Philips Hue Bridge Pro im Test: Lohnt sich das Upgrade wirklich?

Philips Hue Bridge Pro

Letztes Update am: 30.05.2026 Lesezeit: 9 Min.

Dein Hue-System läuft seit Jahren. Die Lampen funktionieren, die Szenen auch. Und die alte Bridge steht irgendwo beim Router und tut ihr Ding.

Nur: Sie steckt seit fast 10 Jahren in derselben Hardware. Und irgendwann stößt jedes System an seine Grenzen.

Mehr Lampen? Kein Platz. Bessere Szenen? Zu wenig Speicher. Bridge weg vom Router? Nicht möglich.

Die Bridge Pro ist das erste echte Hardware-Upgrade, das Philips Hue in dieser Zeit rausbringt.

Wir haben sie eingerichtet, migriert, MotionAware eingerichtet und den Alltag damit getestet. Was funktioniert, was nicht und für wen sich das Upgrade wirklich lohnt, das liest Du hier.

Philips Hue Bridge Pro in Mattschwarz steht im Test auf einem Regal neben einem Licht und einer Pflanze

Das Wichtigste zum Philips Hue Bridge Pro Test auf einen Blick

  • 3x mehr Kapazität: Bis zu 150 Lampen und 500 Szenen statt bisher 50 Lampen.
  • WLAN endlich dabei: Die Bridge kann frei im Haus platziert werden, kein Ethernetkabel zum Router nötig.
  • MotionAware: Bestehende Hue-Lampen erkennen Bewegungen, ohne Extra-Sensor. Kostenlos nutzbar, aber mindestens 3 Lampen pro Raum nötig.
  • SpatialAware (neu, April 2026): Die Bridge lernt, wo Deine Lampen im Raum stehen. Szenen werden automatisch passend verteilt. Exklusiv für die Bridge Pro.
  • Migration funktioniert: Die meisten Einstellungen, Szenen und Räume werden übertragen. Apple Home und Alexa müssen aber neu verknüpft werden.
  • Für wen: Wer 20+ Lampen hat, wachsen will oder MotionAware und SpatialAware nutzen möchte. Für kleine Setups reicht die normale Bridge völlig.

Für wen lohnt sich die Philips Hue Bridge Pro?

Die ehrliche Antwort zuerst: nicht für jeden. Die normale Hue Bridge funktioniert nach wie vor gut und bleibt weiterhin im Handel.

Philips Hue Bridge Pro in Schwarz neben der weißen alten Hue Bridge im direkten Vergleich
© Smart Home Fox

Aber es gibt Situationen, in denen die Bridge Pro einen echten Unterschied macht. Hier ist, für wen sich das Upgrade lohnt:

  • Du hast 20 oder mehr Lampen und stößt langsam an die Kapazitätsgrenze der alten Bridge.
  • Du willst Dein ganzes Haus “huerisieren” und weißt, dass Du in Zukunft noch mehr Lampen hinzufügst.
  • Du hast mehrere alte Bridges und willst sie auf eine zentrale Einheit zusammenführen.
  • Du willst MotionAware: Lampen, die auf Bewegung reagieren, ohne separaten Sensor kaufen zu müssen.
  • Du willst SpatialAware: Lichtszenen, die automatisch auf die Position Deiner Lampen im Raum abgestimmt sind.
  • Der Router steht ungünstig: Die WLAN-Funktion erlaubt es, die Bridge zentral im Haus zu platzieren und das Zigbee-Signal zu verbessern.

Für wen die normale Bridge reicht:

  • Du hast unter 20 Lampen und kein Interesse an Automatisierung oder MotionAware.
  • Du bist mit Deinem System glücklich und willst nichts anfassen.
  • Du nutzt Philips Hue nur über Bluetooth, also ganz ohne Bridge.

Mattschwarz, USB-C und ein neuer Chip: Der erste Eindruck

Äußerlich hat sich wenig getan. Die Bridge Pro hat dieselbe quadratische Form wie die alte Bridge. Gleiches Format, gleiche Größe.

Was sich auffällig geändert hat: die Farbe. Statt weiß kommt die Pro in Mattschwarz. Sieht deutlich erwachsener aus.

