  • Einen Drohnenführerschein brauchst Du erst ab 250 g Startmasse
  • Drohnen für Anfänger findest Du schon unter 500 Euro

Die beliebtesten Drohnen für Anfänger im Test

DJI Mini (Mavic) 2

Faltbares und ultraleichtes 4K Fluggerät im umfangreichen Fly More Paket, das keine Wünsche offen lässt.

Die DJI Mini 2 ist eine anfängerfreundliche und leistungsstarke Drohne, die atemberaubende Bilder und Videos mit nur einem Fingertipp liefert.

In der umfangreichen Fly More Combo bietet sie Anfängern und auch Fortgeschrittenen ein langfristig begeisterndes Gesamtpaket.

Leicht und kompakt

Mit weniger als 249 g ist die Mini 2 von DJI in etwa so leicht, wie ein Apfel.

Die Größe? Sie passt in Deine Handfläche und ist damit auch ein idealer Begleiter auf Deinen Reisen und Kurztrips.

Trotz des kompakten Formats verfügt die DJI Mini in zweiter Generation über hochentwickelte Funktionen und lässt sich intuitiv bedienen,

Simple Flugsteuerung

Die Flugsteuerung und der Flugspaß sind für Einsteiger eines der wichtigsten Themen. Vielleicht sogar der wichtigste Punkt überhaupt.

Für jeden, der das Zocken an der Konsole kennt, wird es ein leichtes sein, die MIni 2 mit dem mitgelieferten Controller zu fliegen.

Die DJI Mini 2 verfügt aber auch über die Funktionen “Automatische Rückkehr”, “Automatischer Start” und “Präzises Schweben”.

Damit kannst Du die wichtigsten Manöver per Knopfdruck der DJI Drohne selbst überlassen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit einem Preis von knapp unter 600 Euro ist die Mini 2 kein Schnäppchen.

Im Vergleich zu anderen Herstellern rechtfertigt sie diesen aber mit ihrer Resistenz gegen Wind (bis zu 38 km/h) und einer maximalen Flughöhe von 4000 Metern.

Das bedeutet: Unverwackelte Aufnahmen aus atemberaubenden Höhen. Egal, ob am Strand oder über den Bergen. 

In der Fly More Combo erhältst Du zudem 3 Akkus, die Dir jeweils bis zu 31 Minuten Flugzeit ermöglichen.

Lieferumfang:

  • Drohne
  • Fernsteuerung
  • 3 Akkus
  • 3 Paar Ersatzpropeller
  • Gimbal-Schutz
  • USB-C Kabel
  • 3 RC-Kabel (USB-C, Lightning, Micro-USB)
  • 2 zusätzliche Steuerknüppel
  • 18 Ersatzschrauben
  • Schraubendreher
  • Propellerhalter
  • Zweiweg-Ladestation
  • Netzteil mit USB-Anschluss
  • Umhängetasche

Kamera: HD-Videoübertragung und 4K Videos mit 30 fps

Live-Bilder in High Definition bis zu einer Entfernung von 10 km, dank höherer Störfestigkeit.

Das heißt: Weiter fliegen und klarer sehen.

Videoaufnahmen und Bilder in 4K nimmt die 12-Megapixel-Kamera mit dem motorisierten 3-Achsen-Gimbal für Dich auf.

So bekommst Du erstaunlich flüssige Videos und wunderschöne sowie gestochen scharfe Bilder.

Eine Landschaftsaufnahme aus großer Höhe von der DJI Mini (Mavic) 2 Drohne

4x Zoom und Panorama

Super nah an Objekte heranzufliegen ist nicht nötig. Ein 4-fach Zoom macht Luftbildfotografie um einiges leichter.

Mit der Panoramaeinstellung erhältst Du einen 180 Grad Weitwinkel, mit dem Du super breite Panoramaaufnahmen Deiner Lieblingslandschaften erzeugen kannst.

