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Kann ein Arm am Wischsauger wirklich jede Ecke erreichen?

Roborock F25 Ultra Steam Gen 2

Letztes Update am: 04.09.2026 Lesezeit: 5 Min.

Randscharf wischen? Bei den meisten Wischsaugern bleibt genau an der Wand ein Streifen Dreck übrig.

Roborock will das jetzt ändern.

Der neue F25 Ultra Steam Gen 2 bekommt dafür einen beweglichen Arm.

Wir haben uns das neue Modell auf der IFA 2026 direkt am Stand angesehen.

Hier zeigen wir Dir, was der Arm können soll und wie viel mehr Dampf-Power dahinter steckt.

Roborock F25 Ultra Steam Gen 2 mit Dampf, der aus der Bodendüse austritt

Vorteile:

  • 180°C Dampf: Bestwert in der Kategorie
  • 0 mm Kantenreinigung: bisheriger Bestwert am Markt
  • 100 Min Laufzeit: deutlich über Vorgänger-Niveau

Nachteile:

  • Dampf-Laufzeit: mit 30 Min kürzer als Gesamtakku

Das Wichtigste zum Roborock F25 Ultra Steam Gen 2 auf einen Blick

  • 180°C heißer Dampf laut Hersteller: soll selbst eingetrocknete Flecken lösen
  • 0 mm Kantenabstand durch beweglichen Arm: randscharfes Wischen ohne Nacharbeit
  • Bis zu 100 Minuten Laufzeit laut Hersteller: für die komplette Wohnung in einem Rutsch
  • Bis zu 780 m² Reinigungsfläche pro Akkuladung
  • Automatische Trocknung der Walze nach der Selbstreinigung

SensEdge Arm: 0 mm Kantenreinigung beim F25 Ultra Steam Gen 2

An der Wand entlang bleibt bei den meisten Wischsaugern ein schmaler Streifen Dreck übrig.

Roborock will das beim F25 Ultra Steam Gen 2 mit einem eigenen Bauteil lösen.

Das Gerät bekommt einen ausfahrbaren Arm namens SensEdge.

Laut Hersteller fährt er die Walze bis auf 0 mm an:

  • Kanten,
  • Ecken und
  • Wände heran.

Auf dem Papier klingt das nach der Lösung für ein altbekanntes Problem.

Kein Wischsauger kommt normalerweise wirklich bis an die Wand, das kennen wir aus eigenen Tests nur zu gut.

Meistens bleibt genau da ein Rand stehen, den Du am Ende doch mit dem Handlappen nachwischst.

Ein beweglicher Arm statt einer starren Walzenkante ist mechanisch ein großer Unterschied.

Roborock nennt für den SensEdge Arm zusätzlich diese Werte:

  • 0 % Verschleiß auf Holzböden laut Hersteller
  • 30.000-fach auf Stoßfestigkeit an Türschwellen getestet
  • Stabile Restwasser-Kontrolle auf glatten Böden
30.000 Stöße an Türschwellen soll der Arm aushalten. Diesen Wert traut sich sonst kaum ein Hersteller bei einem beweglichen Anbauteil zu nennen.

Was uns der Test des Vorgängers schon verraten hat

Ganz neu ist die Modellreihe nicht.

Wir haben den Vorgänger, den Roborock F25 Ultra, bereits ausführlich getestet.

Tipp: Im Roborock F25 Ultra Test zeigen wir, wie sich Dampf- und Heißwassermodus im Alltag schlagen.

Im Test des Vorgängers hat uns vor allem der Dampf-Modus überzeugt.

Eingetrocknete Flecken wie Nutella oder Ketchup gingen damit deutlich leichter weg als mit Heißwasser.