Philips Hue Bridge Pro in Schwarz wird in der Hand gehalten und das Design wird gezeigt
© Smart Home Fox

Der größte sichtbare Fortschritt steckt an der Rückseite: USB-C statt dem alten klobigen Netzteil-Stecker.

Wer die alte Bridge kennt, weiß, wie unpraktisch der war. Das ist endlich vorbei.

Ein Punkt verdient Kritik

Der Ethernet-Anschluss ist nach wie vor vorhanden. Gut, aber er ist nur 100 Mbps schnell.

Rückseite der Philips Hue Bridge Pro mit USB-C-Anschluss und Ethernet-Port
© Smart Home Fox

Für eine Bridge, die Zigbee-Befehle verschickt, reicht das technisch völlig aus.

Trotzdem: In einer Welt, in der selbst günstige Router Gigabit-Anschlüsse haben, wirkt das 2025 leicht veraltet.

PoE wird ebenfalls nicht unterstützt. Wer die Bridge per Ethernet betreiben will, braucht weiterhin ein separates Netzteil.

Auch gut: Im Standby verbraucht die Bridge Pro nur 0,1 Watt.

Unter Volllast sind es maximal 5 Watt. Für ein Gerät, das 24/7 läuft, ist das ein Top-Wert.

Was die Philips Hue Bridge Pro wirklich besser macht

Unter dem matten Gehäuse steckt der Hue Chip Pro: ein Quad-Core-Prozessor mit 1,7 GHz. Das klingt abstrakt, macht sich im Alltag aber bemerkbar.

Lampen und Schalter reagieren merklich schneller. Automationen laufen stabiler und die Bridge kann erstmals Features wie SpatialAware und MotionAware berechnen, die auf der alten Hardware schlicht nicht möglich wären.

Die wichtigsten technischen Zahlen und Daten im Vergleich:

Feature Alte Bridge (V2) Bridge Pro
Prozessor ~600 MHz Single-Core 1,7 GHz Quad-Core
RAM ~16 MB 1 GB
Speicher ~256 MB 8 GB
Max. Lampen 50 150+
Max. Zubehör 12 50+
Max. Szenen begrenzt 500
WLAN Nein Ja (2,4 GHz)
Anschluss Proprietary Netzteil USB-C
Matter Ja Ja
MotionAware Nein Ja
SpatialAware Nein Ja (exklusiv)
Preis (UVP DE) 59,99 € 89,99 €

Das Fazit aus der Tabelle: 3x mehr Kapazität, deutlich mehr Rechenleistung und zwei exklusive Features, die es nur auf der Bridge Pro gibt.

Aber auch der Preis um ca. 50% gestiegen.

Kein Kabel mehr: WLAN-Freiheit und Signalqualität im Test

Das klingt nach einem kleinen Detail. Ist es aber nicht.

Wer bisher eine Hue Bridge hatte, wusste: Die Bridge steht beim Router.

Und der Router steht oft sonstwo im Eck, im Hausanschlussraum oder irgendwo, wo das Signal zu den Lampen im Schlafzimmer oder Gästezimmer mühsam hinkommt.

Mit der Bridge Pro ändert sich das grundlegend. Die Bridge kann jetzt per WLAN zentral im Haus platziert werden.

Je zentraler die Position, desto gleichmäßiger verteilt sich das Zigbee-Signal zu allen Lampen.

Philips Hue Bridge Pro steht auf einer Kommode im Wohnzimmer ohne Ethernetkabel und nicht in der Nähe vom Router platziert
© Smart Home Fox

WLAN-Umschaltung im Test: So einfach geht es

Wir haben den Wechsel von Ethernet auf WLAN direkt in der App gemacht.

Unter Einstellungen -> Bridge -> Verbindungstyp auf WLAN umschalten.

Die App führt Schritt für Schritt durch:

  • Ethernetkabel herausziehen
  • QR-Code auf der Rückseite der Bridge scannen
  • Taste auf der Bridge drücken und halten, bis die LED blau blinkt
  • WLAN auswählen, Passwort eingeben
  • Fertig

Der gesamte Vorgang hat bei uns nur kurze Augenblicke gedauert.

Danach lief die Bridge über WLAN einwandfrei. Keine Verbindungsabbrüche, keine Verzögerungen.

Unser Tipp für den Einstieg: Erst per Ethernet einrichten, dann auf WLAN wechseln. Das ist einen Tick stabiler beim ersten Start.