Quick Shots und Flugmodi

Ideal für Anfänger: Mit wenigen Handgriffen erstellst Du professionelle Videos aus der Vogelperspektive und kannst sie mit einem Soundtrack untermalen.

Bei den automatischen Aufnahmen und Flugeigenschaften punktet DJI traditionell.

POI-Flüge funktionieren einfach und super flüssig.

Die Kamera nimmt ihren Blick nicht vom anvisierten Ziel, während sie selbständig ihre Runde dreht.

Das ist immer wieder beeindruckend.

Wenn Du willst, kannst Du das Ergebnis auch direkt mit der DJI Fly App auf Social Media teilen. 

DJI Fly App: Eine fast perfekte Drohnen-App

Automatische Manöver und Aufnahmen lassen sich in der DJI Fly App spielend leicht aktivieren.

Die Bedienung macht insgesamt einfach Freude. 

Die Bildoptimierung der App ist aber verbesserungswürdig.

Allerdings ist die Grundqualität der Aufnahmen so gut, auch in den automatischen Einstellungen, dass das für ein Wow im Freundes- und Familienkreis allemal reicht.

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Vorteile

Günstiger Preis für die Qualität

249 Gramm leicht (Kein EU Drohnenführerschein notwendig)

Kompakte Maße (Reisegeeignet)

Bis zu 31 Minuten Flugzeit

Hohe Flugstabilität (auch für Kinder geeignet)

Hohe Reichweite

Verschiedene spezielle Aufnahmemodi (Quickshots)

Einsteigerfreundliches genaues Flugverhalten mit GPS und Schwebesensoren

Bedienung per DJI Fly App und Funkfernsteuerung möglich

Bis zu 10 Kilometer Reichweite (EU Regelung liegt bei maximal 6)

FPV (First-Person-View) mit VR-Brille möglich

Nachteile

Keine MicroSD Speicherkarte im Lieferumfang vorhanden

Keine Hindernisssensoren

Ohne Verfolgungsmodus (folgt dem Motiv automatisch)

Akku ohne eigene Ladeanzeige

Preis Tipp

Ruko U11 Pro

Ruko bietet mit der U11 Pro eine Mini-Kamera-Drohne, die ideal für Drohnen-Neulinge geeignet ist.

Die Ruko U11 Pro fliegt stabil, steht allein wie angewurzelt in der Luft, folgt Dir auf Befehl und fliegt 360 Grad um eine von Dir gewählte Position - das macht schon verdammt viel Spaß.

Die 120 m Flughöhe und eine 4K-Übertragung bis 500 m sind solide Daten für eine Einsteiger-Drohne.

Für die allermeisten, die eine Drohne für Anfänger suchen, ist die U11 vor allem wegen der leichten Bedienbarkeit eine gute Wahl. 

Perfekt für den Start: Der Anfänger-Modus

Ruko zielt mit der U11 Pro ganz klar auf Drohnen-Einsteiger ab.

Eine UHD-Kamera, automatisches Starten und Landen sowie der Anfänger-Modus sind mit an Board.

Stellst Du den Anfänger-Modus ein, wird die Distanz auf maximal 30 m und die Höhe auf 20 m beschränkt.

Simple Flugsteuerung

Bei der Steuerung via Controller gibt sich die U11 Pro keine Blöße.

Der Controller liegt ergonomisch gut in der Hand, könnte aber hochwertiger sein.

Auch die gängigen intelligenten Flugfunktionen sind an Board:

  • Follow-me-Funktion
  • Point of Interest
    (Mach ein Foto von einem Ort Deiner Wahl, und die Ruko U11 fliegt 360 Grad um diesen herum)
  • Automatische Rückkehr
  • Flug entlang gesetzten Wegpunkten

Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit einem Preis von knapp unter 300 Euro ist die Ruko U11 Pro ein echtes Schnäppchen.

Bilder in 4K, Videos in 2K plus intelligente Flugfunktionen - das macht die U11 Pro zu unserem Spar-Tipp.

