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Warum der Monoblock sich selbst sabotiert: Das Unterdruck-Problem
Hier steckt das Funktionsprinzip, das die meisten Käufer nicht kennen. Und es macht einen riesigen Unterschied.
Das Glas-und-Strohhalm-Prinzip
Stell Dir ein Glas Wasser vor. Du trinkst mit einem Strohhalm, aber auf der anderen Seite hat das Glas ein Loch, durch das genauso viel Wasser wieder nachläuft.
Was passiert? Gar nichts. Der Pegel bleibt gleich.
Genau das macht Dein Monoblock. Er bläst Raumluft durch den Abluftschlauch nach draußen.
Für jeden Kubikmeter, den er rausbläst, strömt durch Fensterritzen, Rollladenkästen und Türspalte genauso viel heiße Außenluft herein
Das Ergebnis: Du kühlst und heizt gleichzeitig. Das Gerät kämpft dauerhaft gegen sich selbst.
Der heiße Schlauch als Heizkörper
Der Abluftschlauch eines Monoblocks wird im Betrieb bis zu 60°C heiß.
Er hängt im Zimmer und strahlt Wärme ab, wie ein kleiner Heizkörper mitten im Sommer.
Das und das Unterdruckpproblem sorgt dafür, dass Deine effektive Kühlleistung um bis zu 30% sinkt, allein durch das Funktionsprinzip.
Unser Fazit zum Monoblock-Funktionsprinzip
Der Monoblock ist kein schlechtes Gerät. Er ist ein konstruktiv benachteiligtes Gerät.
Wer das weiß und trotzdem kauft, trifft eine informierte Entscheidung. Wer es nicht weiß, ärgert sich später über die Stromrechnung.
So macht es die PortaSplit anders: 20 Minuten, kein Techniker, kein Unterdruck
Die Midea PortaSplit sieht auf den ersten Blick aus wie ein großer Monoblock. Der entscheidende Unterschied steckt im Inneren.
Aufbau in der Praxis
Die PortaSplit besteht aus zwei Teilen:
- Das Innengerät steht bei Dir im Zimmer und bläst kalte Luft in den Raum.
- Das Außengerät kommt auf den Balkon, die Fensterbank oder die Terrasse.
Verbunden sind beide durch einen flachen Kühlmittelschlauch von knapp 3 cm Höhe.
Unsere Einrichtung hat ca. 20 Minuten gedauert, ohne Werkzeug, ohne Techniker, ohne Wanddurchbruch.
Kein Schlauch, kein Unterdruck, kein Teufelskreis
Die PortaSplit bläst keine Raumluft nach draußen. Sie transportiert die Wärme über das Kältemittel zur Außeneinheit.
Kein Unterdruck entsteht. Kein heißer Schlauch hängt im Zimmer. Das Funktionsprinzip entspricht einer fest installierten Splitklimaanlage, nur ohne Festinstallation.
Das Kondenswasser wird automatisch über eine kleine Pumpe zur Außeneinheit geleitet.
Klimaanlage Stromverbrauch im Vergleich: 1.000 Watt gegen 350 Watt
Hier lügen Hersteller gerne mit Zahlen. Kurze Erklärung, die Du Dir merken solltest.
Was kW und kWh wirklich bedeuten
kW auf der Verpackung bedeutet Kühlleistung, nicht Stromverbrauch. kW ist das Tempo, kWh ist die Strecke.
Ein schnelles Auto verbraucht nicht zwingend viel Sprit, wenn es effizient ist. Dasselbe Prinzip gilt hier.
Monoblock vs. portable Splitklimaanlage im Stromverrbauch-Vergleich: Unsere Messwerte aus dem Test
Unser Monoblock-Testgerät hat bei 37°C Außentemperatur im Schnitt 1.000 Watt gezogen. An wirklich heißen Tagen waren es bei krassen Spitzen bis zu 1.500 Watt.
Die PortaSplit lag im Schnitt bei 350 Watt unter vergleichbaren Bedingungen. Im Silent Mode sogar bei nur 200 bis 250 Watt.
Wer ein Balkonkraftwerk hat: Die PortaSplit liegt im Eco-Modus oft unter 500 Watt. Unter günstigen Bedingungen läuft sie damit komplett auf Solarstrom.
Schlafen bei 37°C: 40 dB oder 65 dB ist kein kleiner Unterschied - Welche Klimaanlage ist lauter?
Das Lautstärke-Thema taucht in unseren Kommentaren ständig auf. Zu Recht.
Monoblock nachts: Der Kompressor neben dem Bett
Der Kompressor sitzt direkt im Zimmer. Vibration, Brummen, Lüftergeräusch alles passiert neben Dir.
Typische Messwerte liegen zwischen 55 und 65 dB. Günstigere Geräte gehen auch mal auf 70 dB. Zum Vergleich: Ein normales Gespräch liegt bei etwa 60 dB.