Zwei Schwächen sind uns aber auch aufgefallen:

  • Auf empfindlichem Parkett blieben nach dem Wischen kleine Wasserflecken zurück.
  • Im Dampf-Modus hielt der Akku außerdem nur rund 15 bis 20 Minuten durch. Roborock gibt insgesamt aber 60 Minuten Laufzeit an.
Auf Parkett sah es nach dem Wischen manchmal aus, als wäre ein nasses Tier durchs Zimmer gelaufen. Genau das will Roborock beim Gen 2 mit 0 % Holzboden-Verschleiß jetzt ausgemerzt haben.

Positiv war beim Vorgänger auch die Radunterstützung SlideTech 2.0, die das Schieben spürbar leichter gemacht hat. Diese Technik ist beim Gen 2 offenbar wieder mit an Bord und das ist gut so.

Tipp: Wie sich Akku-Wischsauger insgesamt schlagen, zeigt unser Vergleich der besten Akku-Wischsauger.

180°C Dampf mit VaporFlow 2.0 beim F25 Ultra Steam Gen 2

Dampf ist beim F25 Ultra Steam Gen 2 nicht neu, aber deutlich stärker geworden.

Roborock nennt das neue System VaporFlow 2.0.

Der Dampf erreicht laut Hersteller bis zu 180°C, das sind 30°C mehr als beim Vorgänger.

Der Ausstoß liegt bei 5.000 mg pro Minute.

180°C sind ungefähr so heiß wie ein Backofen beim Brotbacken. Beim F25 Ultra Steam Gen 2 kommt diese Hitze aus einer Düse, die über Deinen Boden fährt.

Dazu gibt Roborock eine Bakterien-Reduktion von über 99,9999 % an.

Mehr Hitze klingt erstmal nach mehr Power, ist aber nicht automatisch besser.

Schon beim Vorgänger hat uns die kurze Dampf-Laufzeit mehr limitiert als die Temperatur selbst.

Auch unser Smart-Home-Experte ordnet das Thema Hitze und Hygiene generell so ein:

Ab etwa 100°C werden die meisten Haushaltskeime zuverlässig abgetötet, ganz ohne Chemie. Wichtiger als die reine Temperatur ist aber, wie lange die Hitze auf der Fläche einwirkt.

Joe

Smart Home Experte & Produkttester

WaveFlow: Heißes Wasser für den Alltag

Nicht jeder Fleck braucht die volle Dampf-Kanone.

Für den Alltag hat Roborock deshalb eine zweite Heizstufe eingebaut, WaveFlow genannt.

Das Wasser wird auf rund 90°C erhitzt.

Das soll öliges Fett und Rückstände lösen, ohne dass Du extra in den Dampf-Modus wechseln musst.

Beim Vorgänger lag der Heißwasser-Modus bei etwa 86°C.

Die neue Stufe liegt also nur leicht darüber, dürfte sich aber ähnlich verlässlich im Alltag schlagen.

Zwei Heizstufen statt nur Dampf oder kaltes Wasser ergeben Sinn.

So sparst Du Akku bei leichterem Schmutz, statt bei jedem Krümel gleich mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Laufzeit und Akku beim F25 Ultra Steam Gen 2

Roborock verspricht bis zu 100 Minuten Laufzeit und bis zu 780 m² Reinigungsfläche pro Akkuladung.

Im Dampf-Modus soll der Akku bis zu 30 Minuten durchhalten.

Das wäre fast doppelt so lang wie beim Vorgänger.

Im eigenen Test brachten wir den Vorgänger im Dampf-Modus nur auf 15 bis 20 Minuten.

SlideTech 2.0 und Selbstreinigung: Weniger Schieben, weniger Handarbeit

Zwei Komfortfunktionen kennen wir bereits vom Vorgänger.

Offenbar bleiben sie auch beim Gen 2 an Bord.

SlideTech 2.0 unterstützt beim Schieben und Ziehen über zwei einzeln angesteuerte Räder.

Dazu kommt eine Selbstreinigungsstation, die die Walze mit Dampf und Heißluft trocknet.