Lieferumfang

  • 2 Akkus, die je bis zu 23 Minuten Flugzeit ermöglichen
  • Sender mit Smartphonehalterung (Controller)
  • Koffer zum Transport
  • Schraubendreher
  • 2 USB-Kabel
  • 8 Ersatzpropeller
  • Benutzerhandbuch

Kamera: HD-Videoübertragung und 4K Bilder

First Person View (FPV) ist möglich bis zu einer Entfernung von 300 m.

Videos in 2K (25 fps) und Bilder in 4K nimmt die horizontal um 90 Grad schwenkbare Kamera auf.

Für die Bild-Stabilisierung sorgt die verbaute Stoßdämpfung. 

U11 Pro App 

Hier besteht Verbesserungspotenzial. Die angepriesenen Fotoeffekte bestehen aus ganzen 6 Filtern.

Auch die Symbole für die GPS-Lokalisierung, den Zoom etc. könnten größer sein.

Ihren Hauptjob, das Anzeigen der First Person Perspektive, erledigt die App aber tadellos. 👍

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Vorteile

Sehr günstiger Preis

Mit Follow Me, GPS und POI

Einsteigerfreundliche Flugeigenschaften

4K-Kamera

Nachteile

Keine automatische Hinderniserkennung

Eingeschränkte Flughöhe und Reichweite

Drohnen-Führerschein notwendig (über 250 g)

Xiaomi Fimi X8 Mini

245 g leichte Quadrokopter Drohne mit 3-Achsen Gimbal, 4K HDR-Video und 8 km Übertragungsbereich.

Die X8 Mini Drohne verfügt, wie die DJI Mini2, über Features, die man auch bei Modellen für Fortgeschrittene findet.

Zudem ist sie eine echte Piloten-Drohne mit ihrem TDMA-Bildübertragungssystem, das Dir die Landschaft in bis zu 8 km Entfernung zeigen kann.

Solide 30 Minuten Flugzeit plus die Möglichkeit zum Direktflug mit dem Smartphone runden das Paket ab.

Ultraleicht, trotz stärkerem Akku

Gerade einmal 245 g bringt die Fimi X8 Pro auf die Waage.

Die Pro-Version unterscheidet sich übrigens von der normalen Version durch ihren stärkeren, aber ebenso leichten Akku, mit 7,7 V und 2200 mAh.

Der geringe Preisunterschied macht sich durch die längere Flugzeit (max. 31 min.) bezahlt. 

Durchdachte Flugsteuerung, auch direkt per Smartphone

First-Person-View können viele, aber die direkte Steuerung per Smartphone macht die FIMI besonders.

Eine 5,8 GHz Funkverbindung macht das möglich. 

Besonders clever hat FIMI auch die virtuelle Darstellung der beiden “Steuerknüppel” gelöst: Sie sind transparent, stören also den First-Person-Eindruck überhaupt nicht.

Wenn Du lieber mit der haptischen Steuerung fliegen möchtest, wird das Smartphone nicht oberhalb, sondern in der Mitte des Senders befestigt.

Das erinnert an die Joy-Con Controller der Nintendo Switch und vermittelt zwar ein tolles Bediengefühl, aber die Steuerung ist nicht so butterweich wie bei der DJI Mini 2. 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Unter 550 Euro sind für den Fimi X8 Multicopter ein fairer Preis.

Der Direktflug via Android oder Apple Smartphone ist für viele ein willkommenes Extra.

Der 3-Achsen-Gimbal stabilisiert die Kamera in 3 Richtungen und ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. 

Mit flüssigen Kamerabewegungen, einem Bildübertragungsbereich von 8 km sowie einer Flugzeit von einer halben Stunde, werden sogar erfahrene Drohnenpiloten glücklich.