Wer die Bridge zentral im Haus platziert, verbessert automatisch die Zigbee-Reichweite zu allen Lampen.

Weit entfernte Bereiche wie Garten oder Dachboden profitieren am meisten.

Philips Hue Bridge Pro einrichten und migrieren: So läuft es ab

Wer noch nie eine Hue Bridge eingerichtet hat, dem sei gesagt: Das ist keine Raketenwissenschaft. Eher Smart-Home-Grundschule.

Wer von einer alten Bridge umsteigt, hat ein paar Dinge zu beachten.

Wir haben den Prozess selbst durchgezogen und sagen Dir ehrlich, wo es reibungslos läuft und wo Du Dich kurz wappnen solltest.

Ersteinrichtung der Hue Bridge Pro: Nur drei Schritte und fertig

Die Ersteinrichtung der Bridge Pro ist bewusst einfach gehalten:

  • Schritt 1: Strom anschließen. USB-C-Stecker rein, fertig.
  • Schritt 2: Netzwerk verbinden. Unser Tipp: Zuerst per Ethernet-Kabel zum Router. Das ist stabiler beim ersten Start. Danach kannst Du jederzeit auf WLAN umschalten.
  • Schritt 3: Hue App öffnen. Die App erkennt die neue Bridge automatisch und führt Dich Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Alles klar erklärt, nichts zum Raten.

Falls Du bereits eine alte Bridge hast: Die App fragt direkt, ob Du migrieren möchtest. Das kannst Du sofort machen oder auch später nachholen.

Philips Hue Bridge Pro Einrichtung in der Hue App auf einem Smartphone Schritt für Schritt und App hat Hue Bridge Pro gefunden
© Smart Home Fox

Migration von der alten Bridge: Was rüberkommt

Für die Migration müssen beide Bridges gleichzeitig am Strom und im Netzwerk sein.

In der App gehst Du unter Einstellungen auf Bridges, dann auf Plus und scannst den QR-Code der Bridge Pro.

Die App überträgt dann automatisch alles, was sie kann. Das geht gut und dauert je nach Systemgröße bis zu 60 Minuten.

Was automatisch übertragen wird:

  • Lampen, Schalter, Sensoren, Stecker und Kameras (sofern eingeschaltet, erreichbar und auf aktuellem Stand)
  • Räume und Zonen
  • Szenen und Automationen
  • Hue Secure-Einstellungen
  • App-Einstellungen
Unser wichtigster Tipp aus eigener Erfahrung: Alle Geräte vorher updaten.

Wer das überspringt, riskiert, dass einzelne Lampen oder Schalter bei der Übertragung nicht erkannt werden und die Migration sich unnötig in die Länge zieht.

Was Du manuell neu einrichten musst

Drei Dinge kommen nicht automatisch mit. Das ist kein Bug, sondern liegt an der Architektur der jeweiligen Plattformen:

  • Apple Home: Die Verbindung muss komplett neu hergestellt werden. Alle Geräte müssen den Räumen neu zugewiesen werden, Szenen und Gruppierungen müssen neu erstellt werden. Bei wenigen Geräten sind das 10 Minuten. Bei einem großen System lieber einen Nachmittag einplanen.
  • Amazon Alexa: Gleiches Spiel. Verbindung neu herstellen, Skills neu verknüpfen.
  • Drittanbieter-Apps (z.B. Home Assistant): Verbindung neu konfigurieren, einzelne Automationen eventuell neu erstellen.

Das klingt nach Aufwand. Ist es auch, einmalig. Danach läuft alles wie gewohnt.

Aktuell kann nur eine Bridge auf die Bridge Pro migriert werden.

Wer bisher zwei Bridges betrieben hat und sie zusammenführen möchte, muss noch etwas warten. Philips arbeitet laut eigener Aussage daran.

👉 Tipp: Auf der Suche nach weiteren Lampen? Philips Hue Lampen: Alle Modelle im Überblick.

MotionAware im Test: Deine Lampen sehen Dich

Das klingt zunächst wie Marketing. Lampen als Bewegungsmelder, ohne Hardware, ohne Sensor. Wie soll das funktionieren?

Die Bridge Pro analysiert kontinuierlich das Zigbee-Funksignal zwischen den Lampen.