Roborock F25 Ultra Steam Gen 2 Übersicht der Funktionen SlideTech und Selbstreinigung
© Smart Home Fox
Zwei einzeln angesteuerte Räder kennst Du vielleicht vom Elektrorollstuhl, nicht unbedingt vom Wischsauger. Genau das soll beim Schieben den spürbaren Unterschied machen.

SlideTech hat uns beim Vorgänger schon positiv überrascht, das Gerät zieht spürbar leichter durch die Wohnung.

Diese Technik wieder mit an Borad zu haben, ist auf jeden Fall ein Pluspunkt.

Das macht sich direkt im Alltag bemerkbar.

Preis und Verfügbarkeit des Roborock F25 Ultra Steam Gen 2

Zu Preis und Marktstart hat Roborock auf der IFA noch keine konkreten Angaben gemacht.

Fazit: Lohnt sich der Hype um den F25 Ultra Steam Gen 2?

Der F25 Ultra Steam Gen 2 löst auf dem Papier die Schwächen, die uns beim Vorgänger aufgefallen sind. Wasserflecken auf Holzböden und eine kurze Dampf-Laufzeit waren dort unsere größten Kritikpunkte.

Der SensEdge Arm ist dabei keine kleine Randnotiz, sondern die eigentliche Neuheit. Ein bewegliches Bauteil statt einer starren Walzenkante ist ein technischer Ansatz, den wir bei Wischsaugern kaum gesehen haben.

Ob 0 mm Kantenabstand und 0 % Holzboden-Verschleiß wirklich halten, zeigt erst unser eigener Test.

Wer den Vorgänger wegen Parkett-Problemen gemieden hat, bekommt mit dem Gen 2 die spannendste Neuheit der IFA 2026.

Häufig gestellte Fragen zum Roborock F25 Ultra Steam Gen 2

  • Wann kommt der Roborock F25 Ultra Steam Gen 2 auf den Markt?


    Roborock hat auf der IFA 2026 noch keinen konkreten Termin genannt.

  • Was unterscheidet den F25 Ultra Steam Gen 2 vom Roborock F25 Ultra?


    Der Gen 2 bekommt einen neuen SensEdge Arm, heißeren Dampf bis 180°C und laut Hersteller mehr Laufzeit. Den Vorgänger haben wir bereits ausführlich getestet, den Gen 2 noch nicht.

  • Wie funktioniert die 0 mm Kantenreinigung beim F25 Ultra Steam Gen 2?


    Ein ausfahrbarer Arm namens SensEdge soll die Walze bis auf 0 mm an Kanten und Ecken heranführen. Ob das in der Praxis so präzise funktioniert, prüfen wir in einem eigenen Test.

  • Ist der Dampf-Modus sicher für Parkett und empfindliche Böden?


    Roborock gibt für den Gen 2 einen Holzboden-Verschleiß von 0 % an. Beim Vorgänger haben wir auf empfindlichem Parkett trotzdem kleine Wasserflecken festgestellt. Deshalb bleiben wir bei dieser Angabe vorsichtig, bis wir es selbst geprüft haben.

  • Wie lange hält der Akku im Dampf-Modus?


    Der Hersteller nennt bis zu 30 Minuten im Dampf-Modus. Beim Vorgänger lag die reale Laufzeit im Test bei nur 15 bis 20 Minuten. Das ist ein guter Richtwert für realistische Erwartungen.

Technik interessiert mich schon seit geraumer Zeit. Besonders spannend finde ich, welche Aufgaben sie uns im Alltag abnehmen kann und in wie vielen Bereichen sie uns bereits unterstützt. Deshalb schreibe ich Angebots- und Teaserartikel, um Dich über aktuelle Produkte, Neuheiten und besonders interessante Angebote auf dem Laufenden zu halten. So findest Du hoffentlich genau das Produkt, das zu Dir passt und Dir im Alltag Zeit und Stress erspart.

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