Lieferumfang: 

  • Drohne
  • Fernsteuerung
  • 2 Akkus
  • 4 Ersatzpropeller
  • 3 USB-Datenkabel (USB-C, Lightning, Micro-USB)
  • Gimbal-Schutz
  • Schraubendreher
  • USB-Ladekabel
  • Umhängetasche

Kamera: HD-Videoübertragung und 4K Videoauflösung mit 30 fps

Live-Bilder in High Definition bis zu einer Entfernung von 8 km, dank einer neuen Übertragungstechnik.

Deutlich mehr also, als die Drohnenverordnung (weitere Infos siehe hier) erlaubt. 

Bei einem theoretischen Testflug könntest Du damit dennoch weiter fliegen, ohne die klare Sicht auf dem Smartphone zu verlieren,

Die Kamera verfügt über 12 Megapixel und 80 Grad Sichtfeld.

Ihre Videoaufnahmen und Bilder in 4K (3840x2160p) kannst Du auf einer TF-Speicherkarte aufzeichnen. (Nicht im Lieferumfang enthalten)

Auf dem Smartphone kannst Du Videos und Fotos mit 720p sehen.

3x Zoom, keine Panoramaeinstellungen

Ein Zoom macht bei der Luftbildfotografie immer Sinn. Ein 4-fach Zoom wäre dennoch schön gewesen. 

FIMI Navi Mini App

Einfach zu bedienen und übersichtlich gestaltet - das erwartet man von einer App zur Drohnensteuerung. Das liefert die FIMI App absolut.

Wer schon mal eine DJI Drohne geflogen ist, kommt hier sofort zurecht. Falls hier etwas beim großen Mitbewerber abgeschaut wurde, war das einfach clever.

Kameraeinstellungen und das Wechseln zwischen den Kameramodi gelingen spielend leicht. 

Auch die Höheneinstellung, der Kameraauslöser und die Reichweitenbegrenzung gelingt intuitiv.

Flugverbotszonen erkennt die FIMI X8 Mini nicht. Das erwartet in der Preisklasse aber auch kaum jemand.

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Vorteile

Mini Kameradrohne (Gewicht <250g)

Unterstützende Flug und Kamerahilfen

Geeignet für Anfänger, Profis und Kinder

Gute Kamera (4k Full-HD-Videos, 12 Megapixel Bilder)

3-Achsen-Gimbal sorgt für Kamerastabilität

Automatischer Start- und Landevorgang

“Return to Home” Funktion

Nachteile

Keine Hindernissensoren

Nur mit dem Akku der “Pro-Version” unter 250 Gramm Gewicht

Den speziellen Akku gibt es nur gegen Aufpreis

Wie funktioniert eine Drohne überhaupt?

Drohnen werden auch als fliegende Roboter bezeichnet. Und das trifft es ziemlich gut.

Im Bereich der Einsteiger- und Mini-Drohnen handelt es sich meistens um Quadcopter. Quadro = vier.

Vier Rotoren verdichten durch Rotation die Luft unter ihnen, und können so Auftrieb erzeugen, also die Drohne schweben lassen.

Ähnlich wie ein Helikopter, nur eben mit vier Rotoren. 🚁

Da die separate Steuerung jedes einzelnen Rotors jahrelange Übung erfordern würde, sind die kleinen Drohnen mit “Gehirnen” ausgestattet, die die Arbeit der vier Rotoren synchronisieren.

Sie können so allein in der Luft “stehen” und in der Regel auch selbstständig starten und landen.

Das macht die Nutzung der komplexen Technik für jedermann (sogar für Kinder) möglich.

Quadrocopter, Hexacopter oder Oktocopter: Drohnen-Varainten im Detail

Mit den obenstehenden Begriffen wird die Anzahl der Rotoren beschrieben.

Quadrocopter, mit vier Rotoren, sind dabei die mit Abstand gängigste Antriebsform bei Drohnen im zivilen Bereich.

Große Hersteller wie DJI bieten aber auch Hexacopter und Octocopter an. Allerdings als Bausatz.

Solche Bausätze werden hauptsächlich von Gewerbetreibenden und Profis gekauft, und liegen preislich bei ca. 2000-2500 Euro.

