MOVA S70 Roller: Für wen lohnt sich das Gerät?
Der S70 Roller passt besonders gut zu Dir, wenn Du einen Roboter suchst, der auf Hartboden wirklich sauber wischt.
Und der dabei unter Sofas, Betten und TV-Schränke kommt, an die andere Wischwalzenroboter schlicht nicht herankommen.
Konkret passt er zu Dir, wenn folgendes zutrifft:
- Du hast Hartböden und willst echtes Wischen, kein Verteilen von Schmutzwasser
- Deine Möbel stehen relativ knapp am Boden: ab ca. 10 cm Durchfahrt kommt der S70 Roller durch
- Deine Wohnung ist im Alltag aufgeräumt. Keine Spielzeuge, Kabel oder Socken auf dem Boden
- Dein Budget liegt bei rund 700 Euro und Du willst in dieser Preisklasse das Beste beim Wischen
Nicht ideal ist er, wenn bei Dir regelmäßig viel auf dem Boden liegt.
Oder wenn Du sehr empfindliche Teppiche hast, die komplett trocken bleiben müssen.
Und wenn Haare in Deinem Haushalt ein Dauerthema sind, solltest Du direkt die optionale CleanChop-Bürste mitbestellen. Dazu später mehr.
Die Wischwalze vom MOVA S70 Roller im Extremtest: Kaffee, Ketchup, Skyr
MOVA nennt sein Wischsystem HydroForce.
Der Grundgedanke dahinter: Die Walze wischt immer mit frischem Wasser, nie mit demselben Wasser, das andere Roboter mit ihren Wischpads immer wieder über den Boden schmieren.
So funktioniert das im Detail: Während der Roboter fährt, befeuchten 12 Düsen die Walze kontinuierlich mit Frischwasser.
Gleichzeitig drückt die Walze mit 4.700 Pascal Anpressdruck auf den Boden, was ungefähr dem Druck entspricht, den Du beim manuellen Schrubben aufwendest.
Das Schmutzwasser wird während der Fahrt von einer Abstreifleiste abgeschabt und sofort getrennt in einen eigenen Tank abgesaugt.
Das Ergebnis: Die Walze startet jeden Wischzug mit sauberem Wasser. Kreuzkontamination hat hier schlicht keine Chance.
Unser Smart-Home-Experte bringt es auf den Punkt:

Ilia
Smart Home Experte, Produkttester & Fachberater Smart Home (TÜV)
Wischwalzensysteme haben gegenüber rotierenden Pads einen klaren Vorteil bei hartnäckigeren Flecken: Der lineare Anpressdruck und die kontinuierliche Frischbefeuchtung erzeugen eine deutlich höhere mechanische Reinigungswirkung.
Wir haben das System in unserem Extremtest auf die Probe gestellt.
Auf dem Testboden: ein Mix aus eingetrocknetem Kaffee, Ketchup und Skyr.
- Erster Durchgang: noch sichtbare Rückstände. Ist bei so starker Verschmutzung keine Überraschung.
- Zweiter Durchgang: alle Flecken verschwunden. Unser Tuch-Test danach bestätigte das. Walze sauber, Boden sauber, keine Schlieren.
Kantenreinigung: Wie nah kommt die Walze wirklich ran?
Die Wischwalze des S70 Rollers ist ausfahrbar. Sie fährt mechanisch nach außen, sobald der Roboter eine Wand oder Leiste erreicht.
Im Test bleibt dabei ein Reststreifen von ca. 2 cm direkt an der Leiste.
Von allen Wischwalzenrobotern, die wir bisher getestet haben, macht das aktuell kein anderes Modell besser.
Nur Roboter mit rotierenden Wischpads kommen noch näher ran, haben dafür aber die schwächere Wischleistung in der Fläche.
Wer also auf absolut makellose Kanten besteht: Den letzten Zentimeter erledigt man weiterhin selbst.
Für alles andere gilt: besser als jeder andere Wischwalzenroboter in dieser Preisklasse.
Unser Fazit zur Wischleistung
Das Wischsystem des S70 Rollers liefert. Extremverschmutzungen nach zwei Durchgängen weg, Alltagsschmutz beim ersten Mal.
Die ausfahrbare Walze ist ein echter Vorteil gegenüber fester Montage. Das Frischwasserprinzip funktioniert in der Praxis, nicht nur auf dem Papier.
MOVA S70 Roller im Alltag: Wischen, Teppiche und Wasserverbrauch
Extremtest ist gut. Aber wie wischt der S70 Roller, wenn Dein Boden keine Horrorshow ist?
