Die 10-in-1-Station: Was die Dreame Pano 10 Station wirklich verspricht
Im Zentrum der Pano 10 Station steht nicht der Roboter selbst, sondern die Station dahinter. Sie soll laut Dreame gleich zehn Funktionen in einem Gehäuse bündeln.
Dazu zählen unter anderem das automatische Waschen und Trocknen der Wischpads sowie das Laden und Verstauen des Roboters. Auf dem Datenblatt liest sich das wie die Endstufe der Automatisierung.
Was uns beim Ausprobieren aufgefallen ist
Am Stand konnten wir die Station selbst bedienen. Der Eindruck: durchdacht verarbeitet, spürbar hochwertiger als ein reines Ladefach.
Ganz ohne unser Zutun lief trotzdem nichts ab. Wir mussten die Station erst richtig bestücken, bevor der automatische Ablauf starten konnte.
Unsere Einschätzung zum Automatisierungsgrad
Zehn Funktionen in einer Station klingen nach vollständiger Entlastung. Nach unserem ersten Eindruck bleibt aber ein Rest an manuellem Aufwand, etwa beim Nachfüllen von Wasser oder Reiniger.
Ob sich das im Alltag noch als spürbare Arbeit anfühlt oder tatsächlich verschwindet, zeigt erst der ausführliche Test.
EdgeReach Flex Arm: Kommt der Roboter jetzt wirklich bis in die Ecke?
Ecken und Rahmen sind die Königsdisziplin bei Fensterrobotern. Genau hier soll der EdgeReach Flex Arm ansetzen und den Roboter näher an den Rand führen.
Warum Ecken bei Fensterrobotern generell das große Thema sind
In unserem Test des Dreame C1 Station war die Ecken- und Kantenreinigung genau der Punkt, an dem viele Nutzer stutzen.
Die CornerClean-Pads haben das Ergebnis spürbar verbessert, an den Rahmen blieb aber ein sichtbarer Rest.
Das deckt sich mit dem, was wir bei fast jedem bisher getesteten Fensterroboter gesehen haben. Ecken sind fast immer eine Schwachstelle.
Auch unser Smart-Home-Experte bringt es auf den Punkt:

Joe
Smart Home Experte & Produkttester
Ein Roboter, der flächig sauber arbeitet, sagt noch nichts über die Ecken aus. Erst ein Arm, der aktiv nachjustiert statt nur am Rand entlangzufahren, macht dort wirklich einen Unterschied.
Unsere Erwartung an den EdgeReach Flex Arm
Auf dem Papier klingt die Idee eines aktiv ausfahrenden Arms vielversprechend. Ob er an Kanten, Ecken und schmalen Rahmen wirklich überzeugt, zeigt sich erst im ausführlichen Test.
Thermo Heated Wiping: 45 °C warmes Wasser gegen eingetrockneten Schmutz
Viele Fensterroboter arbeiten komplett ohne Erwärmung. Die Pano 10 Station soll das Wasser dagegen auf 45 °C erhitzen, um eingetrockneten Schmutz zu lösen.
Was uns diese Funktion im Alltag verspricht
Gerade nach dem Winter, wenn sich Pollen und Straßenstaub festgesetzt haben, könnte das einen echten Unterschied machen. Kaltes Wasser löst solche Rückstände oft nur mit mehreren Durchgängen.
Quad-Disc Scrubbing und Dual Hot Air Convection: Wie sauber werden die Pads wirklich?
Für die Pad-Wäsche setzt Dreame auf ein Quad-Disc Dynamic Scrubbing System mit vier rotierenden Bürsten. Anschließend übernimmt ein Dual Hot Air Convection System die Trocknung.
Automatisches Pad-Waschen kennen wir bereits aus unserem Test des WINBOT W3 OMNI. Dort ist das mittlerweile Standard bei Premium-Stationen, keine reine Weltneuheit mehr.
Was die Pano 10 Station davon abhebt, ist die Kombination aus Waschen und aktiver Trocknung in einem Schritt. Das kennen wir sonst eher von Wäschetrocknern als von Fensterrobotern.
Warum Trocknung mehr ist als ein nettes Extra
Feucht gelagerte Pads neigen schneller zu Gerüchen. Eine aktive Trocknung direkt nach dem Waschgang könnte genau das verhindern.
10+ Reinigungsmodi: Viel Auswahl, aber wie viel braucht man wirklich?
Laut Datenblatt bietet die Pano 10 Station mehr als zehn individuell anpassbare Reinigungsmodi. Das reicht von der kompletten Fläche bis zu einzelnen Problemzonen.
So viele Modi klingen zunächst nach echter Kontrolle. Die eigentliche Frage ist eher, ob man im Alltag wirklich alle zehn braucht oder ob drei bis vier gut gewählte Presets denselben Effekt hätten.
Preis und Verfügbarkeit der Dreame Pano 10 Station
599 Euro UVP soll die Dreame Pano 10 Station kosten, seit Juli 2026 hätte der Fensterroboter erhältlich sein sollen.
Zum Vergleich: Der Vorgänger Dreame C1 Station startete zum identischen Preis von 599 Euro. Für die Kategorie liegt das im gehobenen, aber nicht ungewöhnlichen Bereich.
Wer nur den Roboter ohne Station möchte, zahlt ca. 399 Euro.
Einen Überblick über weitere Fensterputzroboter und ihre Preise findest Du in unserem großen Fensterputzroboter Test und Vergleich.
Dreame Pano 10 Station im ersten Eindruck: Unser Fazit
Die Pano 10 Station ist der bisher konsequenteste Versuch von Dreame, Fensterputzen nicht nur zu automatisieren, sondern die komplette Nachsorge mitzudenken.
Waschen, Trocknen, Laden und Verstauen in einem System, das haben wir bei keinem bisher getesteten Fensterroboter der Marke so gesehen.
Gerade die Kombination aus Waschen und aktiver Trocknung ist der Punkt, der uns am meisten neugierig macht. Die meisten Wettbewerber in der Kategorie haben bislang nur die halbe Lösung im Programm.
Unsere größte Frage bleibt der tatsächliche Automatisierungsgrad im Alltag. Beim Ausprobieren blieb ein Rest an Handarbeit übrig, den das Marketing so nicht erwarten lässt.
Auch bei der Eckreinigung gilt: Dreame hat mit dem C1 Station schon einmal gezeigt, dass gute Ansätze nicht automatisch perfekte Ergebnisse bedeuten. Der EdgeReach Flex Arm muss das jetzt erst beweisen.
Wer schon länger auf eine Station wartet, die wirklich alles selbst erledigt, sollte die Pano 10 Station im Blick behalten.
Sobald wir sie ausführlich getestet haben, erfährst Du hier als Erstes, ob das Versprechen auch im Alltag hält.
Inhalt
Dreame Pano 10 Station: Der Fensterroboter, der sich selbst wäscht und trocknet
Die 10-in-1-Station: Was die Dreame Pano 10 Station wirklich verspricht
EdgeReach Flex Arm: Kommt der Roboter jetzt wirklich bis in die Ecke?
Thermo Heated Wiping: 45 °C warmes Wasser gegen eingetrockneten Schmutz
Quad-Disc Scrubbing und Dual Hot Air Convection: Wie sauber werden die Pads wirklich?
10+ Reinigungsmodi: Viel Auswahl, aber wie viel braucht man wirklich?
Preis und Verfügbarkeit der Dreame Pano 10 Station