Drohnen Zubehör: Was brauche ich noch?

Elementar zum Betrieb einer Drohne sind eine schnelle und ausreichend große Speicherkarte, mindestens zwei Akkus und eine Transporttasche oder ein Koffer.

Wer es eilig hat, wird eine Mehrfach-Ladestation nicht missen wollen, die zwei oder drei Energieträger parallel laden kann.

Für den nächsten Roadtrip ist ein 12 Volt-Ladegrät hilfreich, das über den 12V-Anschluss im Auto die Akkus auf Spannung bringt.

Ganz wichtig: Ersatzpropeller.

Es kann immer mal etwas passieren. Die Propeller sind das, was bei einem Crash am ehesten kaputtgeht.

Für Bike-Touren gibt es Lenkerhalterungen von Drittanbietern für den Sender.

DJI Fly More Combo
Foto: © DJI

Ein sehr umfangreiches Zubehörpaket bietet die Fly More Combo mit Zubehörpaket von DJI.

Die Fly More Combo macht die DJI Mini 2 zu Deiner Ready-to-go Drohne

Warum Du unbedingt eine Drohnen-Versicherung brauchst

Der deutsche Gesetzgeber sieht eine Versicherungspflicht für Drohnen vor.

Eine Haftpflichtversicherung ist Pflicht, auch wenn die Drohne weniger als 0,25 kg wiegt.

Ob ein durch Deine Drohne verursachter Schaden von Deiner privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt ist, siehst Du in der Versicherungspolice.

Wichtig dabei ist, sich nicht auf mündliche Aussagen der Versicherung zu verlassen.

Wenn Drohnen nicht explizit in der Police genannt sind, hast Du keine Handhabe, wenn die Versicherung im Schadensfall nicht eintritt.

Eine spezielle Drohnen-Versicherung kostet um die 50 Euro/Jahr.

Bevor Du eine neue Drohnen-Versicherung abschließt, informiere Dich über die Deckungssumme und die Abdeckung von Schäden im Ausland.

Wir haben die besten Drohnen-Versicherungen und Haftpflichtversicherungen für Quadrocopter angeschaut und miteinander verglichen. Alle wichtigen Infos findest Du in unserem Übersichtsartikel.

Drohnen Führerschein: Wann musst Du in die Flugschule?

Für die hier vorgestellten und für alle Drohnen unter 250 g Startgewicht brauchst Du in Deutschland keinen Drohnenführerschein.

Ab 250 g wird es etwas komplizierter, weshalb wir die wichtigsten Informationen vom Luftfahrt Bundesamt für Dich zusammengestellt haben.

Anforderungen Drohnenführerschein
Für Drohnen, die vor dem 01. Januar 2023 in den Verkehr gebracht oder privat hergestellt wurden < 250 g 250 bis 500 g 500 g bis 2 kg 250 g bis 25 kg
Betriebsbedingungen A1 A1 50 m Abstand zu Menschen A3
Notwendiger Drohnenführerschein nicht erforderlich (bei über 250 g nur bis 31.12.2022, danach gilt A3) erforderlich erforderlich

Weitergehende Informationen zum Drohnenführerschein erhältst Du in unserem Erfahrungsbericht, denn wir haben einen kleinen EU-Drohnenführerschein gemacht und können alles Wissenswerte darüber berichten.

Kameradrohne für Anfänger: Kaufberatung

Die besten Drohnen für Anfänger sollten relativ budgetfreundlich sein, denn das Fliegen einer Drohne ist nie ganz ohne Risiko- auch den besten Piloten passieren Unfälle!

Auf der anderen Seite verfügen viele Drohnen über eingebaute Sicherheitsfunktionen wie die Coming-Home-Funktion oder Kollisionssensoren.

Intelligente Sicherheitsfeatures sorgen dafür, dass Du Dich auch als Beginner sicher fühlst.