Die kurze Antwort: sehr gut. Normale Küchenschmutzflecken, typische Laufspuren im Flur, leichte Fettspritzer, das ist das Terrain, auf dem die Walze ihre Stärken komplett ausspielt.
Übrigens: Wenn Du noch unsicher bist, welcher Robotertyp für Dich passt, schau gerne in unseren großen Vergleich: Saugroboter mit Wischfunktion
Da sortieren wir alle Systeme nach Wischprinzip.
Wassersteuerung und Sparmodus im Praxistest
Über die MOVAhome App lässt sich die Wasserabgabe sehr feingranular einstellen.
Von minimal feucht bis richtig nass: jede Stufe ist möglich.
In der Praxis haben wir bei normalen Böden mit mittlerer bis hoher Wasserabgabe gearbeitet.
Auf empfindlichem Parkett haben wir runtergedreht. Beides hat einwandfrei funktioniert.
Außerdem kannst Du in der App einstellen, wie oft der Roboter zwischendurch zur Station fährt, um die Walze zu reinigen.
Unser Tipp: Bei einer normalen Wohnung bis 100 m² reicht ein bis zwei Zwischenreinigungen komplett aus.
Der große 5-Liter-Frischwassertank in der Station macht Nachfüllen selten nötig.
Zusätzlich steckt im Roboter selbst ein 150-ml-Eigentank. Deshalb muss der Roboter nicht ständig zurück zur Station, um die Walze zu befeuchten.
Das Ergebnis in der Praxis: Unser ca. 100 m² großes Büro konnten wir mit einer Tankfüllung drei bis vier Mal wischen. Für einen Wischwalzenroboter ist das ein starker Wert.
Was passiert mit Teppichen?
Der S70 Roller hat kein Walzenschutzschild, das sich beim Teppich automatisch zuklappt.
Hier muss man fair sein: Das ist ein Feature, das teurere Geräte haben. In dieser Preisklasse ist es die Ausnahme.
Was er stattdessen bietet: Die Walze kann um 12 mm angehoben werden. Bei flachen Teppichen reicht das problemlos.
Bei höheren oder empfindlichen Teppichen empfehlen wir, in der App die Reihenfolge umzustellen: zuerst Teppich saugen, danach Hartboden wischen.
So bleibt der Teppich garantiert trocken. Es braucht zwei Klicks in der App, dann läuft das automatisch.
Unser Fazit zum Alltag-Wischen
Normaler Haushalt, normaler Schmutz: der S70 Roller macht seinen Job überdurchschnittlich gut.
Die Wassersteuerung ist präzise, der Tank groß genug und das Frischwasserprinzip macht im Alltag einen spürbaren Unterschied gegenüber Pad-Systemen.
Saugleistung des MOVA S70 Roller auf dem Prüfstand: Linsen, Teppich und das Haar-Problem
Wischen ist die Stärke des S70 Rollers. Aber wir testen hier einen Saug- und Wischroboter.
Also: Was kann er auf dem Boden, wenn es ums Saugen geht? Wir haben es mit Linsen, Haferflocken und Sand auf Hart- und Teppichboden herausgefunden.
Hartboden: Ordentlich, aber mit einer Schwachstelle
Auf dem Hartboden haben wir jeweils 50 g Testmaterial in einer definierten Fläche verteilt.
Die Ergebnisse beim ersten Durchgang:
- Linsen: 92 % aufgesaugt
- Haferflocken: 92 % aufgesaugt
- Sand: 90 % aufgesaugt
Das ist ein ordentlicher Wert. Kein Spitzenergebnis, aber solide und alltagstauglich.
Körniges Material wie Linsen wird dabei gelegentlich weggeschleudert, statt direkt aufgesaugt zu werden.
Beim zweiten Durchgang war der Boden komplett sauber. Alles weg. Kein Rest.
Für den Alltag bedeutet das: einmal täglich fahren reicht. Der S70 Roller kommt bei normaler Alltagsverschmutzung mit einem Durchgang aus.
Teppich: Hier glänzt der MOVA S70 wirklich
Auf dem Teppich entfaltet der S70 Roller seine 28.000 Pascal Saugkraft deutlich besser.
Die Teppichergebnisse:
- Linsen: 96 % aufgesaugt
- Haferflocken: 94 % aufgesaugt
- Sand: 82 % aufgesaugt
Besonders der Sandwert auf dem Teppich ist stark.