Wenn eine Person durch den Raum geht, verändert sich dieses Signal minimal. Die Bridge erkennt diese Veränderung und interpretiert sie als Bewegung.

Philips Hue App Screenshot der MotionAware Einstellung mit Bewegungsbereich und Zeitfenstern
© Smart Home Fox

Einrichtung: So richtest Du MotionAware ein

In der Hue App gehst Du unter Einstellungen auf MotionAware, dann auf Bewegungsbereiche und fügst einen neuen Bereich hinzu.

Du wählst die Lampen aus, die in diesem Bereich auf Bewegung reagieren sollen.

Anschließend kannst Du Zeitfenster mit unterschiedlichen Szenen konfigurieren. Wir haben das bei uns so eingerichtet:

  • 7 bis 17 Uhr: Konzentrationslicht, hell und kühl, wachmachend
  • 17 bis 23 Uhr: Leselicht, warm und gedimmt, zum Abschalten
  • 23 bis 7 Uhr: Nachtlicht, sehr dunkel, damit Du nicht gegen Möbel läufst

Du kannst außerdem wählen, wie MotionAware reagieren soll: Nur Licht, nur Alarm oder beides kombiniert.

Unser Smart-Home-Experte bringt es auf den Punkt:

Joe

Smart Home Experte & Produkttester

Präsenzerkennung ohne dedizierten Sensor funktioniert immer dann gut, wenn die Lampen gleichmäßig im Raum verteilt sind. Je größer der Abstand zwischen den Lampen, desto präziser die Signalerkennung.

Wie gut funktioniert es wirklich?

MotionAware reagiert eher wie ein Präsenzmelder als wie ein klassischer Bewegungsmelder.

Das heißt: etwas langsamer beim ersten Ansprechen, dafür aber auch beim Reglosliegen auf dem Sofa aktiv.

Beeindruckend: Das System funktioniert sogar durch Vorhänge und Kartons hindurch.

Die Lampe sieht Dich, auch wenn Du Dich nicht direkt im freien Sichtfeld befindest.

Was Du wissen musst:

  • Mindestens 3 bis 4 Lampen pro Raum sind nötig, damit MotionAware zuverlässig funktioniert
  • Idealerweise 1 bis 7 Meter Abstand zwischen den Lampen
  • Maximal 4 Bewegungszonen sind im gesamten System gleichzeitig möglich
  • Reine Lichtsteuerung ist kostenlos und in der Bridge Pro enthalten
  • Sicherheitsbenachrichtigungen (Push-Alarm bei Bewegung) erfordern ein Hue Secure-Abo ab 0,99 Euro pro Monat

Unser Fazit zu Philips Hue Bridge Pro MotionAware

Fazit zu MotionAware: Das Feature hält, was es verspricht.

Nicht perfekt, aber für den Alltag überraschend brauchbar. Wer mindestens drei Lampen pro Raum hat, sollte es einfach ausprobieren.

Philips Hue Bridge Pro vs. alte Hue Bridge: Der direkte Vergleich

Die Frage, die sich alle bestehenden Hue-Nutzer stellen: Lohnt der Wechsel für mich persönlich? Hier ist die ehrliche Einschätzung.

Situation Empfehlung
Du hast 40+ Lampen und stößt an Grenzen Bridge Pro. Kein Zögern.
Du willst das ganze Haus huerisieren Bridge Pro. Du sparst Dir das spätere Upgrade-Drama.
Du hast mehrere alte Bridges Bridge Pro, sobald Multi-Bridge-Migration verfügbar ist.
Du willst MotionAware Bridge Pro. Mindestens 3 Lampen pro Raum vorhanden?
Du hast 10–20 Lampen, alles läuft Alte Bridge reicht. Kein Upgrade nötig.
Du hast unter 10 Lampen Alte Bridge oder sogar nur Bluetooth.
Du nutzt Apple Home intensiv Bridge Pro, aber Apple Home neu einrichten einplanen.

Die 30 Euro Aufpreis gegenüber der alten Bridge lohnen sich immer dann, wenn Du das System weiter ausbauen willst oder MotionAware und SpatialAware aktiv nutzen möchtest.

Für ein kleines, stabiles Setup ohne Wachstumspläne ist die alte Bridge nach wie vor eine solide Wahl.