Die DJI Mavic Pro Drohne im Drohnenflug

Sobald Du die Steuerung Deiner neuen Drohne besser beherrschst, kannst Du mit dem Experimentieren beginnen und abenteuerlustiger werden.

Die Crux dabei: Drohnen, die über eine Sturmwarnung verfügen, Flugverbotszonen und Hindernisse selbstständig erkennen, sind relativ teuer.

Die gute Nachricht ist: Drohnen, die Luftaufnahmen, sogar gestochen scharfe Videos aus der Luft aufnehmen können, und sich dabei sicher steuern lassen, kosten nicht so viel, wie einige denken.

Ein Widerspruch? Nein. Es kommt nur darauf an, was Du von einer Kameradrohne erwartest.

Wie viel Drohne Du für Dein Geld bekommst, erfährst Du hier. 👇

Gewicht der Drohne

Eine Drohne für Anfänger sollte, unserer Meinung nach, unter 250 g Startgewicht haben.

Grund ist die rechtliche Situation.

Denn in vielen Ländern, so auch in Deutschland müssen Drohnen registriert werden und der Pilot muss eine Prüfung ablegen, um diese im Außenbereich fliegen zu dürfen.

Auf das Thema Drohnen-Führerschein, Drohnenversicherung etc. gehen wir später noch genauer ein.

Vorab: Du brauchst unbedingt eine Haftpflichtversicherung, die durch Drohnen verursachte Schäden abdeckt.

Für angehende Drohnenpiloten ist zunächst wichtig:

Bei Drohnen mit einem Startgewicht unter 250 g muss sich lediglich der Pilot beim Luftfahrtbundesamt (LBA) registrieren lassen. Nach der Anmeldung erhältst Du eine e-ID, welche gut sichtbar auch der Drohne angebracht werden muss.

Die Drohne selbst muss bei einem Startgewicht unter 250 g nicht angemeldet werden und es ist auch kein Drohnen-Führerschein notwendig.

Kommen wir zum zweiten Grund, der für eine leichte Mini Drohne spricht: die vereinfachte Bedienung.

Eine Mini-Drohne lässt sich nahezu automatisch starten, in der Luft bewegen…

… und landen.😉

DJI Mini 2
Foto: © DJI

Drohnenhersteller haben erkannt, dass Mini-Drohnen aus den angegebenen Gründen bei Drohnen-Anfängern enorm begehrt sind, und haben ihre neuen Modelle dahingehend konzipiert.

Wir haben übrigens die besten Mini Drohnen getestet, alle wichtigen Infos zu diesem Thema findest Du in unserem Erfahrungsbericht.

Ein weiterer Grund für eine kompakte, leichte Drohne ist, dass sie ein idealer Reisebegleiter ist und auch bei Ausflügen im Rucksack nicht viel Platz braucht.

Die Maginon QC90 Mini Drohne ist im Reisekoffer eingeklappt, kompakt und sicher verpackt

Die Maginon QC90 Mini Drohne ist ausgeklappt und FLugbereit nicht größer als eine Handfläche

Fernsteuerung / Sender

Das Steuern aus der Ferne ist das, was das Fliegen mit der Drohne ausmacht.

Der Sender ist zusammen mit Deinem Smartphone Dein Cockpit.

Um das Flugerlebnis perfekt zu machen, zeigen Dir moderne Kameradrohnen die Vogelperspektive auf Deinem Smartphone Display.

First-Person-View (FPV) wird das meist genannt. Andere sagen, ein FPV-Erlebnis ist es nur, wenn beim Fliegen eine FPV-Brille* oder VR-Brille* genutzt wird.

Wir empfehlen Dir als Einsteiger, Dich zunächst mit Deiner Drohne vertraut zu machen, und das FPV-Thema erst später anzugehen.

First Person View
Foto: © unsplash / Nathan Dumiao

Bei der Steuerung unterstützt Dich eine App, die auch automatische oder halbautomatische Flugmanöver ermöglicht.

Starten, Landen und über einem Punkt schweben - das können die meisten Drohnen heute ganz allein.