Sand setzt sich tief in die Fasern und ist für viele Roboter eine echte Herausforderung. 82 % gehören hier zu den besten Werten in dieser Preisklasse.
Das Haar-Thema: Ehrliche Antworten und Erfahrungen mit dem S70 Roller
Haare sind bei Saugrobotern oft das entscheidende Thema, besonders bei Haushalten mit Haustieren oder langen Haaren.
Hier müssen wir ehrlich sein.
Die Standard-Gummibürste des S70 Rollers ist eine klassische Gummiwalze ohne Schneidfunktion.
Im Test haben sich rund 60 % der Haare um Haupt- und Seitenbürste gewickelt. Nur 40 % haben den Weg in den Staubbehälter gefunden.
Das Entfernen ist nicht besonders komfortabel: Die Hauptbürste lässt sich nur auf einer Seite öffnen.
Die Seitenbürste ist mit einer Schraube befestigt. Bei hartnäckigem Haarchaos muss man also zum Schraubenzieher greifen.
MOVA bietet eine optionale CleanChop-Bürste an. Diese schneidet aufgewickelte Haare durch, sodass sie direkt abgesaugt werden.
Das funktioniert nach unserer Erfahrung mit solchen Systemen sehr gut, kostet aber extra.
Unser klares Fazit: Wenn bei Dir oder Deinen Haustieren regelmäßig Haare auf dem Boden liegen, lohnt sich die CleanChop-Bürste als Zubehör.
Ohne sie ist regelmäßige manuelle Reinigung der Bürsten nötig.
Ecken und ausfahrbare Seitenbürste
Bei der Eckenreinigung liefert der S70 Roller deutlich bessere Arbeit als beim Thema Haare.
Die Seitenbürste fährt mechanisch nach außen aus und erreicht zuverlässig auch die letzte Ecke im Raum.
Das funktioniert. Kein Schmutzstreifen bleibt an der Wand übrig.
MOVA S70 Roller Erfahrungen: Navigation, Bauhöhe und Hindernisse im Test
Das Alleinstellungsmerkmal des S70 Rollers, das uns am stärksten beeindruckt hat, hat nicht mit Wischen oder Saugen zu tun.
Es geht um 9 cm Bauhöhe. Bei einem Wischwalzenroboter.
Wie kommt ein Wischwalzenroboter auf 9 cm?
Wischwalzenroboter brauchen normalerweise mehr Platz im Gehäuse als Pad-Systeme.
Die Walze selbst, der Abstreifmechanismus, der Schmutzwassertank: All das baut nach oben.
MOVAs Lösung: Der Navigationslaser sitzt nicht als Turm oben auf dem Roboter, sondern ist in die Front des Gehäuses integriert.
Kein aufstehender Turm, kein erhöhter Aufbau. Das spart den entscheidenden Zentimeter nach oben.
Das Ergebnis: 9 cm Bauhöhe. Stand heute der niedrigste Wert, den wir bei einem Wischwalzenroboter gesehen haben.
Im Test hat der S70 Roller problemlos unter Möbel mit ca. 10 cm Durchfahrt gepasst. Sofa, Bett, TV-Schrank: alles kein Problem.
Navigationskarte und Orientierung im Raum
Die Navigation läuft über einen DToF-Laser (Direct Time of Flight), der Abstände mit Laserpulsen misst.
Der Roboter erstellt schnell eine zuverlässige Karte und fährt die Wohnung in geordneten Bahnen ab.
Im Alltag hat die Grundnavigation gut funktioniert.
In engen Passagen, zum Beispiel unter einem Esstisch zwischen mehreren Stuhlbeinen, hat der S70 Roller allerdings etwas länger gebraucht als Roboter mit klassischem Laserturm.
Das liegt daran, dass der integrierte Laser einen etwas kleineren Scanwinkel hat als ein frei rotierender Turm.
Für eine aufgeräumte Wohnung ist das im Alltag kein spürbares Problem. Wer aber viele enge Durchfahrten hat, sollte das wissen.
Hinderniserkennung vom MOVA S70 Roller im Test: Klar benennen, was fehlt
Hier müssen wir direkt sein.
Der S70 Roller hat keine KI-gestützte Hinderniserkennung.
Keine Kamera, keine Bilderkennung. Lediglich ein Laserkreuz tastet den Boden vor dem Roboter ab.
Große Objekte erkennt er problemlos. Aber kleinere Alltagsgegenstände wie Kabel, Spielzeug oder Socken auf dem Boden werden nicht zuverlässig erkannt.
