Kann Dich ein Poolroboter im Wasser hören? ECOVACS sagt Ja

ECOVACS ULTRAMARINE L1 Pro

Letztes Update am: 08.09.2026 Lesezeit: 6 Min.

Dein Handy erreicht normalerweise niemanden unter Wasser.

Der ECOVACS Ultramarine L1 Pro soll genau das ändern.

Auf der IFA 2026 hat ECOVACS den Ultramarine L1 Pro als neuen Poolroboter vorgestellt.

Wir hatten das Gerät direkt am Stand in der Hand.

Was die LiDAR-Kartierung wirklich bringt und was der Roboter sonst noch so kann, liest Du hier.

ECOVACS Ultramarine L1 Pro Poolroboter steht am Messestand auf der IFA 2026

Vorteile:

- LiDAR-Kartierung: bei Poolrobotern noch die Ausnahme

- Unterwasser-Verbindung: löst altbekanntes Kategorie-Problem

- Millimeter-Randreinigung: bislang selten in der Kategorie

Nachteile:

- Saugleistung: im Datenblatt bislang nicht beziffert

- Maximale Poolgröße: noch nicht angegeben

- Akkulaufzeit: im Datenblatt nicht genannt

Das Wichtigste zum ECOVACS Ultramarine L1 Pro auf einen Blick

- LiDAR-Kartierung: Der Roboter erstellt eine 3D-Karte Deines gesamten Pools.

- Randreinigung: LiDAR-Grenzen sollen selbst hartnäckige Kanten bis auf den Millimeter erreichen.

- App-Steuerung unter Wasser: Eine solarbetriebene Antenne hält laut Hersteller auch beim Tauchen die Verbindung.

- Live-Karte in der App: Du siehst jederzeit, was schon gereinigt wurde.

- Vorgestellt auf der IFA 2026 in Berlin, als Erweiterung der ECOVACS Ultramarine Poolroboter-Reihe.

ECOVACS Ultramarine L1 Pro: TruMap LiDAR kartiert Deinen ganzen Pool

Die meisten Poolroboter arbeiten bisher ohne echte Karte.

Sie fahren feste Muster ab und hoffen, dass am Ende jede Stelle drankam.

Der Ultramarine L1 Pro geht laut ECOVACS einen anderen Weg.

Ein LiDAR-Sensor scannt den Pool und erstellt eine 3D-Karte, bevor die eigentliche Reinigung beginnt.

Man kann sich das wie ein Navi vorstellen, nur eben für den Pool.

Auf dieser Karte soll der Roboter genau nachvollziehen, welche Bereiche schon gereinigt sind.

Kein Zufallsprinzip mehr, sondern ein Plan.

Gerade bei unregelmäßig geformten Pools macht das den größten Unterschied, sagt ECOVACS.

Der bisherige ECOVACS-Poolroboter Ultramarine P1 navigiert noch komplett ohne eigene Karte, rein über Sensorik und feste S-Bahnen.

Bei Poolrobotern ohne Kartierung war das Ergebnis oft Zufall.

Mal wurde eine Ecke doppelt gereinigt, mal komplett ausgelassen.

Eine echte LiDAR-Karte könnte das beim L1 Pro verhindern.

Fast wie beim Saugroboter im Wohnzimmer: Erst die Karte, dann der Plan, dann die Reinigung. Nur eben nass statt trocken.

Verbindung unter Wasser: Wie die App mit dem Roboter in Kontakt bleibt

WLAN und Bluetooth kommen unter Wasser schnell an ihre Grenzen.

Das ist der Grund, warum die meisten Poolroboter beim Abtauchen jede Verbindung zur App verlieren.

ECOVACS will das beim L1 Pro lösen.

Eine schwimmende Antenne mit eigenem Solarpanel versorgt sich selbst mit Strom.

Wie genau das Signal durchs Wasser kommt, hat ECOVACS öffentlich nicht im Detail erklärt.

Ein Messebericht von der IFA spricht von einer Sonar-Übertragung, offiziell bestätigt ist das bislang nicht.

Man kann sich die Antenne wie einen kleinen Leuchtturm vorstellen.

Sie schwimmt oben und hält den Kontakt, während der Roboter unten arbeitet.

Solange die Antenne oben schwimmt, bleibt die Verbindung bestehen.