In unserem Test mussten wir manche Geräte nachts abschalten oder zumindest runterfahren. Die Hitze war unerträglich, aber der Lärm auch nicht angenehm.
PortaSplit Silent Mode: Der Kompressor draußen
Das lauteste Bauteil, der Kompressor, steht bei der PortaSplit draußen. Das Innengerät macht im Silent Mode ca. 40 dB.
40 dB entspricht ungefähr einer ruhigen Bibliothek. In unserem Test hat das wirklich gut funktioniert.
Unser Experte bringt es auf den Punkt:

Joe
Smart Home Experte & Produkttester
Kompressortechnologie entscheidet, wo Geräusch entsteht, nicht wie viel. Wer den Kompressor aus dem Schlafraum verbannt, kauft sich echten Schlafkomfort, den keine Lautstärkeangabe auf dem Karton beschreibt.
Ein ehrlicher Hinweis: Das Außengerät der PortaSplit macht zwischen 50 und 60 dB. Das ist drinnen nicht hörbar, aber je nach Nachbarschaft könnte es draußen auffallen.
Und im Silent Mode läuft auch die PortaSplit mit reduzierter Leistung. Den Kompromiss zwischen leiser und kühler gibt es bei keinem Gerät ganz ohne.
Welches Monoblock-Gerät im Test am leisesten war und trotzdem gut kühlt, haben wir hier separat getestet: Leise mobile Klimaanlagen im Test.
Mobile Klimaanlage kaufen: Für wen ist welcher Typ wirklich besser?
Beide Geräte haben ihre Daseinsberechtigung. Die Frage ist, welche Situation zu Dir passt.
Der Monoblock ist die richtige Wahl, wenn...
- Du ein begrenztes Budget hast und nur an den extremen Hitzetagen kühlen möchtest.
- Du keinen Balkon und keine Fensterbank für ein Außengerät hast.
- Du echte Mobilität brauchst, heute Wohnzimmer, morgen Schlafzimmer, übermorgen Büro.
- Du erst einmal ausprobieren willst, ob eine Klimaanlage Deinen Alltag verbessert, ohne viel Geld zu riskieren.
Welche Monoblock-Geräte im Test mit top Preis-Leistung abgeschnitten haben, zeigen wir hier: Comfee Klimageräte im Test.
Die PortaSplit ist die richtige Wahl, wenn...
- Du in einer Mietwohnung lebst und keine Wand durchbrechen darfst, aber trotzdem echte Kühlleistung willst.
- Du nachts ruhig schlafen willst, ohne Kompressor-Brummen im Zimmer.
- Du Wert auf niedrigen Stromverbrauch legst, vor allem wenn Du sie täglich über Stunden nutzt.
- Du einen Balkon oder eine Fensterbank hast, auf der das Außengerät sicher steht.
- Du langfristig denkst: Der höhere Anschaffungspreis amortisiert sich über die Stromersparnis.
Unser Fazit zum Verlgeich Monoblock vs. PortaSplit: Beide haben ihre Berechtigung, aber einer gewinnt klar
Der Monoblock tut, was er verspricht. Er kühlt. Nur eben mit einem Haken, dem Unterdruck-Teufelskreis und dem heißen Schlauch im Zimmer.
Für jemanden mit kleinem Budget und mit wenigen wirklich heißen Tagen im Jahr ist der Monoblock nach wie vor eine legitime Wahl.
Wer aber täglich über mehrere Stunden, effizient kühlen will, wer nachts, leiser schlafen möchte, wer seine Stromrechnung im Blick behalten will, für den gewinnt die PortaSplit klar.
Der Aufpreis von rund 300 bis 400 Euro zur günstigsten PortaSplit-Variante rechnet sich allein über die Stromkosten in einem langen Sommer fast von selbst.
Und im Vergleich zu einer fest installierten Splitanlage, die mit Montage schnell 1.800 bis 4.500 Euro kostet, ist die PortaSplit das, was es eigentlich sein sollte: echte Kühlleistung ohne Techniker, ohne Wanddurchbruch.
Inhalt
Monoblock oder PortaSplit: Die meisten kaufen den falschen Typ für ihr Zuhause
Warum der Monoblock sich selbst sabotiert: Das Unterdruck-Problem
So macht es die PortaSplit anders: 20 Minuten, kein Techniker, kein Unterdruck
Klimaanlage Stromverbrauch im Vergleich: 1.000 Watt gegen 350 Watt
Schlafen bei 37°C: 40 dB oder 65 dB ist kein kleiner Unterschied - Welche Klimaanlage ist lauter?
Mobile Klimaanlage kaufen: Für wen ist welcher Typ wirklich besser?
Häufig gestellte Fragen zur mobilen Klimaanlage vs. PortaSplit im Vergleich