Die Sender oder Controller sind herstellerübergreifend sehr simpel aufgebaut.

Es gibt einen linken und einen rechten Steuerknüppel sowie zwei oder drei Buttons in der Mitte, die für das Ein- und Ausschalten oder bestimmte vorprogrammierte Funktionen gedacht sind.

Der Controller der Mini Drohne Maginon QC90 wird mit einer Hand gehalten und in der Controllerhalterung befindet sich ein Smartphone

Ein bisschen, wie bei der Xbox oder der PlayStation. 😀

GPS, Return-to-Home, Follow me, Hinderniserkennung … was brauchst Du?

Grundsätzlich empfehlen wir Drohnen-Neulingen, auf Sicherheitsfeatures zu achten.

Als unverzichtbar sind unseren Erfahrungen nach folgende Funktionen bzw. Eigenschaften:

  • Windstärke 5 (29 bis 38 km/h) sollte die Drohne vertragen
  • GPS oder vergleichbarer Satellitenstandard
  • Live-Bilder auf der Fernsteuerung / in der App
  • 3-Achsen-Gimbal für unverwackelte Aufnahmen und Bilder
  • Automatischer Rückflug (Return-to-Home) bei Abbruch der Funkverbindung oder leerem Akku

Übrigens, alle hier vorgestellten Drohnen erfüllen die o.g. Punkte. 💪

Nice-to-have sind folgende Funktionen bzw. Eigenschaften:

  • POI-Aufnahmen / POI Flug (Mach ein Bild von einem Punkt, und die Drohne fliegt 360 Grad um diesen herum)
  • Hinderniserkennung / Kollisionsvermeidung
  • Rennmodus

Sollten Einsteiger wirklich auf eine Hinderniserkennung und automatisches Ausweichen verzichten?

Das kommt auf Dein Budget an.

Sensoren vorne, unten und hinten sowie eine intelligente, automatische Ausweichfunktion kosten Geld.

Ab ca. 1000 Euro bekommst Du Drohnen mit funktionierender Kollisionsvermeidung.

Bei der Follow-Me-Funktion, auch Active Tracking genannt, scheiden sich die Geister.

Ob Must-Have oder Nice-to-have - das musst Du selbst entscheiden. .

Wenn Du auf Sicherheitsfunktionen nicht verzichten willst und Dir sicher bist, das Drohnen-Hobby langfristig verfolgen zu wollen, gibt es aktuell aber ein unschlagbares Angebot:

Der Bestseller unter den Kamera-Drohnen: Die DJI Mini 3 Pro

Wenn Du möglichst günstig mit dem Drohnen-Hobby starten möchtest, legen wir Dir folgende Varianten ans Herz.

DJI Mini 3 Pro ansehen*

Der Spar-Tipp unter den Kamera-Drohnen: Die Ruko U11 Pro

Ruko U11 Pro ansehen*


Kamera, Bildqualität und 4K Videos

Die Auflösung der Drohnenkamera ist wichtig - keine Frage. Aber sie sollte nicht das alleinige Kaufkriterium sein.

4K, UHD - das klingt toll, aber brauchst Du das wirklich? Reichen Videos in Full HD nicht aus?

Die meisten Videos auf YouTube sind maximal in Full HD verfügbar. Und sie sehen fast immer gigantisch aus.

Die Bildqualität einer DJI Drohne

Eine Ausnahmeerscheinung in puncto Bildqualität bei den Einsteiger-Drohnen stellt der Marktführer DJI dar..

Trotz der höheren Anschaffungspreise, können die Drohnen, Bilder im RAW-Format aufnehmen.

Bei der Fotografie ist die RAW-Funktion das Zauberwort

RAW Fotos werden im Gegensatz zu JPEG-Bildern nicht komprimiert, bzw. heruntergerechnet.

Wegen der RAW-Funktion ist die DJI Mini 2 eine der wenigen Einsteigerdrohnen, die auch für ambitionierte Fotografen geeignet ist.