In unserem Test fuhr er gegen niedrige Gegenstände und schob sie gelegentlich vor sich her, statt auszuweichen.
Wer regelmäßig viel auf dem Boden liegen hat:
- Spielzeug,
- Haustierleinen,
- Kabel,
- und sich das nicht ändern lässt: für den ist ein Roboter mit KI-Hinderniserkennung die bessere Wahl.
Die Schwelle zum Überqueren hat der S70 Roller übrigens gut bewältigt.
Laut Hersteller schafft er 22 mm. Im Test haben wir 24 mm gemessen. Für normale Türschwellen ist das ausreichend.
Unser Fazit zu Navigation und Bauhöhe
Die Bauhöhe von 9 cm ist das stärkste Argument dieses Roboters in der Wischwalzen-Kategorie.
Grundnavigation und Kartenerstattung funktionieren solide. Die Hinderniserkennung ist der klare Kompromiss für den Preis.
Station, Wartung und Pflege: Was Du selbst machen musst
Einen Roboter kaufen, einschalten, nie mehr dran denken. Klingt gut. Funktioniert so nicht ganz.
Aber die Station des S70 Rollers übernimmt automatisch einen Großteil der Routinearbeit. Was bleibt, ist überschaubar.
Was die Station des MOVA S70 Roller automatisch erledigt
Nach jeder Reinigung kehrt der Roboter zur Station zurück und die Station erledigt Folgendes ohne Dein Zutun:
- Automatische Entleerung: Der Staubbehälter wird in den 3,2-Liter-Beutel abgesaugt. Laut MOVA hält ein Beutel bis zu 100 Tage.
- Walzenwäsche mit Heißwasser: Die Walze wird mit bis zu 80 °C warmem Wasser gereinigt. Du kannst in der App zwischen Raumtemperatur, 45 °C, 60 °C und 80 °C wählen.
- Walzentrocknung mit Heißluft: Nach der Wäsche trocknet 70 °C heiße Luft die Walze. Das verhindert Schimmel, Bakterienbildung und unangenehme Gerüche.
- Automatisches Wassernachfüllen: Der 150-ml-Tank im Roboter wird bei Bedarf automatisch aus dem 5-Liter-Tank der Station befüllt.
Das ist ein starkes Paket. Besonders die Kombination aus 80 °C Wäsche und 70 °C Trocknung haben wir im Test gemocht.
Die Walze war nach jeder Station-Rückkehr wirklich sauber und trocken.
Was Du selbst tun musst
Ganz ohne Handarbeit geht es nicht. Diese Aufgaben kommen auf Dich zu:
- Schmutzwassertank im Roboter leeren: alle ein bis zwei Wochen. Der Tank sitzt hinten im Roboter. Wenn Du ihn zu lange stehen lässt, fängt er an zu riechen.
- Schmutzwassertank der Station leeren: regelmäßig. Auch hier gilt: nicht zu lange warten.
- Wischwanne in der Station reinigen: Die untere Wanne der Station lässt sich herausnehmen und am Waschbecken durchspülen. Schnell erledigt.
- Bürsten kontrollieren: Gelegentlich nachschauen, ob sich Haare um Haupt- oder Seitenbürste gewickelt haben.
Die gute Nachricht: Der Ausbau der Walze ist deutlich einfacher als bei vielen Konkurrenten.
Einfach auf den Knopf drücken, Walze abziehen, durchspülen, wieder einsetzen. Das ist in zwei Minuten erledigt.
MOVA S70 Roller: Akku, Lautstärke, Design und App
Noch ein paar Punkte, die im Alltag eine Rolle spielen.
Akku: Einer der stärksten in der Klasse
Im S70 Roller steckt ein 5.200-mAh-Akku.
Nach der Reinigung unseres rund 100 m² großen Büros zeigte das Gerät noch 65 % Restakku an.
Das bedeutet: Flächen von bis zu 200 m² schafft er problemlos am Stück, ohne zur Ladestation zurückzumüssen.
Für die meisten Wohnungen in Deutschland reicht das locker für eine vollständige Reinigung, inkl. Saugen und Wischen.
Lautstärke: Angenehm unauffällig
Der S70 Roller ist im Alltag kein störender Mitbewohner.