Das soll auch gelten, wenn er tief unten im Pool arbeitet.

Du kannst in der App live sehen, wo er gerade reinigt.

ECOVACS zufolge lässt sich der Roboter auch gezielt zu einzelnen Stellen zurückschicken, etwa zum Schwimmen.

Kabellose Poolroboter ohne jede Verbindung kennen wir zur Genüge.

Meist heißt es dann: warten und hoffen.

Hält die Unterwasser-Verbindung im Alltag wirklich stabil, wäre das ein Fortschritt für die ganze Kategorie.

Auch unser Smart-Home-Experte sieht das genauso:

Funkverbindungen unter Wasser sind für die meisten smarten Geräte bis heute ein blinder Fleck. Wer hier wirklich zuverlässige Lösungen findet, verschafft sich einen echten Vorsprung in der Kategorie.

Ilia

Smart Home Experte, Produkttester & Fachberater Smart Home (TÜV)

Tipp: ECOVACS' Poolroboter-Auftritt konnten wir schon beim Netzwelt First Look Event 2026 aus der Nähe sehen.

Dort haben wir bereits das Vorgänger-Ultramarine in der Praxis erlebt.

ECOVACS Ultramarine L1 Pro schwimmende Solar-Antenne auf der Wasseroberfläche
© Smart Home Fox

ECOVACS Ultramarine L1 Pro: Randreinigung bis auf den Millimeter

Randbereiche sind bei fast jedem Poolroboter, den wir bisher gesehen haben, der Schwachpunkt.

Dort setzt sich Schmutz fest, den viele Modelle einfach liegen lassen.

Der L1 Pro kennt die exakten Pool-Grenzen aus der LiDAR-Karte.

Deshalb soll er ECOVACS zufolge an Kanten millimetergenau arbeiten.

Millimeterarbeit, wie sie sonst nur mit der Bürste in der Fuge gelingt.

Genau dort ist bei anderen Robotern noch Handarbeit nötig.

Millimeter-Level Edge Cleaning nennt ECOVACS das offiziell: Randführung direkt an den kartierten Pool-Grenzen.

Ob die LiDAR-Grenzen das wirklich lösen oder nur auf dem Papier gut aussehen, ist bislang noch nicht bestätigt.

Auf dem Datenblatt liest sich der Ansatz jedenfalls schlüssiger als feste Bahnen ohne Kartierung.

Randbereiche sind bei Poolrobotern das, was die Sockelleiste für Saugroboter ist: der Ort, an dem sich zeigt, wer wirklich sauber arbeitet.

Karte im Kopf statt Zufallsprinzip: So arbeitet die KI

Eine Karte allein reinigt noch keinen Pool.

Der L1 Pro soll sie ECOVACS zufolge auch aktiv nutzen.

Eine KI entscheidet auf Basis der LiDAR-Daten, wo als Nächstes gereinigt wird.

So wie ein Navi nach einem Stau neu plant, soll die KI laufend nachjustieren.

Statt eines festen Musters sollen so gezielt die Stellen priorisiert werden, an denen mehr Schmutz liegt.

Gleichzeitig behält die KI laut Datenblatt die komplette Poolfläche im Blick, nicht nur einen kleinen Ausschnitt.

Map-Aware AI Cleaning nennt ECOVACS das offiziell, gemeint ist im Kern: kein Kurzzeitgedächtnis mehr für den Roboter.

Eine KI, die weiß, wo sie schon war, klingt nach einer Nebensache. Für die Reinigungszeit könnte das aber den größeren Unterschied machen als jede zusätzliche Bürste.

ECOVACS Ultramarine L1 Pro KI-Reinigungspfad auf der Pool-Karte in der App
© Smart Home Fox

ECOVACS Ultramarine L1 Pro: Was zur Positionierung bekannt ist

In ECOVACS' offizieller Ankündigung zur IFA 2026 tauchte der Ultramarine L1 Pro als neues Poolroboter-Modell auf.

Damit erweitert der L1 Pro das bisherige Einstiegsmodell P1 um LiDAR-Kartierung und die solarbetriebene Unterwasser-Verbindung.

Dass ECOVACS mit Technik aus dem Saug- und Mähroboter-Bereich in neue Kategorien geht, kennen wir bereits.