👉 Tipp für ein besseres Kino-Erlebnis: Philips Hue Play Gradient TV Lightstrip im ausführlichen Test

KI, SpatialAware und Matter: Die Plattform wächst weiter

Das ist das eigentliche Argument für die Bridge Pro. Nicht nur was sie heute kann, sondern was sie morgen können wird.

Die Bridge Pro ist keine Bridge-Variante. Sie ist eine lernfähige Plattform, die mit jedem Update mehr kann. SpatialAware ist der bisher deutlichste Beweis dafür.

Die Neuheit: SpatialAware - Dein Raum lernt Dich kennen

SpatialAware wurde im April 2026 veröffentlicht und ist exklusiv für die Bridge Pro.

Die Funktion ist einfach erklärt: Du scannst Deinen Raum einmal mit dem Smartphone, etwa 10 Minuten, und die Bridge lernt, wo genau jede einzelne Lampe steht.

Danach werden Lichtszenen automatisch auf die tatsächliche Position der Lampen abgestimmt.

Ein Sonnenaufgang-Szenario fängt links unten an und wandert nach rechts oben. Genau dorthin, wo Deine Lampen stehen.

Aktuell unterstützen rund 50 % der verfügbaren Szenen SpatialAware. Der Rest folgt laut Philips mit weiteren Updates.

KI-Szenen: Licht per Beschreibung

Seit der Bridge Pro gibt es in der Hue App einen KI-Assistenten im Home-Tab.

Du beschreibst eine Stimmung oder einen Einrichtungsstil in Textform, die KI erstellt daraus eine passende Lichtszene.

Im Alltag funktioniert das überraschend gut für entspannte Abendstimmungen und konzentriertes Arbeiten.

Für sehr spezifische Anforderungen ist die manuelle Feinabstimmung nach wie vor besser.

Wer die KI-Funktion nicht möchte: Sie lässt sich seit App-Version 5.63 vollständig deaktivieren.

Matter und Smart-Home-Ökosysteme

Die Bridge Pro funktioniert als Matter Bridge.

Das bedeutet: Deine Hue-Geräte lassen sich in alle großen Smart-Home-Ökosysteme einbinden, lokal und ohne Cloud-Umweg.

  • Apple Home
  • Google Home
  • Amazon Alexa
  • Samsung SmartThings
  • Home Assistant

Ehrlicher Hinweis zu Apple Home: Die Matter-Integration funktioniert in der Praxis nicht immer stabil.

Viele berichten von gelegentlichen Verbindungsabbrüchen. HomeKit Secure Video war ursprünglich für Q1 2026 angekündigt und ist bislang (05/2026) nicht erschienen.

Fazit zur Philips Hue Bridge Pro: Klare Empfehlung mit einem Aber

Die Bridge Pro hält, was sie verspricht. Das Upgrade auf dreifache Kapazität, WLAN-Freiheit und die neue Plattform-Architektur machen einen spürbaren Unterschied, sobald das System eine gewisse Größe erreicht hat.

Was uns im Test am meisten überzeugt hat: das Gesamtpaket aus schnellerer Reaktionszeit, stabilerem Betrieb und dem Gefühl, dass das System jetzt Luft nach oben hat.

Unser eigenes Setup läuft seit der Migration über WLAN besser als je zuvor. MotionAware funktioniert im Wohnzimmer zuverlässig, die Zeitfenster-Automatisierung haben wir nach einem Tag nicht mehr manuell angefasst.

SpatialAware ist der deutlichste Beweis dafür, was diese Bridge langfristig kann. Ein Feature, das auf der alten Hardware schlicht nicht existiert und das mit jedem Update weiter ausgebaut wird.

Ein paar Dinge solltest Du vor dem Kauf wissen. Apple Home und Alexa müssen nach der Migration komplett neu eingerichtet werden. Das ist einmalig aufwendig, kein Dauerzustand, aber man sollte es kennen.

Und ja, der Ethernet-Anschluss mit 100 Mbps ist technisch ausreichend, aber für ein 90-Euro-Gerät aus dem Jahr 2025 hätten wir Gigabit erwartet.

Unsere klare Empfehlung: Wer 20 oder mehr Hue-Lampen hat, sein System weiter ausbauen will oder MotionAware und SpatialAware nutzen möchte, für den ist die Bridge Pro die richtige Entscheidung.