Die gemessenen Lautstärkewerte:
- Leise-Modus: 49 dB (Flüstern im Nebenraum)
- Standard-Modus: 56 dB (normale Bürogeräusche)
- Intensiv-Modus: 66 dB
- Max-Modus: 68 dB (kein unangenehmes Pfeifen oder Rattern, nur mehr Luftdurchsatz)
Die Absaugstation beim Entleeren ist mit rund 66 dB etwas lauter. Aber der Vorgang dauert nur etwa 15 Sekunden.
Wer morgens frühzeitig aufsteht und den Roboter dann laufen lässt: Im Leise-Modus schläft man daneben noch problemlos.
Design und Abmessungen
Das Design des S70 Rollers ist schlicht und modern.
Der Roboter misst 35 cm Durchmesser bei 9 cm Höhe. Das Gehäuse fühlt sich hochwertig an.
Spaltmaße passen, nichts wackelt, nichts knarzt. Für ein Gerät in dieser Preisklasse ist das nicht selbstverständlich.
Die Station misst 34 cm breit, ca. 45 cm tief und 50 cm hoch. Kompakter als bei vielen Premium-Konkurrenten.
Sie passt gut in eine Zimmerecke und fällt dort nicht weiter auf.
App: Schlank und übersichtlich
Die MOVAhome App ist funktional und übersichtlich. Kein Funktions-Overload.
Was Du brauchst, findest Du schnell:
- Reinigungsstart,
- Wasserabgabe regulieren,
- Rückkehrhäufigkeit einstellen,
- Karte ansehen.
Was fehlt: KI-Features wie Objekterkennung auf der Karte, Videoüberwachung oder automatische Zonenvorschläge.
Das sind Features, die teurere Modelle mitbringen. Wer sie braucht, muss mehr investieren.
Für den Alltag ohne diese Extras ist die App genau richtig: einfach, schnell, zuverlässig.
Noch ein Detail, das wir positiv notiert haben: MOVA gibt auf den S70 Roller 3 Jahre Garantie. Ein Jahr mehr als die meisten Konkurrenten.
Das signalisiert, dass der Hersteller Vertrauen in sein Produkt hat.
Fazit zum MOVA S70 Roller Test: Stark, günstig und mit klaren Grenzen
Der S70 Roller liefert dort, wo er es versprochen hat.
Das Wischsystem funktioniert in der Praxis. Nicht nur als Marketingversprechen, sondern so, wie wir es im Test erlebt haben: Kaffee, Ketchup und Skyr waren nach zwei Durchgängen weg.
Der Parkettboden danach war streifenfrei und glänzend sauber. Das ist ein ehrliches Ergebnis.
Was uns zusätzlich überrascht hat: diese 9 cm Bauhöhe bei einem Walzensystem. Das ist technisch keine Selbstverständlichkeit.
In Kombination mit dem starken Teppich-Saugwert von 82 % bei Sand und einem Akku, der nach 100 m² noch 65 % zeigt, bekommt man hier deutlich mehr als man für das vergleichsweise geringe Budget erwarten würde.
Die Grenzen des Geräts sind real, aber sie sind fair kommunizierbar.
Die Hinderniserkennung ohne KI ist keine Überraschung, sondern ein bewusster Kompromiss für den Preis.
Die Haarbürste ohne Schneidfunktion ist die zweite Kompromiss-Stelle. Wer das weiß und damit leben kann, wird am S70 Roller nichts vermissen.
Kurz gesagt: Wenn Du auf Hartböden und flachen Teppichen wirklich wischen willst, in einer aufgeräumten Wohnung, die 10 cm Durchfahrt für Möbel hat, und das für 699 Euro, dann ist der S70 Roller die beste Wahl in dieser Preisklasse.
Inhalt
MOVA S70 Roller im Test: So gut wischt ein Roboter mit Wischwalze für nur 699 Euro
MOVA S70 Roller: Für wen lohnt sich das Gerät?
Die Wischwalze vom MOVA S70 Roller im Extremtest: Kaffee, Ketchup, Skyr
MOVA S70 Roller im Alltag: Wischen, Teppiche und Wasserverbrauch
Saugleistung des MOVA S70 Roller auf dem Prüfstand: Linsen, Teppich und das Haar-Problem
MOVA S70 Roller Erfahrungen: Navigation, Bauhöhe und Hindernisse im Test
Station, Wartung und Pflege: Was Du selbst machen musst
MOVA S70 Roller: Akku, Lautstärke, Design und App
Fazit zum MOVA S70 Roller Test: Stark, günstig und mit klaren Grenzen
Häufig gestellte Fragen zu MOVA S70 Roller im Test und Vergleich