Schon beim Einstieg der Marke bei Mährobotern hat sich dieser Ansatz bewährt.

Tipp: Wie gut sich dieser Ansatz in der Praxis schlägt, zeigt unser ECOVACS Goat G1-800 Mähroboter Test.

Er erlaubt erste Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit der Marke außerhalb des Wohnzimmers.

Preis und Verfügbarkeit: Das weißt Du bisher noch nicht

ECOVACS hat den Ultramarine L1 Pro nur vorgestellt, nicht gelauncht. Einen Preis oder Verkaufsstart nennt der Hersteller bislang nicht.

Sobald ECOVACS konkrete Zahlen nennt, bekommst du von uns die neusten und aktuellen Infos.

Tipp: Bis dahin findest Du in unserem Akku Poolroboter Test eine Übersicht bereits erhältlicher Modelle und ihrer Preisspannen.

Fazit: Lohnt sich der ECOVACS Ultramarine L1 Pro?

Der L1 Pro will nicht nur ein Kabelloser-Poolroboter mit mehr Technik sein. Er soll gleich zwei Dauerprobleme der Kategorie gleichzeitig lösen.

Gemeint sind unvollständige Reinigung durch fehlende Karten und Funkstille unter Wasser.

Zwei Dauerprobleme, ein Gerät. Das ist ein ziemlich selbstbewusster Anspruch für ein Modell, das noch niemand außerhalb eines Messestands laufen sah.

Beide Probleme kennen wir aus eigener Erfahrung mit bisherigen Poolrobotern nur zu gut. Wenn ECOVACS beides zuverlässig hinbekommt, wäre das mehr als ein Facelift des P1.

Es wäre ein echter Technologiesprung für die ganze Kategorie.

Offen bleibt, ob die Unterwasser-Verbindung im Alltag so stabil hält wie am Messestand.

Offen bleibt auch, was ECOVACS am Ende für die Technik verlangt.

Für alle, die auf einen wirklich mitdenkenden Poolroboter warten, ist das schon jetzt spannend. Der Ultramarine L1 Pro ist eines der interessantesten Geräte der IFA 2026.

Häufig gestellte Fragen zum ECOVACS Ultramarine L1 Pro

  • Was kann das TruMap LiDAR System des ECOVACS Ultramarine L1 Pro?


    Der LiDAR-Sensor erstellt eine 3D-Karte des gesamten Pools, bevor die Reinigung startet. Darauf basierend soll der Roboter systematisch statt zufällig reinigen und Randbereiche gezielter erreichen.

  • Funktioniert die App-Steuerung wirklich unter Wasser?


    Laut ECOVACS ja: Eine schwimmende, solarbetriebene Antenne überträgt das Signal an den Roboter, auch unter Wasser. Die genaue Übertragungstechnik nennt ECOVACS nicht, ein Messebericht spricht von Sonar.

  • Was unterscheidet den Ultramarine L1 Pro vom Ultramarine P1?


    Der P1 ist ECOVACS' erster Poolroboter und navigiert ohne echte Karte über Sensorik. Der L1 Pro ergänzt LiDAR-Kartierung, KI-gestützte Reinigung und die Unterwasser-Verbindung zur App.

  • Wann kommt der ECOVACS Ultramarine L1 Pro auf den Markt?


    Ein Verkaufsstart steht noch nicht fest. ECOVACS hat das Modell auf der IFA 2026 vorgestellt, aber bislang ohne Preis oder Termin.

  • Für welche Poolformen eignet sich der Ultramarine L1 Pro?


    Dank LiDAR-Kartierung soll der Roboter auch unregelmäßig geformte Pools mit Ecken oder Stufen zuverlässig erfassen, verspricht ECOVACS. Konkrete Angaben zur maximalen Poolgröße hat der Hersteller bisher nicht veröffentlicht.

Technik interessiert mich schon seit geraumer Zeit. Besonders spannend finde ich, welche Aufgaben sie uns im Alltag abnehmen kann und in wie vielen Bereichen sie uns bereits unterstützt. Deshalb schreibe ich Angebots- und Teaserartikel, um Dich über aktuelle Produkte, Neuheiten und besonders interessante Angebote auf dem Laufenden zu halten. So findest Du hoffentlich genau das Produkt, das zu Dir passt und Dir im Alltag Zeit und Stress erspart.

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