Die 30 Euro Aufpreis gegenüber der alten Bridge sind gut investiert. Wer ein kleines, stabiles Setup ohne Wachstumspläne hat, braucht nicht zu wechseln. Die normale Bridge funktioniert nach wie vor einwandfrei.

Häufig gestellte Fragen zum Philips Hue Bridge Pro Test & Einrichtung

  • Lohnt sich die Hue Bridge Pro für kleine Setups?


    Für Setups mit weniger als 20 Lampen und ohne Interesse an MotionAware oder SpatialAware lohnt sich das Upgrade nicht zwingend. Die normale Hue Bridge reicht für kleine und mittlere Setups nach wie vor vollständig aus. Wer aber plant, das System weiter auszubauen, sollte direkt mit der Bridge Pro einsteigen.

  • Was ist MotionAware und wie viele Lampen brauche ich dafür?


    MotionAware nutzt das Zigbee-Funksignal zwischen bestehenden Hue-Lampen, um Bewegungen im Raum zu erkennen, ohne zusätzliche Hardware. Für zuverlässige Erkennung werden mindestens 3 bis 4 Lampen pro Raum benötigt, idealerweise mit 1 bis 7 Metern Abstand. Die reine Lichtsteuerung per Bewegungserkennung ist kostenlos. Für Push-Benachrichtigungen bei Bewegung ist ein Hue Secure-Abo nötig.

  • Kann ich meine alte Hue Bridge auf die Bridge Pro übertragen?


    Ja. Die Migration funktioniert direkt in der Hue App. Räume, Szenen, Automationen und die meisten Geräte werden automatisch übertragen. Wichtig: Alle Geräte sollten vorher auf den neuesten Firmware-Stand gebracht werden. Apple Home, Alexa und Drittanbieter-Apps wie Home Assistant müssen nach der Migration manuell neu eingerichtet werden. Aktuell kann nur eine Bridge pro Migration übertragen werden.

  • Funktioniert die Bridge Pro mit Apple HomeKit?


    Ja, die Bridge Pro unterstützt Apple Home über Matter. Die Integration funktioniert grundsätzlich, zeigt in der Praxis aber gelegentlich Verbindungsabbrüche. HomeKit Secure Video war für Q1 2026 angekündigt und ist bislang nicht verfügbar. Nach der Migration muss die Verbindung zu Apple Home komplett neu hergestellt und alle Räume neu zugewiesen werden.

  • Was kostet die Philips Hue Bridge Pro und wo kaufe ich sie?


    Die UVP der Philips Hue Bridge Pro liegt bei 89,99 Euro. Auf Amazon ist sie in der Regel etwas günstiger erhältlich. Besonders empfehlenswert sind die Bundle-Angebote, bei denen die Bridge Pro zusammen mit zwei oder mehr Hue-Lampen angeboten wird. Das ist in der Regel günstiger als Einzelkauf.

  • Was ist SpatialAware und funktioniert es mit allen Hue-Lampen?


    SpatialAware ist ein exklusives Feature der Bridge Pro, das im April 2026 veröffentlicht wurde. Du scannst Deinen Raum einmal mit dem Smartphone und die Bridge lernt die genaue Position jeder Lampe. Lichtszenen werden danach automatisch räumlich korrekt verteilt. Aktuell unterstützen rund 50 % aller Hue-Szenen SpatialAware. Weitere Szenen sollen mit kommenden Updates folgen.

  • Welche Geräte sind nicht kompatibel mit der Bridge Pro?


    Ältere Philips-Produkte der Serien ZigBee LightLink, SmartLink, Living Colors und Living Whites sind nicht mit der Bridge Pro kompatibel und können nicht migriert werden. Philips Ambilight TVs der Jahrgänge 2024 und 2025 funktionieren ebenfalls nicht mit der Bridge Pro zusammen. Wer solche Geräte im System hat, sollte das vor der Migration berücksichtigen.

Smart Home Produkte können das Leben vereinfachen, Probleme lösen, Prozesse optimieren und Dir einiges an Zeit ersparen. Zusätzlich machen die Geräte einen riesen Spaß! Ich stelle die Geräte auf die Probe und teile meine Erfahrungen sehr gerne mit Dir.

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