RAW-Funktion, tolle App und einfache Steuerung

Beste Drohne für Anfänger: Unser Fazit

Einsteiger möchten verständlicherweise keine Unsummen für ihre erste Drohne zahlen.

Unter 200 Euro geben Drohnen nicht viel her, was die Reichweite und Akkulaufzeit betrifft.

Gleiches gilt für die Qualität der aufgenommenen Bilder und Videos.

Jeder Euro mehr zahlt sich bei Drohnen durch mehr Flugsicherheit, eine simplere Bedienung und zusätzlichen automatische Flugmodi aus.

Mini-Drohnen, die ohne Führerschein geflogen werden können, die sicher sind, lange Spaß am Fliegen versprechen, haben wir hier für Dich aufgelistet.

Die häufigsten Fragen von Drohnen-Anfängern

  • Drohnen-Plakette: Welche Drohnen sind kennzeichnungspflichtig?


    Alle Drohnen mit Kamera und Sensoren, die zur Erfassung von personenbezogenen Daten geeignet sind oder ein Startgewicht von 250g oder mehr auf die Waage bringen, müssen in Deutschland gekennzeichnet werden.

    Auf der Drohnen-Plakette muss die e-ID stehen, welche Du bei Deiner Registrierung als Drohnenbetreiber beim Luftfahrt-Bundesamt erhalten hast. 

    Personenbezogene Daten muss die Drohnen-Plakette nicht enthalten.

  • Was und wen darf ich mit meiner Drohne filmen?


    Aufnahmen von Personen bedürfen grundsätzlich das Einverständnis dieser.

    Ansammlungen von Menschen dürfen nicht überflogen und daher ebenfalls nicht gefilmt oder fotografiert werden. 

    Grundstücke und Gebäude dürfen zwar grundsätzlich fotografiert werden, Innenhöfe und andere Bereiche, die nur aus der Luft einsehbar sind, aber nicht.

    Aufnahmen von Landschaften und Naturschutzgebiete sind erlaubt, solange dort befindliche Personen nicht erkennbar sind oder es sich um eine Flugverbotszone handelt.

    Weitere Informationen zu den EU-Regelungen für Drohnen erhältst Du auf der Internetseite des Verkehrsministeriums.

  • Wie viel kostet eine gute Drohne?


    Auch wenn das eine ernüchternde Antwort ist, es kommt auf Deine Ansprüche an.

    Schon die Ruko U11 Pro für unter 300 Euro macht sehr viel Spaß, hat eine ordentliche Kamera und sogar eine Follow-Me-Funktion.

    Wenn Deine Ansprüche mit zunehmender Erfahrung steigen, könntest Du aber das 3-Achsen-Gimbal vermissen, weil es zu deutlich flüssigeren Aufnahmen führt

    Dann wärst Du in der Preisregion von 500 bis 600 Euro, also bei DJI oder FIMI  besser aufgehoben, wo die Aufnahmequalität höher und die Flugmodi zahlreicher und ausgereifter sind. 

  • Welcher Drohnenhersteller ist der Beste?


    Kategorien wie “der Beste” sind schwierig zu vergeben, wenn es um Drohnen geht.

    Wenn man von Marktanteilen, Beliebtheit, Ruf und Produktauswahl spricht, fällt regelmäßig der Name DJI.

    Jeder, der sich länger mit Drohnen beschäftigt kennt die Modelle DJI Spark, DJI Mavic air 2, DJI Mavic MIni oder Mavic Pro.

Jochen

Smart Home Produkte begeistern mich, weil sie mein Zuhause sicherer und funktioneller machen. Den Überblick über die besten smarten Geräte zu behalten, stellt aber viele vor eine Herausforderung. Deshalb teste ich für Dich die besten Produkte und schreibe meine Erfahrungen aus Anwendersicht auf. Denn letztlich zählen nicht die Marketingversprechen, sondern echte Nutzererlebnisse.

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